Kapelle St. Gallus, Buggenried

 

Quelle: claudia friedrich, ti rothaus

Die Kapelle in Buggenried wurde nach einem Brand 1904 neu aufgebaut. Um 1990 wurde sie innen und außen renoviert und mit zwei Glocken (St. Gallus- und Marien-Glocke) versehen.

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Patron

Gallus gehörte zu zwölf Mönchen, die um das Jahr 550 aus Irland gemeinsam mit Kolumban (23.11.) als Glaubensboten auf das Festland Europas gekommen waren. Zuerst missionierten sie in Gallien (Nordfrankreich), dann kamen sie zu den Alemannen in das Gebiet nördlich und südlich der Alpen.

Kolumban zog weiter nach Italien, Gallus blieb in einer einsamen Gegend südlich des Bodensees. An dem Ort entwickelte sich die Stadt St. Gallen.

Im Lauf der Zeit wurde der Einsiedler zu einem begehrten Ratgeber für das Volk. Alle Anträge, Bischof oder Abt zu werden, lehnte er ab.

Am 16. Oktober 640 starb er. Über dem Grab des Einsiedlers entstand in der Folge die Abtei St.Gallen. Auch der Kanton ist nach Gallus benannt. 

 

Namensbedeutung

der Gallier (lateinisch)

Darstellung

als Mönch mit Pilgerstab, Buch (Evangelium), Bär

Patron

der Stadt und des Kantons St. Gallen

 

Gedenktag

16. Oktober

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