Bitte benachrichtigen Sie uns oder eine Person ihres Vertrauens aus unseren Gemeinden, wenn jemand von Ihren Familienangehörigen im Sterben liegt oder verstorben ist.
Wir sind jederzeit für Sie telefonisch erreichbar über die Pfarrbüros 07743-633 oder 07748-253 oder 01604771752
Wir wollen Sie unterstützen und begleiten im Gespräch, Gebet, Segnung auch Krankensalbung ("Letzte Ölung") und Spendung der Kommunion vor dem Sterben.
Gerne kommen wir, um am Sterbebett mit Ihnen zu beten. Sollte das Bestattungsinstitut den Leichnam schon abgeholt haben, begleiten wir Sie auch beim Abschiednehmen im Abschiedsraum des Bestattungsinstituts oder im Einsegnungsraum auf dem Friedhof. Dies besonders dann, wenn der Leichnam eingeäschert werden soll.
Das kirchliche Begräbnis hat drei Stationen die in unterschiedlicher Reihenfolge, an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Terminen stattfinden (können).- Die Begräbnismesse (auch Totenmesse, Seelenamt, Requiem oder Erstes Opfer genannt), dabei kann der Sarg oder die Urne in der Kirche aufgebahrt sein oder die Messe kann auch in der Einsegnungs- bzw. Friedhofshalle stattfinden.
- Die Verabschiedung (auch Abdankungs- oder Trauergottesdienst genannt) am Sarg oder an der Urne mit den Exequien, das sind Zeichenhandlungen wie Weihwasser und Weihrauch.
- Die Beisetzung (Sargbestattung oder Beisetzung der Urne mit der Asche des verbrannten Leibes). Sollte der Leib verbrannt werden (auch Kremierung genannt), empfehlen wir zuvor die Segnung des Leichnams im Abschiedsraum beim Bestatter oder in der Einsegnungshalle.
Normalerweise finden die Beerdigungen von Montag bis Freitag in der Winterzeit um 14.00 Uhr und in der Sommerzeit um 14.30 Uhr statt oder auch vormittags zwischen 10.00 und 11.00 Uhr.
- Begräbnismesse (auch Totenmesse, Seelenamt, Erstes Opfer oder Requim genannt bezieht sich auf das Glaubensgeheimnis der Vergegenwärtigung des Todes und der Auferstehung Jesu in diesem Sakrament der Liebe Gottes zu unserer Befreiung von Sünde und Tod das Jesus, der Herr uns vor seinem eigenen Sterben und Tod beim Letzten Abendmahl gestiftet hat mit dem Auftrag: Tut dies zu meinem Gedächtnis!
- Die Verabschiedung (Trauergottesdienst) unmittelbar am Sarg (Urne) vollzogen erinnert daran, das Jesus die Toten berührte und an ihrem Grab betete. Das zeigen auch die Zeichen an wie das Anzünden einer Kerze (Osterkerze), das Aussprengen von Weihwasser, die Verehrung durch Weihrauch usw.
- Beisetzung des Leichnams. Diese drückt die Wertschätzung auch gegenüber dem toten Leib, der Natur aus. Auch der Leichnam Jesu wurde gepflegt, gesalbt und mit kostbaren Tüchern bedeckt in einem Grab / Gruft beigesetzt.
Das Grab in der Erde symbolisiert wie Jesus, der Herr es in einem Gleichnis sagte: „Ein Samenkorn wird in die Erde gelegt wo es stirbt / wo es sich verwandelt, damit es Frucht bringt.“
Das Aufwerfen von Erde erinnert an das Wort: „Mensch, bedenke, von der Erde bist du genommen und zur Erde kehrst du zurück, Gott aber wird dich auferwecken und dir einen neuen Leib erschaffen.“
Das Grabkreuz mit unserem Namen bezeichnet zeigt, Gott hat uns bei unserem Namen gerufen, wir werden nicht vergessen, wir gehören auf ewig ihm.
Der Grabstein ist Symbol für ein Grenzstein oder Markierungsstein: „Hier ist die Grenzen, hier berühren sich Himmel und Erde.“
Die Gestaltung des Friedhofs als Garten oder Park zeigt, dass uns das Paradies verheißen ist: "Siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Nicht mehr hört man dort lautes Weinen und Klagegeschrei. Man tut nichts Böses und begeht kein Verbrechen mehr." Die Pflege des Friedhof zeigt uns aber auch die Verantwortung für die Schöpfung die uns über unseren Tod hinaus aufgetragen ist zu hüten und zu bewahren.
