
Gnadenbild unserer lieben Frau von Guadalupe, Mexiko Stadt (1531)
Gebet (Benedikt XVI.)
Heilige Maria,
die Du mit dem Namen „Unsere Liebe Frau von Guadalupe“ als Mutter angerufen wirst, in Deine mütterlichen Hände legen wir - ermutigt von der Liebe, die Du ausstrahlst - erneut unser Leben. Du, Königin der Herzen aller Mütter der Welt und unseres Herzens. Mit großer Hoffnung wenden wir uns an Dich und vertrauen uns Dir an. Gegrüßt seist Du Maria … Unsere Liebe Frau von Guadalupe bitte für uns.
Gedenktag
12. Dezember, das Datum, an dem die "Morenita" - die „Dunkelhäutige“ - dem Seher Juan Diego 1531 zum letzten Mal erschien.
Wallfahrtsort
Am Ort der Erscheinung in Mexiko-Stadt wurde zunächst eine Kapelle errichtet, 1709 wurde die erste Basilika geweiht. 1974 wurde die neue Basilika, eine der größten Kirchen ganz Amerikas eingeweiht.
Unsere Liebe Frau von Guadalupe am Stadtrand von Mexico City ist der größte Marienwallfahrtsort der Welt.
Erscheinung
Im Jahr 1531 erschien Maria einem Indigenen aus dem Volk der Chichimeca, Juan Diego Cuauhtlatohuac (der wie ein Adler ruft).
„Du, der Kleinste meiner Kinder, sollst wissen, dass ich die Jungfrau Maria bin, die Mutter des wahren Gottes, durch den wir leben. Er ist der Schöpfer aller Menschen, der uns nahe ist, der Herr des Himmels und der Erde, der Herrscher über die ganze Welt.
Ich wünsche sehnsüchtig, dass mir hier eine Kirche errichtet wird, in der ich allen meine Liebe erweise und ihnen mein Mitgefühl, meinen Beistand und meine Hilfe zukommen lassen kann.“
Vier Tage lang erschien Maria Juan Diego. Er war am Morgen des 9. Dezember am Fuß des Hügels Tepeyac - am westlichen Stadtrand von Mexiko City gelegen - als Juan Diego unterwegs zur Frühmesse war um für einen kranken Onkel zu beten, als er plötzlich wunderschöne Musik und Vogelgezwitscher hörte und ihm Maria erschien.
"Höre, nimm es in dein Herz, mein kleinster Sohn, nichts soll dich erschrecken, nichts dich bekümmern, nicht soll sich dein Antlitz, dein Herz betrüben. Fürchte nicht diese Krankheit noch irgendeine andere Krankheit oder einen Kummer, eine Betrübnis. Bin ich denn nicht hier, deine Mutter? Bist du den nicht in meinem Schutz? Bin ich nicht der Brunnen deiner Freude? Bist du nicht in den Falten meines Mantels, in der Beuge meiner Arme? Brauchst du noch mehr als das? Nichts sonst soll dich betrüben, dich bekümmern; nicht soll dich die Krankheit deines Onkels mit Leid bedrücken, denn er wird jetzt daran nicht sterben. Sei versichert, dass es ihm schon gut geht."
Maria beauftragte Juan Diego, vom Bischof in Ciudad de Mexico (Mexico City) die Errichtung einer Kirche auf dem Hügel nahe der Stadt zu erbitten. Dort wurde ein Heiligtum der Azteken-Göttin Tonantzin verehrt.
„Denn ich bin eure Mutter, die mit euch fühlt, die deine und die aller Menschen, die auf diesem Kontinent wohnen. Die Mutter aller, egal welcher Herkunft sie sind. Ich bin die Mutter aller, die mich lieben und verehren, die mich anrufen, mich suchen und mir vertrauen. Dort werde ich ihre Klagen hören, ihren Nöten abhelfen und ihre Schmerzen und ihr Elend heilen.“
Zunächst wies der Bischof ihn ab. Drei Tage später erschien Maria Juan ein zweites Mal und sendet ihn:
Zunächst wies der Bischof ihn ab. Drei Tage später erschien Maria Juan ein zweites Mal und sendet ihn:
Geliebtes Kind, sei versichert, ich könnte viele andere senden. Aber es ist sehr notwendig, dass du das tust, du ganz persönlich!
Und Maria schenkt ihm nun ein Zeichen. Auf ihre Weisung hin klettert Juan auf den Hügel und ist plötzlich wie im Paradies. Die schönsten Blumen, Rosen sieht er dort blühen obwohl es Winter/Trockenzeit ist. Juan sammelt die Rosen in seinem Mantel, er bringt sie der Frau und sie ordnet die Rosen mit ihren eigenen Händen. So geht er zum Bischof und als er den Mantel öffnete, um diesem die Rosen zu übergeben, war auf dem Mantel Maria als schwangere Frau zu sehen. Der Bischof erkannte darin das Gnadenbild der „Jungfrau von Guadalupe” in Spanien. Er war nun von der Echtheit der Erscheinung überzeugt und ließ die Kirche errichten.
