Kapelle St. Cyriak, Dürrenbühl

 

Quelle: privat

Nach dem 30-jährigen Krieg wurde die Kapelle im Jahr 1655 von Bergleuten, die in der Gegend nach Erzen suchten, erbaut. Eine Besonderheit ist die Außenkanzel, von der aus die Predigt bis Mitte des 20. Jh. für die Wallfahrer gehalten wurde. 

Zahlreiche Votivtafeln (heute im Pfarrhaus) bekunden die Erhörung von vielen Gebetsanliegen. Früher wurde am Nachmittagt des Gedenktages eine Andacht zu Ehren der Heiligen 14 Nothelfern gefeiert die sehr beliebt war.

Heute kommen Hunderte von Pilgern zum Cyriakfest, das seit einigen Jahrzenten immer am 1. Samstag im August mit einer Eucharistiefeier begangen wird. Im Anschluss des Gottesdienstes ist Fahrzeugsegnung (Traktoren, Autos, Motor- und Fahrräder).

Heiliger Cyriak (8.8.)

Cyriak lebte in der 2. Hälfte des 3. Jahrhundert in der christlichen Gemeinde in Rom als Diakon. Unter dem heidnischen Kaiser Maximian erlitt er im Jahr 303 das Martyrium. Im Volksglauben der Kirche wird er als einer der 14 Nothelfer verehrt. Diese Tradition geht auf das Jahr 1445 zurück als der Legende nach dem Schäfer Hans Leicht beim Zisterzienserkloster Langheim - heute Vierzehnheiligen in Franken -  14 Heilige erschienen.