
Das Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil er uns liebt.
Denke daran, dass selbst wenn du in der Küche bist, sich Gott zwischen den Töpfen bewegt.
Lass dich nicht ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles geht vorüber. Gott allein bleibt derselbe. Wer Gott hat, das hat alles. Gott allein genügt.
Ordensfrau, Ordensgründerin, Mystikerin, Kirchenlehrerin
Name
Teresa Sánchez de Cepeda y Ahumada; Bedeutung: von der Insel Thera stammend (griech.); Namensvarianten: Teresa, Therese, Theresia, Resi, Resa, Tessa, Thea
Gedenktag
15. Oktober
Lebensdaten
Geboren: am 28. März 1515 in Ávila 100 km nordwestlich von Madrid;
Gestorben: 4. Oktober 1582 in Alba de Tormes, 20 km südöstlich von Salamanca im Alter von 67 Jahren.
Gestorben: 4. Oktober 1582 in Alba de Tormes, 20 km südöstlich von Salamanca im Alter von 67 Jahren.
Zeitgenossen
• Katharina von Genua (1447–1510): Mystikerin und Helferin der Kranken; eine geistliche Vorgängerin Teresas.
• Angela Merici (1474–1540): Gründerin der Ursulinen und Pionierin christlicher Frauenbildung.
• Johannes vom Kreuz (1542–1591): Mystiker, Dichter und Mitreformer des Karmel.
• Ignatius von Loyola (1491–1556): Gründer der Jesuiten und Lehrer geistlicher Unterscheidung.
Lebensgeschichte
Teresas jüdische Familie trat zum Christentum über, als sie fünf Jahre alt war, und erwarb einen Adelstitel, um der Diskriminierung als Juden zu entgehen. Mit 16 Jahren kam sie zur weiteren Erziehung in ein Augustinerinnenkloster, das sie bald aus gesundheitlichen Gründen wieder verlassen musste. Im Karmel-Kloster ihrer Heimatstadt, in das sie 1535 gegen den Willen ihres Vaters mit dem Ordensnamen Teresa von Jesus eingetreten war, erlebte sie 1554 nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung eine Bekehrung und machte mystische Erfahrungen wie Ekstasen und Visionen. Besonders pflegte und lehrte sie das Innere Gebet, durch das sie die Anwesenheit Gottes in ihrem Innersten wahrnahm.
Teresa gründete 1562 einen neuen Konvent am Stadtrand von Ávila, für den sie die ursprüngliche Ordensregel wieder einsetzte – einschließlich der strengen Klausur, die den Klosterfrauen Freiheit von äußeren Einflüssen ermöglichte. Sie gründete in rastloser Tätigkeit insgesamt 31 Klöster. Zusammen mit Johannes vom Kreuz erneuerte sie den männlichen Ordenszweig, den Orden der Unbeschuhten Karmeliten. Sie verfasste etliche Bücher sowie etwa 16.000 Briefen von denen 400 erhalten sind. Ihre Werke, darunter eine Autobiographie, zählen zu den Höhepunkten der geistlichen Literatur uns sind zu Klassikern der Weltliteratur geworden.
Teresa gründete 1562 einen neuen Konvent am Stadtrand von Ávila, für den sie die ursprüngliche Ordensregel wieder einsetzte – einschließlich der strengen Klausur, die den Klosterfrauen Freiheit von äußeren Einflüssen ermöglichte. Sie gründete in rastloser Tätigkeit insgesamt 31 Klöster. Zusammen mit Johannes vom Kreuz erneuerte sie den männlichen Ordenszweig, den Orden der Unbeschuhten Karmeliten. Sie verfasste etliche Bücher sowie etwa 16.000 Briefen von denen 400 erhalten sind. Ihre Werke, darunter eine Autobiographie, zählen zu den Höhepunkten der geistlichen Literatur uns sind zu Klassikern der Weltliteratur geworden.
Theresa starb am 4. Oktober 1582 in Alba de Tormes, wohin sie zur Niederkunft der Herzogin von Alba gerufen worden war.
Verehrung
Gedenktag: 15. Oktober.
Theresa wurde 1614 selig- und 1622 heiliggesprochen. 1970 wurde sie von Papst Paul VI. als erste Frau zur Kirchenlehrerin erhoben. Dazu wurde erklärt, dass nicht wie bislang nur Kleriker in der Kirche als Lehrende bezeichnet werden können. Theresas unverwester Leichnam wird in der Karmelitinnenkirche in Alba de Tormes bei Salamanca verehrt.
Theresa wurde 1614 selig- und 1622 heiliggesprochen. 1970 wurde sie von Papst Paul VI. als erste Frau zur Kirchenlehrerin erhoben. Dazu wurde erklärt, dass nicht wie bislang nur Kleriker in der Kirche als Lehrende bezeichnet werden können. Theresas unverwester Leichnam wird in der Karmelitinnenkirche in Alba de Tormes bei Salamanca verehrt.
Darstellung
Als Ordensfrau mit flammendem Herzen mit der Inschrift IHS (= Jesus), mit Buch, Engel, Geißel oder Taube
Patronin
Von Spanien, des Erzbistums Mexiko, von Alba de Tormes, Ávila und Neapel, der Karmelitinnen und Karmeliten, der spanischen Schriftsteller, Helferin in geistlichen Nöten, um die Gnade des Gebets, für ein innerliches Leben
Quellen
www2.Bistum-Augsburg.de, Wikipedia, heiligenlexikon.de und andere.