
Hl. Denis, Portal an der Kathedrale von Paris (1220)
Missionar, Bischof , Märtyrer
Namen
Dionysius, Denis
Gedenktag
9. Oktober
Lebensdaten
Geboren: ca. 220 in Paris.
Gestorben: Ende des 3. Jahrhunderts in Paris auf dem Hügel Montmartre.
Gestorben: Ende des 3. Jahrhunderts in Paris auf dem Hügel Montmartre.
Lebensgeschichte
Dionysius wurde im 3. Jahrhundert – vermutlich um das Jahr 250 von Papst Fabianus – mit sechs anderen Bischöfen von Rom aus als Missionar nach Gallien geschickt. Laut Gregor von Tours war Dionysius um 250 Bischof von Paris. Der römische Statthalter ordnete die Verhaftung und Enthauptung des Dionysius und seiner Begleiter Rustikus und Eleutherius an. Die Legende berichtet, Dionysius habe auf dem Richtplatz am Montmartre sein abgeschlagenes Haupt aufgenommen, es in einer nahegelegenen Quelle gewaschen und sei mit seinem Haupt in den Händen sechs Kilometer Richtung Norden gegangen, bis zu der Stelle, wo er begraben werden wollte. An diesem Platz baute der fränkische König Dagobert I. im Jahr 626 die dem Heiligen geweihte Abtei und Basilika Saint-Denis, die den französischen Königen als Grablege diente.
Verehrung
Dionysius gilt als Nationalheiliger Frankreichs sowie mehrerer Orte und Städte unter anderem Paris und Krefeld, wo sich seine Darstellung auch im Wappen befindet.
Sein Gedenktag ist der 9. Oktober.
Sein Gedenktag ist der 9. Oktober.
Nach ihm sind die Stadt Saint-Denis bei Paris sowie weitere ca. 50 Orte in Frankreich, Belgien und Kanada benannt. Auch der Hauptort Saint-Denis auf der Insel Réunion führt seinen Namen.
In Deutschland erfuhr er eine besondere Verehrung im Regensburger Benediktinerkloster St. Emmeram, das sich sogar rühmte, die angeblich Ende des 10. Jahrhunderts von Kaiser Arnulf aus Paris geraubten Gebeine des Heiligen zu beherbergen. Seit dem Jahr 1450 gehört er zu den vierzehn Nothelfern.
Quellen
www2.Bistum-Augsburg.de, Wikipedia, heiligenlexikon.de und andere.