Wallfahrt nach Kevelaer
01.01.2025 |
Mitglieder des Gemeindeteams, der KFD und dem Kirchenchor Birkendorf unternahmen eine viertägige Wallfahrt nach Kevelaer.
Für einige Teilnehmer war es nach 2022 der zweite Besuch in diesem bedeutenden Marienwallfahrtsort. Morgens ging es mit dem Bus in Richtung Niederrhein, wo wir am Nachmittag unsere Unterkunft im Priesterhaus bezogen. Abends erwartete uns der erste Höhepunkt unserer Wallfahrt. Ein Orgelkonzert zusammen mit dem Symphonischen Blasorchester Niederrhein. Dieses Konzert bestimmte auch unseren Reisetermin. Beim ersten Besuch vor zwei Jahren war die Orgel aufgrund einer umfangreichen Renovation nur teilweise bespielbar aber dennoch imposant zum Anhören. Schon damals keimte der Wunsch auf, diesen Klang der Orgel nochmals zu hören, wenn die Restauration komplett abgeschlossen ist. Simone Kempkes ist mit dem Cheforganisten Elmar Lehnen persönlich bekannt und so wurde aus dem Jahresprogramm der Orgelkonzerte, dieses gemeinsame Konzert mit Orgel und Orchester ausgesucht. Das Konzert war ein wahrer Hochgenuss und begeisterte die Zuhörer in der vollbesetzten Basilika St. Marien.
Am darauffolgenden Tag machten wir uns auf zu einer Stadtführung. Zu den Highlights zählten die Basilika, Kerzenkapelle, Marienkapelle und St. Antoniuskirche. Wir haben viel über die Historie und geschichtliche Entwicklung des Marienwallfahrtsortes erfahren. Gespannt waren wir auf den nächsten Programmpunkt. Simone hatte mit Elmar Lehnen eine ganz individuelle, nur für uns gestaltete Orgelführung organisiert. Elmar Lehnen erwartete uns in der Basilika und hatte auch noch gute Erinnerungen an unseren Besuch vor zwei Jahren. Wir erfuhren sehr viel über die Entstehung der Orgel und unter was für, zum Teil glücklichen Umständen, eine grundlegende Sanierung möglich wurde.
Das Instrument ist neun Meter breit, vier Meter hoch und misst in der Tiefe 10 Meter. Sie verfügt über 140 Register für alle möglichen Klangfarben und fast 10.000 Pfeifen. Im Vergleich, die Orgel unserer Pfarrkirche St. Margareta hat 13 Register. Nach der theoretischen Einführung und Beschreibung, setzte sich Elmar Lehnen an das Instrument und präsentierte uns sein virtuoses Orgelspiel. Ihm persönlich gefallen die leisen und gediegenen Töne der Orgel. Faszinierend für den Laien ist aber die volle Wucht, wenn der Organist mit seiner Fingerfertigkeit über die Tastatur wirbelt und das gesamte Klangvolumen die Basilika fast erbeben lässt. Für die Orgelführung und das imponierende Orgelspiel bedankten wir uns mit einer Spende an den Orgelbauverein Kevelaer e.V.
Der restliche Tag stand uns zur freien Verfügung, der ganz individuell genutzt wurde. Die Einkaufsstraße von Kevelaer mit den ganzen Andenkenläden war hierbei das Hauptziel aber auch besinnliche Momente an den verschiedenen Orten des Wallfahrtsortes. Das gemeinsame Abendessen beendete jeweils das „offizielle“ Wallfahrtsprogramm. Den nächsten Tag verbrachten wir in der historischen Römer- und Domstadt Xanten. Wir besuchten den einmaligen APX (Archäologischer Park Xanten) und erlebten einen Ausflug in die Welt der römischen Antike. Der Park beinhaltet die Überreste der römischen Stadt Colonia Ulpia Trajana, die in der Antike ein Teil des Nieder-germanischen Limes war. Das Amphitheater, römische Herbergen, Handwerkshäuser und römische Schiffe sowie eine freigelegte Therme zeugen von der Baukunst der Römer vor gut 2000 Jahren. Die Überreste der Stadt gehören zum UNESCO-Welterbe. Eine Stadtführung und Besichtigung des Doms gehörten ebenfalls zum Programm.
