
Hl. Hieronymus, Albrecht Dürer (1421)
„Die Schrift [Bibel] nicht kennen heißt Christus nicht kennen“.
“Denen die lieben, ist nichts zu schwer; keine Mühe ist zu hart für den, den die Sehnsucht erfüllt“.
„Irren ist menschlich, und einen Irrtum einzugestehen ist Kennzeichen eines Weisen“.
„Gut, besser, am besten. Lass es niemals ruhen. Bis dein Gutes besser und dein Besseres am Besten ist“.
Bibelwissenschafler, Bibelübersetzer, Priester, Kirchenvater
Name
Hieronymus; Bedeutung: heiliger Name (griech.)
Namensvarianten:
Geronimo, Geron, Jérôme, Jeronim, Girolamo, Nimo,
Gedenktag
30. September
Lebensdaten
Geboren: um 347 in Dalmatien heute Slowenien in der Nähe von Puttau zwischen Graz und Zagrab oder in der Gegend um Riejka;
Gestorben: am 30. September 419/420 in Bethlehem.
Gestorben: am 30. September 419/420 in Bethlehem.
Zeitgenossen
• Kaiser Theodosius I. (347–395) – letzter Kaiser, der über das geeinte Römische Reich herrschte; machte das Christentum zur Staatsreligion.
• Alarich I. (um 370–410) – König der Westgoten, plündert Rom.
• Ambrosius von Mailand (ca. 339–397) – Kirchenvater, großer Prediger und Lehrer des Glaubens.
• Augustinus (354–430) – enger Briefpartner und teilweise auch Gesprächspartner.
• Gregor von Nazianz (ca. 329–390) – Theologe und Kirchenvater des Ostens.
• Johannes Chrysostomos (ca. 349–407) – Prediger von Konstantinopel, Kirchenvater.
• Melania die Ältere (ca. 341–410)
• Melania die Jüngere (383–439) – adlige Asketinnen in Rom und Palästina, eng mit Hieronymus verbunden.
• Hl. Paula (347–404) – römische Adelstochter; Schülerin und Förderin des Hieronymus in Bethlehem.
• Hl. Marcella (ca. 325–410) – römische Witwe; eine der bedeutendsten Schülerinnen des Hieronymus.
• Kaiser Theodosius I. (347–395) – letzter Kaiser, der über das geeinte Römische Reich herrschte; machte das Christentum zur Staatsreligion.
• Alarich I. (um 370–410) – König der Westgoten, plündert Rom.
• Ambrosius von Mailand (ca. 339–397) – Kirchenvater, großer Prediger und Lehrer des Glaubens.
• Augustinus (354–430) – enger Briefpartner und teilweise auch Gesprächspartner.
• Gregor von Nazianz (ca. 329–390) – Theologe und Kirchenvater des Ostens.
• Johannes Chrysostomos (ca. 349–407) – Prediger von Konstantinopel, Kirchenvater.
• Melania die Ältere (ca. 341–410)
• Melania die Jüngere (383–439) – adlige Asketinnen in Rom und Palästina, eng mit Hieronymus verbunden.
• Hl. Paula (347–404) – römische Adelstochter; Schülerin und Förderin des Hieronymus in Bethlehem.
• Hl. Marcella (ca. 325–410) – römische Witwe; eine der bedeutendsten Schülerinnen des Hieronymus.
Lebensgeschichte
Sophronius Eusebius Hieronymus wurde von seiner christlichen, wohlhabenden Familie zum Studium nach Rom gesandt, wo er viel Zeit im Theater und bei den Spielen verbrachte und sich mit der antiken Kunst und Literatur vertraut machte.
Unter dem Einfluss guter Freunde und nach einem geheimnisvollen Traum ließ er sich mit 18 Jahren taufen und geriet über Trier, wo er das asketische Mönchtum kennenlernte, in die nordsyrische Wüste, wo er als Einsiedler lebte und die griechisch und hebräisch überlieferte Heilige Schrift eingehend studierte.
378 zum Priester geweiht, lernte er in Konstantinopel die maßgeblichen Bibelauslegungen kennen und machte sich, zurück in Rom, ab 382 als theologischer Berater von Papst Damasus I. unentbehrlich (deswegen wird er auch häufig als Kardinal mit purpurrotem Hut dargestellt).
Von ihm erhielt er den Auftrag, auf der Grundlage verschieden überlieferter Texte eine einheitliche lateinische Bibelübersetzung zu schaffen: die „Vulgata“, die für ein Jahrtausend maßgeblich bleiben sollte.
Nach dem Tod von Papst Damasus’ zog er mit einer Gruppe von Frauen aus bedeutenden Familien Roms nach Bethlehem, wo er drei Frauen- und ein Männerkloster gründete und sich bis zu seinem Tod weiter dem Studium der Heiligen Schrift und der Verbreitung der asketischen Lebensweise widmete.
Legende
Nachdem Hieronymus einem Löwen in der Wüste einen Dorn aus der Tatze entfernt hatte, diente ihm das Raubtier in seiner Einsiedelei bis zu seinem Lebensende. (Diese Legende ist wohl einer Verwechslung seiner Vita mit der des heiligen Gerasimos von Lykien geschuldet.)
Verehrung
Im 13. Jahrhundert brachte man Hieronymus’ Gebeine von Bethlehem nach Rom, wo sie seither in der Basilika Santa Maria Maggiore verehrt werden.
Als maßgebliche Autorität für die Schriftauslegung und das Mönchsleben wurde er 1295 gemeinsam mit Ambrosius, Augustinus und Papst Gregor dem Großen zum Kirchenvater erhoben – seine Verehrung und theologische Bedeutung über das Mittelalter hinaus ist dementsprechend groß.
Darstellung
Als Wissenschaftler oder Büßer mit Kardinalshut, am Schreibpult, mit einem Löwen.
Patron
Von Dalmatien und Lyon, der Asketen und Gelehrten, der Studenten, Archäologen, Pilger, Bibliothekare, Übersetzer und Buchhändler, Helfer gegen Augenleiden.
Quellen
2Bistum Augsburg, Wikipedia, heiligenlexikon.de und andere