Justina, 7. Oktober


Mädchen, Märtyrerin 

Name
Justina von Padua; die Gerechte (lat.)

Gedenktag
7. Oktober

Lebensdaten
Geboren: ca. 290
Gestorben: Märtyrium um 304 in Padua. 

Zeitgenossen
• Agnes (um 291–304) – römische Märtyrerin und Symbol der jungfräulichen Christusnachfolge.
• Lucia (um 283–304) – sizilianische Märtyrerin von Syrakus.
 
Lebensgeschichte
Justina, vielleicht aus einer führenden Familie abstammend, wurde der Überlieferung nach von Bischof Prosdocimus von Padua getauft und von Maximian - genannt Herculius -, dem Mitkaiser Diokletians in den Verfolgungen - als christliche Jungfrau in Padua zum Tode verurteilt, weil sie standhaft bei ihrem christlichen Bekenntnis blieb und das Götzenopfer verweigerte. Unmittelbar danach, noch ehe der Henker kam, wurde sie von einem Soldaten auf dem Hinrichtungsplatz vor der Porta Pontecorvo mit dem Schwert durchbohrt.
 
Verehrung
Justina wurde zunächst nahe des Amphitheaters Zairo - an der Stelle des heutigen Parks della Valle - begraben. Über ihrem Grab errichtete der Prätorianer-Präfekt Venanzio Opilione um 453 die ihr geweihte Basilika Santa Giustina; 874 wurde dieser Kirche ein Kloster angeschlossen, das ab um 971 von Benediktinern bewohnt wird.

Der heutige Nachfolgebau, von 1573, verwahrt ihre Reliquien.
 
Quellen
Wikipedia, heiligenlexikon.de und andere. 

Website
Tagesheilige