Und Maria schenkt ihm nun ein Zeichen. Auf ihre Weisung hin klettert Juan auf den Hügel und ist plötzlich wie im Paradies. Die schönsten Blumen, Rosen sieht er dort blühen obwohl es Winter/Trockenzeit ist. Juan sammelt die Rosen in seinem Mantel, er bringt sie der Frau und sie ordnet die Rosen mit ihren eigenen Händen. So geht er zum Bischof und als er den Mantel öffnete, um diesem die Rosen zu übergeben, war auf dem Mantel Maria als schwangere Frau zu sehen. Der Bischof erkannte darin das Gnadenbild der „Jungfrau von Guadalupe” in Spanien. Er war nun von der Echtheit der Erscheinung überzeugt und ließ die Kirche errichten.
Ursprung
Unsere Liebe Frau von Guadalupe, spanisch Virgen de Guadalupe‚ „Jungfrau von Guadalupe“ ist ein Gnadenbild Marias in Mexiko-Stadr.
Vom 9. bis 12. Dezember 1531 erschien im Stadtviertel Guadalupe am nördlichen Stadtrand von Mexiko-Stadt dem Indigene Juan Diego Cuauhtlatoatzin (1474–1548) der Überlieferung zufolge viermal eine schöne Frau, die sich als „Maria, die Mutter des einzig wahren Gottes […], durch den das Leben ist, des Schöpfers der Menschen, des Herrn“bezeichnete.
Sie beauftragte Juan Diego, dem örtlichen Bischof zu übermitteln, dass am Berg dieser Erscheinung eine Kapelle errichtet werden sollte, sie wolle den Menschen dort ihre Liebe als mitleidvolle Mutter zukommen lassen.
Der Bischof bezweifelte den Bericht und verlangte ein Zeichen. Als Juan Diego tags darauf vor dem Bischof seinen Mantel ausbreitete, in dem er auf Geheiß seiner Auftraggeberin mitten im Winter (Trockenzeit) blühende Blumen gesammelt hatte, und auf dem Mantel das Gnadenbild Mariens erschien, erkannte der Bischof die Echtheit der Erscheinung an und erfüllte den Wunsch des Bittstellers.
Verehrung
Die „Morenita“ oder "Guadalupana" ist Patronin von Mexiko, Lateinamerika und ganz Amerika, der Philippinen, der indigenen Völker sowie auch der Ungeborenen, und wird bis heute ungebrochen und über die konfessionellen Grenzen hinaus hochverehrt.
Nirgendwo in der Welt kommen so viele christliche Gläubige zusammen wie im Marienwallfahrtsort Guadalupe.
Papst Benedikt XIV. erklärte sie 1754 zur Schutzpatronin Mexikos. Papst Leo XIII. dehnte die Feier des Festes auf alle lateinamerikanischen Länder aus. Papst Pius X. erklärte die Gottesmutter von Guadalupe zur Patronin Lateinamerikas. Papst Pius XI. ernannte sie zur Patronin von ganz Amerika. Johannes Paul II. hat 1999 den Festtag auf den 12. Dezember gelegt und ganz Nord- und Südamerika und die Philippinen unter ihr Patronat gestellt.
Benedikt XVI. hat 2011 die Tradition der Guadalupe-Feier am 12. Dezember in den Petersdom gebracht.
Patronin der Ungeborenen
Gebet auf die Fürsprache Unserer Lieben Frau von Guadalupe als Schutzpatronin der ungeborenen Kinder. „Hilf den Eltern, das unbezahlbare Geschenk des Lebens ihres Kindes von Gott anzunehmen und tröste die Eltern, die dieses Geschenk durch Abtreibung verloren haben, und führe sie zur Vergebung und Heilung durch die göttliche Barmherzigkeit deines Sohnes.“
Hintergrund
Bevor Christoph Kolumbus auf Entdeckungsfahrt aufbrach, soll er im spanischen Kloster Guadalupe in der Provinz Cáceres der autonomen Gemeinschaft Extremadura im Westen Spaniens an der Grenze zu Portugal vor dem Bildnis der Schwarzen Madonna um Schutz und Beistand gebeten haben. Zum Dank für die erfolgreiche Reise benannte er bereits eine Insel im Atlantischen Ozean, die er als erster Europäer betrat, nach dem Marienheiligtum Guadalupe.
