Sie möchten sich oder Ihr Kind taufen lassen? Sie möchten das Taufpatenamt übernehmen? Welchen Namenspatron können Sie für ihr Kind auswählen? Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Taufe.
Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich mit Rat zur Seite.
Die Spendung des Sakraments der Taufe in den Pfarrkirchen der Seelsorgeeinheit Oberes Schlüchttal
Wo können wir unser Kind zur Taufe anmelden? Die Anmeldung zur Taufe erfolgt in der Regel im nächsten erreichbaren Pfarrbüro für Sie in Untermettingen, Bogenstr. 9,
07743-633 oder in Grafenhausen, Kirchsteig 7,
07748-253
Bitte melden Sie sich telefonisch an und bringen Sie das Familienstammbuch oder die Geburtsurkunde ihres Kindes mit. Außerdem werden die Namen und Adressen der Paten benötigt.
In welchem Ort bzw. in welcher Kirche erfolgt die Taufe?
In der Regel in jeder Kirche mit einen Taufbrunnen. Da es sich bei der Taufe auch um die Aufnahme in die konkrete Gemeinschaft der Kirche vor Ort handelt, sollten Sie überlegen, ob nicht die nächstgelegene Taufkirche von ihrem Wohnort aus, der geeignetste Ort ist.
An welchem Tag wird die Taufe gefeiert?
In der Regel in der Osternacht oder an einem Sonntag (die Sonntage in der Fastenzeit sind in der Regel ausgenommen). Die Tauffeier erfolgt in der Regel um 11:30 Uhr das ist unmittelbar nach der Sonntagsmesse (Eucharistiefeier). Wenn es möglich ist, werden die Täuflinge schon im Gottesdienst der Gemeinde begrüßt.
Die Taufe ist Feier der ganzen Gemeinde. Als Eingliederung in die Kirche ist die Taufe auch Aufnahme in die Pfarrgemeinde. Daher ist der Taufgottesdienst keine private Familienfeier, sondern öffentlicher Gottesdienst, zu dem die ganze Gemeinde entsprechend einzuladen ist (Ankündigung durch Gottesdienstanzeiger und Glockengeläute). Nicht nur die unmittelbar Beteiligten, sondern auch weitere Mitglieder der Pfarrgemeinde sollen an der Tauffeier tätig teilnehmen. Jede Tauffeier wird so zur Tauferinnerung für die ganze Gemeinde.
Wer spendet die Taufe?
Der Ortspfarrer bzw. ein von ihm beauftragter Priester oder Diakon.
Ist auch eine andere Uhrzeit oder Tag außer Sonntag möglich?
Sollte eine andere Uhrzeit oder ein anderer Tag, Ort oder Taufspender (z.B. befreundeter Priester oder Diakon) gewünscht sein, wird dies im Gespräch im Pfarrbüro geklärt.
Muss der Taufe ein Taufgespräch vorausgehen?
Das Taufgespräch - nicht zu verwechseln mit der Taufanmeldung - muss durch den Pfarrer der für Sie zuständig ist bzw. durch den von ihr beauftragten Priester oder Diakon geführt werden.
Haben Sie weitere Fragen?
Informationen zu den Gottesdienstelementen einer Taufe.
Das Taufanmeldeformular können Sie auch hier downloaden und mit den Unterschriften beider Elternpersonen an das Pfarramt senden.
Das Taufgespräch ist ein Zeugnis des Glaubens
Vor der Taufe eines Kindes muss ein Taufgespräch mit dem Pfarrer geführt werden. In ihm wird geklärt ob die Bedingungen für die Zulassung zur Taufe vorliegen. Auch kann dabei schon der Ablauf der Taufe besprochen werden.
Es ist gewünscht, dass sie den/die Namenspatronin aussuchen, Fürbitten vorbereiten und gegebenenfalls auch Lieder vorschlagen.
Taufpaten
Es ist gute Tradition ein oder zwei Taufpaten/-patinnen auszuwählen. Vorsaussetzung dafür ist, dass die Paten selbst katholisch getauft, gefirmt und praktizierende Mitglieder der Kirche sein müssen (nicht ausgetreten). Wenn kein Pate/Patin zu finden sind, ist die Taufe dennoch möglich.
Namenspatron/in
Bitte wählen Sie einen
Namenspatron oder Namenspatronin für Ihr Kind aus. Die Namenspatrone bzw. Namensheilige sind Zeugen des Getauft-seins, Vorbilder im Glauben, Fürsprecher im Himmel und Glieder der Kirche die schon in der Fülle der Gemeinschaft der Heiligen im Himmel leben.
Durch die Taufe werden wir Kinder Gottes
Christen / Christinnen
Die christlichen Eltern sind verpflichtet, so bald als möglich nach der Geburt ihre Kinder zur Taufe zu bringen.
Die Eltern und Paten, sind über die Bedeutung der Taufe und die mit ihr zusammenhängenden Pflichtungen zu belehren; der Pfarrer hat persönlich oder durch andere dafür zu sorgen, daß die Eltern mit seelsorglichem Zuspruch und mit gemeinsamem Gebet vorbereitet werden; es können dazu auch mehrere Familien versammelt und nach Möglichkeit besucht werden. (CIC 851,2)
Die Eltern, die Paten und der Pfarrer haben dafür zu sorgen, daß kein Name gegeben wird, der christlichem Empfinden fremd ist. (CIC 855)
In der Regel wird die Taufe am Sonntag oder in der Osternacht in der Pfarrkirche oder in einer Kapelle gefeiert. (CIC 856, 857)