Zurück in Kevelaer trafen wir ganz zufällig Pfarrer Hannes Rümmele, der ab 2026 leitender Pfarrer in unserer neuen Pfarrei Maria Himmelfahrt wird. Ein Gottesdienst in der Basilika St. Marien beendete diesen Tag. Am Sonntagmorgen gingen wir zur parkartigen Kevelaer Kreuzweganlage, beteten und sangen an allen 14 Stationen. Simone hatte entsprechende Texte organisiert und Elvira die passenden Lieder. Wir waren fast alleine unterwegs und es herrschte eine gediegene und andächtige Atmosphäre vor kleinen Kapellen und Bildstöckchen, unter den herbstlichen Bäumen. Die Tage in Kevelaer waren beeindruckend. Voll mit schönen Erlebnissen und Erinnerungen machten wir uns auf die Heimfahrt.
Für das Gemeindeteam –
Heinrich Schnitzer
Das Instrument ist neun Meter breit, vier Meter hoch und misst in der Tiefe 10 Meter. Sie verfügt über 140 Register für alle möglichen Klangfarben und fast 10.000 Pfeifen. Im Vergleich, die Orgel unserer Pfarrkirche St. Margareta hat 13 Register. Nach der theoretischen Einführung und Beschreibung, setzte sich Elmar Lehnen an das Instrument und präsentierte uns sein virtuoses Orgelspiel. Ihm persönlich gefallen die leisen und gediegenen Töne der Orgel. Faszinierend für den Laien ist aber die volle Wucht, wenn der Organist mit seiner Fingerfertigkeit über die Tastatur wirbelt und das gesamte Klangvolumen die Basilika fast erbeben lässt. Für die Orgelführung und das imponierende Orgelspiel bedankten wir uns mit einer Spende an den Orgelbauverein Kevelaer e.V.
Der restliche Tag stand uns zur freien Verfügung, der ganz individuell genutzt wurde. Die Einkaufsstraße von Kevelaer mit den ganzen Andenkenläden war hierbei das Hauptziel aber auch besinnliche Momente an den verschiedenen Orten des Wallfahrtsortes. Das gemeinsame Abendessen beendete jeweils das „offizielle“ Wallfahrtsprogramm. Den nächsten Tag verbrachten wir in der historischen Römer- und Domstadt Xanten. Wir besuchten den einmaligen APX (Archäologischer Park Xanten) und erlebten einen Ausflug in die Welt der römischen Antike. Der Park beinhaltet die Überreste der römischen Stadt Colonia Ulpia Trajana, die in der Antike ein Teil des Nieder-germanischen Limes war. Das Amphitheater, römische Herbergen, Handwerkshäuser und römische Schiffe sowie eine freigelegte Therme zeugen von der Baukunst der Römer vor gut 2000 Jahren. Die Überreste der Stadt gehören zum UNESCO-Welterbe. Eine Stadtführung und Besichtigung des Doms gehörten ebenfalls zum Programm.
Zurück in Kevelaer trafen wir ganz zufällig Pfarrer Hannes Rümmele, der ab 2026 leitender Pfarrer in unserer neuen Pfarrei Maria Himmelfahrt wird. Ein Gottesdienst in der Basilika St. Marien beendete diesen Tag. Am Sonntagmorgen gingen wir zur parkartigen Kevelaer Kreuzweganlage, beteten und sangen an allen 14 Stationen. Simone hatte entsprechende Texte organisiert und Elvira die passenden Lieder. Wir waren fast alleine unterwegs und es herrschte eine gediegene und andächtige Atmosphäre vor kleinen Kapellen und Bildstöckchen, unter den herbstlichen Bäumen. Die Tage in Kevelaer waren beeindruckend. Voll mit schönen Erlebnissen und Erinnerungen machten wir uns auf die Heimfahrt.
Für das Gemeindeteam –
Heinrich Schnitzer