Das später ebenfalls nach der Gottesmutter von Guadalupe benannte mittelamerikanische Gnadenbild Unserer Lieben Frau in Mexiko Stadt entstand im Kontext der Gründung des mexikanischen Kolonialreichs Neuspanien.
1521 hatten spanische Truppen unter dem Konquistador Hernán Cortés das Aztekenreich erobert. Zwar wurde die Ausübung der aztekischen Religion, die tägliche Menschenopfer von Sklaven einschloss, dadurch abgebrochen, doch die Bevölkerung nahm nur zu einem kleinen Teil den christlichen Glauben an, zumal Vorbehalte gegen die teils brutalen Eroberer auch solche gegen deren Religion hervorriefen.
Nach der Erscheinung der Mutter Gottes vor Juan Diego – der mit seiner Familie schon zuvor Christ geworden war – und in Anbetracht des wundersam entstandenen Gnadenbildes bekehrten sich innerhalb weniger Jahre Millionen „Indios“ zum Christentum.
Die Lauretanische Litanei
Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.
Christus, erhöre uns.
Gott Vater im Himmel,
erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott Heiliger Geist
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott
Heilige Maria, bitte für uns.
Heilige Mutter Gottes
Heilige Jungfrau der Jungfrauen
Mutter Christi
Mutter der Kirche
Mutter der Barmherzigkeit
Mutter der göttlichen Gnade
Mutter der Hoffnung
Du reine Mutter
Du keusche Mutter
Du unversehrte Mutter
Du unbefleckte Mutter
Du liebenswürdige Mutter
Du wunderbare Mutter
Du Mutter des guten Rates
Du Mutter des Schöpfers
Du Mutter des Erlösers
Du Mutter der Barmherzigkeit
Du weise Jungfrau
Du ehrwürdige Jungfrau
Du lobwürdige Jungfrau
Du mächtige Jungfrau
Du gütige Jungfrau
Du getreue Jungfrau
Du ehrwürdige Jungfrau
Du lobwürdige Jungfrau
Du mächtige Jungfrau
Du gütige Jungfrau
Du getreue Jungfrau
Du Spiegel der göttlichen Heiligkeit
Du Sitz der Weisheit
Du Ursache unserer Freude
Du Tempel des Heiligen Geistes
Du Tabernakel der ewigen Herrlichkeit
Du Wohnung, ganz Gott geweiht
Du geheimnisvolle Rose
Du Turm Davids
Du elfenbeinerner Turm
Du goldenes Haus
Du Arche des Bundes
Du Pforte des Himmels
Du Morgenstern
Du Heil der Kranken
Du Zuflucht der Sünder
Du Hilfe der Migranten
Du Trösterin der Betrübten
Du Hilfe der Christen
Du Sitz der Weisheit
Du Ursache unserer Freude
Du Tempel des Heiligen Geistes
Du Tabernakel der ewigen Herrlichkeit
Du Wohnung, ganz Gott geweiht
Du geheimnisvolle Rose
Du Turm Davids
Du elfenbeinerner Turm
Du goldenes Haus
Du Arche des Bundes
Du Pforte des Himmels
Du Morgenstern
Du Heil der Kranken
Du Zuflucht der Sünder
Du Hilfe der Migranten
Du Trösterin der Betrübten
Du Hilfe der Christen
Du Königin der Engel
Du Königin der Patriarchen
Du Königin der Propheten
Du Königin der Apostel
Du Königin der Märtyrer
Du Königin der Bekenner
Du Königin der Jungfrauen
Du Königin aller Heiligen
Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen
Du Königin, in den Himmel aufgenommen
Du Königin des heiligen Rosenkranzes
Du Königin der Familien
Du Königin des Friedens
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, verschone uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erhöre uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme dich unser, o Herr.
Bitte für uns, o heilige Gottesmutter (Gottesgebährerin). / Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Gütiger Gott,
du hast allen Menschen Maria zur Mutter gegeben;
höre auf ihre Fürsprache;
nimm von uns die Traurigkeit dieser Zeit,
dereinst aber gibt uns die ewige Freude.
Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.
Du Königin der Patriarchen
Du Königin der Propheten
Du Königin der Apostel
Du Königin der Märtyrer
Du Königin der Bekenner
Du Königin der Jungfrauen
Du Königin aller Heiligen
Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen
Du Königin, in den Himmel aufgenommen
Du Königin des heiligen Rosenkranzes
Du Königin der Familien
Du Königin des Friedens
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, verschone uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erhöre uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme dich unser, o Herr.
Bitte für uns, o heilige Gottesmutter (Gottesgebährerin). / Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Gütiger Gott,
du hast allen Menschen Maria zur Mutter gegeben;
höre auf ihre Fürsprache;
nimm von uns die Traurigkeit dieser Zeit,
dereinst aber gibt uns die ewige Freude.
Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.
Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir,
o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.
o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.