Mariä unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember
Heilige Messe für alle Gemeinden im Oberen Schlüchttal , Montag, 8. Dez. 18:00 Uhr in Ühlingen
"Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu dir nehmen." (Gebetsruf den Maria 1830 der Hl. Katharina Laboure in Paris offenbarte. Der Ruf entspricht dem zweiten Teil des "Gegrüßet seist du Maria")
"In Maria erkennen wir das 'Lächeln Gottes', den unbefleckten Widerschein des göttlichen Lichtes, und wir finden in ihr neue Hoffnung inmitten der Probleme und Dramen der Welt. ...
O unbefleckte Mutter, die du für alle ein sicheres Zeichen der Hoffnung und des Trostes geworden bist, lass uns alle von deiner unbefleckten Unschuld angezogen werden. Deine Schönheit zeigt uns, dass der Sieg der Liebe möglich, ja sicher ist." (Benedikt XVI.)
O unbefleckte Mutter, die du für alle ein sicheres Zeichen der Hoffnung und des Trostes geworden bist, lass uns alle von deiner unbefleckten Unschuld angezogen werden. Deine Schönheit zeigt uns, dass der Sieg der Liebe möglich, ja sicher ist." (Benedikt XVI.)
Heilige Maria, makellose Jungfrau,
von Gott erwählt zur Mutter seines Sohnes
Schau in Gnaden herab auf uns Menschen!
Wir bitten dich um deinen Schutz.
Schau in Gnaden herab auf uns Menschen!
Wir bitten dich um deinen Schutz.
Du hast die Reinheit bewahrt, die Gott dir verliehen hat.
Hilf auch uns, in den Versuchungen standzuhalten
Hilf auch uns, in den Versuchungen standzuhalten
und so zu leben, wie es dem Willen deines Sohnes entspricht.
Du warst ein Mensch wie wir und hast ohne Sünde gelebt
und uns so gezeigt, dass auch wir die Sünde meiden können.
Bitte für uns bei deinem Sohn, dass wir ihm immer ähnlicher werden.
Lass uns mit Freuden immer wieder neu das Danklied der Befreiung,
des Sieges und des Friedens singen! Amen
des Sieges und des Friedens singen! Amen
Hochfest am 8. Dezember
Wie die Kircher das Fest der Empfängnis Jesu am 25. März - neun Monate vor seiner Geburt - feiert, so feiert die Kirche auch das Fest der Empfängnis Mariens am 8. Dezember - neun Monate vor der Geburt Mariens - am 8. September.
Bedeutung
Von ersten Augenblick ihrer Zeugung und Empfängnis, ihrer Schöpfung blieb Maria durch Gottes Gnade als einziger Mensch von der Erbsünde frei „ohne Makel“ - Immaculata.
Der Tag der Empfängnis Mariens - der Immaculata - wurde ein eigener Marientitel und ein eigenes kirchliches Fest: Mariä Empfängnis (Lateinisch Conceptio Mariae) das am 8. Dezember begangen wird, eben neun Monate vor dem Fest der Geburt Mariens.
Die vollständige Bezeichnung dieses Festes lautet:
Hochfest der unbefleckten Empfängnis der seligen Jungfrau Maria.
Verehrung
Der Tag der Empfängnis der Allerheiligsten Gottesmutter durch Anna wurde in der Ostkirche an manchen Orten seit dem 10. Jahrhundert begangen. Im Westen führte Anselm von Canterbury das Fest um das Jahr 1100 für seine Diözese in Canterbury, England ein.
Erstmals erklärte das Konzil von Basel im Jahr 1439, dass durch einen besonderen Akt der Prävention Gottes, Maria niemals von der Erbsünde befleckt wurde.
Im Jahr 1477 führte Papst Sixtus IV. das Hochfest in Rom ein
1708 wurde das Fest als Mariä Empfängnis durch Clemens XI. für die ganze katholische Kirche vorgeschrieben.
Schon früh nach Gründung des Franziskanerordens, 1263, hatte das Generalkapitel des Ordens zu Pisa unter Leitung des heiligen Bonaventura das Fest der unbefleckten Empfängnis unter die Eigenfeste des Ordens aufgenommen.
Die theologische Lösung für den Glauben den das Volk Gottes schon immer bewahrt hatte wurde von Duns Scotus ausgearbeitet. Maria wurde von der Empfängnis an von der Erbsünde befreit, durch die Verdienste - die Erlösung durch Jesu Christi im Voraus. Er prägte die Lehraussage: „Decuit, potuit, ergo fecit“ (‚Es ziemte sich, er [Gott] konnte es, daher machte er [es]‘).
