
Frau - Ordensgründerin - Glaubensbotin - erste Heilige Kolumbiens. Eine Prophetin der Mission als Dialog und der tätigen Liebe. In einer Zeit, in der indigene Völker als minderwertig galten, lehrte sie: „Ich bin ganz für Gott, und weil Er in allen lebt, bin ich ganz für alle Menschen.“ „Kein Volk ist so arm (oder minderwertig), dass es nicht Gott in sich trägt.“ „Liebe ist keine Theorie, sondern ein Feuer, das in den Taten brennt“.
Name
Laura di Santa Caterina da Siena Montoya y Upegui
Gedenktag
21. Oktober
Lebensdaten
Geboren: 26. Mai 1874 in Jericó, Antioquia, Kolumbien;
Gestorben: 21. Oktober 1949 in Medellín, Kolumbien.
Gestorben: 21. Oktober 1949 in Medellín, Kolumbien.
Lebensgeschichte
Laura Montoya y Upegui war das zweite Kind von Juan de la Crux Montoya und Dolores Upegui. Im Alter von zwei Jahren verlor sie ihren Vater im Bürgerkrieg und wurde von ihrer Mutter und später von der Großmutter aufgezogen. Im Alter von 16 Jahren begann Laura ihre Ausbildung zur Lehrerin.
Nach dem Studienabschluss unterrichtete sie Religion und wollte bei den Karmelitinnen eintreten. In ihrer Lehrerzeit kam sie auf den Gedanken, unter den südamerikanischen Indianern als „Indianerin“ zu missionieren. Mit vier jungen Frauen zog sie 1914 nach Debeibaund siedelte sich bei den Indigenen an. Das Vorhaben stieß auf erhebliche Vorbehalte in der etablierten christlichen Gemeinde. Unterstützung erhielt sie vom Bischof von Santa Fe de Antioquia, Maximiliano Crespo Rivera. In der Folge wurde die Ordensgemeinschaft der „Missionarinnen der Unbefleckten Jungfrau Maria und St. Katharina von Siena“ gegründet.
Die letzten neun Jahre ihres Lebens war Laura auf einen Rollstuhl angewiesen. Sie starb nach langer und schwerer Krankheit am 21. Oktober 1949 in Medellín.
Die von ihr gegründete Kongregation ist heute mit ungefähr 500 Ordensschwestern in 19 Ländern in Amerika, Afrika und Europa verbreitet.
Die von ihr gegründete Kongregation ist heute mit ungefähr 500 Ordensschwestern in 19 Ländern in Amerika, Afrika und Europa verbreitet.
Verehrung
Der Seligsprechungsprozess wurde 1963 vom Erzbischof von Medellín eingeleitet und in Rom mit der Seligsprechung am 7. Juli 2005 durch Papst Johannes Paul II. abgeschlossen. Der Heilige Stuhl bestätigte 2012, dass auf die Fürsprache M. Lauras ein Wunder bewirkt worden sei. Der Termin der Heiligsprechung wurde von Papst Benedikt XVI. am 11. Februar 2013, bei seinem letzten Konsistorium angekündigt. Am 12. Mai 2013 sprach Papst Franziskus M. Laura heilig, als erste Heilige Kolumbiens. Ihr Gedenktag in der Liturgie ist der 21. Oktober.
Quellen
www2.Bistum-Augsburg.de, Wikipedia, heiligenlexikon.de und andere.