
Wolfgang von Regensburg (um 924-994); Gemälde von Matthäus Schiestl 1899
Gebet
Gott, du hast uns im heiligen Wolfgang einen Mann des Geistes und der Tat geschenkt und ihn berufen, als Mönch und Bischof auf vielfache Weise deinem Volk zu dienen. Gib auch der Kirche unserer Zeit die Weite seines Geistes und die Kraft seiner Liebe.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Mönch - Glaubensbote - Bischof
Name
Wolfgang; Bedeutung: wie ein Wolf gehend, d.h. weissagend (germ.-althochdeutsch)
Gedenktag
31. Oktober
Lebensdaten
Geboren: um 924 in Pfullingen, bei Reutlingen 40 km südlich von Stuttgart;
Gestorben: 31. Oktober 994 in Pupping bei Linz, Österreich.
Gestorben: 31. Oktober 994 in Pupping bei Linz, Österreich.
Zeitgenossen
• Kaisers Heinrich II. (973-1064) wird mit Wolfgang verbunden.
• Ulrich von Augsburg (um 890–973) – Bischof und Verteidiger Augsburgs.
• Mathilde (um 895–968) – Königin und Gründerin religiöser Einrichtungen.
• Adelheid von Burgund (931–999) – Kaiserin, Förderin von Kirche und Klöstern.
• Mathilde (um 895–968) – Königin und Gründerin religiöser Einrichtungen.
• Adelheid von Burgund (931–999) – Kaiserin, Förderin von Kirche und Klöstern.
Lebensgeschichte
Wolfgang stammte aus einer edelfreien Familie und wurde in der Klosterschule Reichenau und an der Domschule Würzburg ausgebildet. 956 berief ihn sein Studienfreund Erzbischof Heinrich nach Trier, wo er die Leitung der Domschule übernahm und das Domkapitel dem benediktinischen Lebensrythmus unterwarf. 965 wurde er Mönch im Benediktinerkloster Einsiedeln. Bischof Ulrich von Augsburg weihte in zum Priester. Daraufhin missionierte Wolfgang von dort aus mit großem Erfolg im Alpenland.
Nach einer Missionsreise durch Ungarn wurde er 972 Bischof von Regensburg, wo er ebenfalls eine Domschule gründete und den Klerus zu einem geistlicheren Amtsverständnis zurückführte.
Er starb auf einer Reise durch Österreich im Alter von 70 Jahren.
Legende
Der Überlieferung nach wurde Wolfgang zunächst als Bischof von einigen Gegnern abgelehnt. Als einer von ihnen erkrankte, konnte Wolfgang ihm Heilung erbitten, weswegen ihn Kaiser Otto II. doch zum Bischof ernannte.
Eine Legende berichtet, dass Wolfgang sich sieben Jahre lang in eine Einsiedelei zurückzog, weil er den Krieg zwischen Herzog Heinrich dem Zänker und Kaiser Otto II. nicht hatte verhindern können.
Verehrung
Die Gebeine werden seit der Heiligsprechung am 7. Oktober 1052 im Kloster St. Emmeram in Regensburg verehrt.
Darstellung
als Bischof mit Buch, Wolf, Beil, Kirchenmodell oder Teufel
Patron
von Altbayern, der Stadt und Diözese Regensburg,
Quellen
www2.bistum-augsburg.de, Wikipedia, heiligenlexikon.de und andere.