Papst Pius IX. setzte am 1. Juni 1848 ein Theologengremium zur Vorbereitung einer Definition des Glaubenssatzes ein. Am 2. Februar 1849 sandte er die Enzyklika Ubi primum an die Ortsbischöfe, um die Meinung des Episkopats zu erkunden. Von den 603 befragten Bischöfen äußerten sich 546 positiv zur Definition eines Glaubenssatzes. Pius IX. ließ die Voten der Bischöfe veröffentlichen und gab theologische Definitionsentwürfe eines Glaubenssatzes hinsichtlich der unbefleckten Empfängnis Mariens in Auftrag. An der Endredaktion der Bulle war der Papst selbst maßgeblich beteiligt.
Der Wortlaut des Dogmas
Pius IX. formulierte am 8. Dezember 1854 in seiner Bulle Ineffabilis Deus (‚Der unaussprechliche Gott‘):
„Zur Ehre der Heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit, zur Zierde und Verherrlichung der jungfräulichen Gottesgebärerin, zur Erhöhung des katholischen Glaubens und zum Wachstum der christlichen Religion, in der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und der Unseren erklären, verkünden und bestimmen Wir in Vollmacht unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und in Unserer eigenen: Die Lehre, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch einzigartiges Gnadengeschenk und Vorrecht des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechts, von jedem Fehl der Erbsünde rein bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und deshalb von allen Gläubigen fest und standhaft zu glauben.“
Zusammenhang
Das Dogma der Unbefleckten Empfängnis Mariens spielte eine Rolle bei der Bulle Apostolicae Sedis, mit der Papst Pius IX. 1869 die Unterscheidung zwischen dem unbeseelten und dem beseelten Embryo/Fötus aufhob. Demnach empfange der Fötus seine Seele bereits zum Zeitpunkt der Zeugung (Simultanbeseelung).
Pius IX. stützte sich auf den Leibarzt des Papstes Innozenz X., Paul Zacchias. Dieser hatte 1661 formuliert, die vernunftbegabte Seele (anima rationalis) werde dem Menschen im Augenblick der Empfängnis eingegossen, denn sonst würde ja das Fest der Empfängnis Mariens (uns Jesus) eine vernunftlose Materie feiern, was der allerseligsten Jungfrau (wie auch Jesu uns jedes Menschen) „unangemessen“ sei.
Das Zweite Vatikanische Konzil
Maria wird ausführlich im Rahmen der dogmatischen Konstitution über die Kirche (Lumen gentium) betrachtet. Dort wird daran erinnert, „dass es bei den heiligen Vätern gebräuchlich wurde, die Gottesmutter ganz heilig und von jeder Sündenmakel frei zu nennen“. „Vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an im Glanz einer einzigartigen Heiligkeit“, hat sie „von Sünde unbehindert … zum Heil der Menschen mitgewirkt“.
Weitere Bedeutung
Eine Erweiterung dieser Glaubensaussage besteht darin, dass Maria – im Unterschied zu allen anderen Menschen – am Ende ihres Lebens keiner Läuterung im Fegefeuer mehr bedarf, da die Läuterung Mariens bereits im Moment ihrer Empfängnis durch die Befreiung von der Erbsünde stattgefunden und sie während ihres Lebens keine Sünden begangen habe. Dies wurde 1950 im Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel mit ausgesagt.
Zusätzliche Bedeutung gewann das Dogma der unbefleckten Empfängnis in der römisch-katholischen Kirche durch die Marienerscheinungen von der Rue du Bac (1830, vor der Definition des Dogmas) und in Lourdes (1858, vier Jahre danach).
1830 erschien Maria der Ordensfrau Katharina Labouré und zeigte ihr eine Medaille die sie prägen lassen solle und auf der stand: „Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu dir nehmen.“
In Lourdes hatte im Jahr 1858 Bernadette Soubirous mehrfach Erscheinungen einer weiß gekleideten Dame. Diese offenbarte sich Bernadette als „die unbefleckte Empfängnis“.
Darstellung
Maria, als Immaculata dargestellt zeigt die Gottesmutter stehend, ohne Kind - man kann erahnen, dass sie schwanger ist, meistens auf einer Mondsichel und auf Wolken, manchmal auch auf einer Weltkugel mit Schlange gemäß der Vision eine Frau am Himmel durch den Apostel Johannes im Buch der Offenbarung im 12 Kapitel.
Das Haupt der Maria ist umgeben von einem Sternenkranz, normalerweise aus zwölf Sternen. Maria ist in einer weißen Tunika und einem blauen Mantel gemalt. In frühen Darstellungen kommen abweichend gelegentlich Versionen in roter oder rosa Tunika mit blauem Mantel vor.
