Prediger, Ordensgründer
Namen
Domingo de Guzmán auch Dominikus von Caleruega;
Bedeutung: dem Herrn gehörend (lat.)
Bedeutung: dem Herrn gehörend (lat.)
Gedenktag
8. August
Lebensdaten
Geboren: um 1170 in Caleruega bei Burgos in Spanien;
Gestorben: am 6. August 1221 in Bologna, Italien.
Zeitgenossen
• Klara von Assisi (1194–1253),
• Elisabeth von Thüringen (1207–1231),
• Franz von Assisi (1181/1182–1226)
Lebensgeschichte
Domingo stammte aus einer wohlhabenden Familie. Mit 14 Jahren nahm er das Studium der Freien Künste in Palencia auf, dem sich das der Theologie anschloss.
Während einer Hungersnot verkaufte er seine kostbaren Bücher, um Notleidenden zu helfen.
1196 wurde er Regularkanoniker an der Kathedrale von El Burgo de Osma. Anfang des 13. Jahrhunderts reiste er mit seinem Bischof Diego de Acebo durch Südfrankreich, wo die sektiererische Katharerbewegung die Katholiken und ganze Bevölkerung in ihren Bann zog. Die Erfolge der Irrlehrer beruhten weniger auf ihrer leibfeindlichen, dualistischen Weltanschauung, als auf ihrem Bildungsstand, ihrer straffen Organisation, der direkten Ansprache und dem asketischen Lebensstil.
Dominikus übernahm diese Verkündigungsweise. Er gründete mit Bischof Diego eine Missionsstation nahe Toulouse und zog ab 1206 von dort aus im Auftrag des Papstes und mit einer immer größer werdenden Zahl von Freunden durch die Städte und Dörfer. Sie lebten von Almosen, suchten die öffentliche Auseinandersetzung und predigten leidenschaftlich und überzeugend die Lehre der Kirche.
1215 gründete Dominikus in Toulouse den „Orden der Predigerbrüder“ und unterstellte ihn der Augustinus-Regel, in deren Mittelpunkt Gemeinschaft, Armut und Studium standen. 1216 wurde der Orden von der Kirche bestätigt und verbreitete sich in ganz Europa, 1220 zählte der Orden bereits an die 70 Konvente und war mit eigenen Professoren an den Universitäten von Paris und Bologna vertreten.
Dominikus bereiste die Klostergründungen in Spanien, Frankreich und Italien und predigte unermüdlich und mit großem Erfolg. Er starb 1221 während einer Missionsreise in Bologna, wo das zweite Generalkapitel des Ordens gerade stattfand.
Verehrung
Schon 13 Jahr nach seinem Tod wurde Dominikus 1234 heiliggesprochen. Er ist in der nach ihm benannten Basilika in Bologna begraben.
Darstellung
Im Dominikanerhabit mit Buch, Lilie, Stein, Sperling, Stab, Rosenkranz oder Stern, schwarzweißem Hund
Patron
Der Dominikaner, der Provinz Burgos und des Bistums Osma-Soria, der Dominikanischen Republik, von Bologna, Madrid und Córdoba
Quelle
Bistum Augsburg; Wikipedia.com und andere
Lieblingsgebet Dominikus
Hymnus: „Ave, maris stella“
„Erhabne Mutter des Erlösers,
du allzeit offne Pforte des Himmels
und Stern des Meeres,
komm, hilf deinem Volke, das sich müht, vom Falle aufzustehn.
Du hast geboren, der Natur zum Staunen, deinen heiligen Schöpfer.
Unversehrte Jungfrau, die du aus Gabriels Munde nahmst das selige Ave,
o erbarme dich der Sünder.“ Amen.
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