Regina von Burgund, 7. September

Regina (gestorben 3. Jahrhunder)

Märtyrerin

Name
Regina, ist lateinisch und bedeutet "Königin". Es gibt auch eine Bedeutung, die sich aus dem Althochdeutschen herleitet. Sie lautet "Beraterin".  Französisch: Reine, Régine oder Réjane,

Gedenktag
7. September

Lebensdaten
Geboren: um 271 in Alise-Sainte-Reine, 60 km nordwestlich von Dijon, Frankreich;
Gestorben: um 286 in Autun, 90 km südwestlich von Dijon, Frankreich
 
Zeitgenossen 
• Agatha von Catania (um 231–251) – junge sizilianische Märtyrin, die ihren Glauben trotz Folter bewahrte.
• Apollonia von Alexandria († um 249) – betagte Diakonin und Märtyrin, die während der Christenverfolgung in Alexandria starb.
• Laurentius von Rom († 258) – Diakon und Märtyrer der römischen Kirche.
 
Lebensgeschichte
In den Quellen gibt es widersprüchliche Angaben über das Todesjahr. Die einen nennen das Jahr 286, wiederum andere 251.
Die Mutter Reginas starb bei der Geburt. Regina wurde von einer christlichen Amme großgezogen, die sie auch taufen ließ. Ihr Vater war ein romanisierter Heide namens Clement. Er verstieß Regina, als ihm ihre Taufe bekannt wurde.
 
Regina wurde Schafhirtin. Weil sie sich weigerte, dem sexuellen Verlangen des römischen Prokonsul Olybrius sich preiszugeben, ließ dieser sie einkerkern und foltern. Im Alter von etwa 15 Jahren wurde Regina unter der Herrschaft des Kaisers Maximian (286–305 n. Chr.) enthauptet.
 
Verehrung
Die Reliquien Reginas wurden 864 in die Abtei von Flavigny-sur-Ozerain gebracht, Flavigny wurde zum Wallfahrtsort und liegt 6 km südöstlich von Alice, ihrem Geburtsort. Seit dem 7. Jahrhundert wird Regina dort als Heilige verehrt.
Die Pfarrei Sankt Regina in Drensteinfurt, 50 km nördlich von Dortmund, erhielt eine Reliquie der Heiligen Regina aus Flavigny mit Genehmigung des Erzbischofs von Dijon, die am 7. September 2025 in den Altar der Pfarrkirche St. Regina eingesetzt wurde und dort heute in einem Reliquiar zu sehen ist.
 
Quellen
Bistum Augsburg; wikipedia.de
 
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