Attribute
- eine Schlange, deren Kopf sie zertritt. Die Schlange ist ein biblisches Symbol für die Erbsünde (Gen 3,15; Offb 12)
- die Weltkugel, wodurch Maria als Siegerin über die Sünde erscheint – die Schlange windet sich oftmals um die Weltkugel
- der Sternenkranz um das Haupt und die Mondsichel unter ihren Füßen (Offb 12) als apokalyptisches Zeichen.
- Auf Gemälden ist sie nicht selten auch von diversen Mariensymbolen wie Rosen, Lilien, Stern, Tempel, Pforte usw. umgeben.
Die Lauretanische Litanei
Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.
Christus, erhöre uns.
Gott Vater im Himmel,
erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott Heiliger Geist
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott
Heilige Maria, bitte für uns.
Heilige Mutter Gottes
Heilige Jungfrau der Jungfrauen
Mutter Christi
Mutter der Kirche
Mutter der Barmherzigkeit
Mutter der göttlichen Gnade
Mutter der Hoffnung
Du reine Mutter
Du keusche Mutter
Du unversehrte Mutter
Du unbefleckte Mutter
Du liebenswürdige Mutter
Du wunderbare Mutter
Du Mutter des guten Rates
Du Mutter des Schöpfers
Du Mutter des Erlösers
Du Mutter der Barmherzigkeit
Du weise Jungfrau
Du ehrwürdige Jungfrau
Du lobwürdige Jungfrau
Du mächtige Jungfrau
Du gütige Jungfrau
Du getreue Jungfrau
Du ehrwürdige Jungfrau
Du lobwürdige Jungfrau
Du mächtige Jungfrau
Du gütige Jungfrau
Du getreue Jungfrau
Du Spiegel der göttlichen Heiligkeit
Du Sitz der Weisheit
Du Ursache unserer Freude
Du Tempel des Heiligen Geistes
Du Tabernakel der ewigen Herrlichkeit
Du Wohnung, ganz Gott geweiht
Du geheimnisvolle Rose
Du Turm Davids
Du elfenbeinerner Turm
Du goldenes Haus
Du Arche des Bundes
Du Pforte des Himmels
Du Morgenstern
Du Heil der Kranken
Du Zuflucht der Sünder
Du Hilfe der Migranten
Du Trösterin der Betrübten
Du Hilfe der Christen
Du Sitz der Weisheit
Du Ursache unserer Freude
Du Tempel des Heiligen Geistes
Du Tabernakel der ewigen Herrlichkeit
Du Wohnung, ganz Gott geweiht
Du geheimnisvolle Rose
Du Turm Davids
Du elfenbeinerner Turm
Du goldenes Haus
Du Arche des Bundes
Du Pforte des Himmels
Du Morgenstern
Du Heil der Kranken
Du Zuflucht der Sünder
Du Hilfe der Migranten
Du Trösterin der Betrübten
Du Hilfe der Christen
Du Königin der Engel
Du Königin der Patriarchen
Du Königin der Propheten
Du Königin der Apostel
Du Königin der Märtyrer
Du Königin der Bekenner
Du Königin der Jungfrauen
Du Königin aller Heiligen
Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen
Du Königin, in den Himmel aufgenommen
Du Königin des heiligen Rosenkranzes
Du Königin der Familien
Du Königin des Friedens
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, verschone uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erhöre uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme dich unser, o Herr.
Bitte für uns, o heilige Gottesmutter (Gottesgebährerin). / Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Gütiger Gott,
du hast allen Menschen Maria zur Mutter gegeben;
höre auf ihre Fürsprache;
nimm von uns die Traurigkeit dieser Zeit,
dereinst aber gibt uns die ewige Freude.
Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.
Du Königin der Patriarchen
Du Königin der Propheten
Du Königin der Apostel
Du Königin der Märtyrer
Du Königin der Bekenner
Du Königin der Jungfrauen
Du Königin aller Heiligen
Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen
Du Königin, in den Himmel aufgenommen
Du Königin des heiligen Rosenkranzes
Du Königin der Familien
Du Königin des Friedens
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, verschone uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erhöre uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme dich unser, o Herr.
Bitte für uns, o heilige Gottesmutter (Gottesgebährerin). / Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Gütiger Gott,
du hast allen Menschen Maria zur Mutter gegeben;
höre auf ihre Fürsprache;
nimm von uns die Traurigkeit dieser Zeit,
dereinst aber gibt uns die ewige Freude.
Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.
Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir,
o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.
o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.
