Pfr. Christoph Eichkorn brachte Hilfsgüter in die Ukraine

Erschrecken wir nicht vor dem Krieg, noch gewöhnen wir uns an ihn. Am fatalsten aber sind Gleichgültigkeit oder gar Resignation. Treten wir dem Bösen entschieden entgegen mit der Liebe im Gebet und im Gutes tun.

Es ist die 7. Fahrt die Christoph Eichkorn dank der Unterstützung von vielen in seiner Urlaubszeit mit Hilfsgütern in die Ukraine unternehmen kann.

Danke an alle Spender der Hilfsgüter.
Danke an Jaroslaw und Olexander aus der Ukraine, Pfarrer André (Ferienvertretungspriester in Stühlingen) und Urlaubsvertreter Pater Timothée für das Beladen.
Danke an Claus Rühle für die Zurverfügungstellung des Transporters für den Hilfstranport.
 
Reisebegleitung ist Pfarrer Kusy aus Lviv, der einige Tage bei Pfarrer Eichkorn verbrachte. Zunächst ging es nach Polen. Nach Gebetsstationen in Niepokalanow - der Stadt des Märtyrers Pater Maximilian Maria Kolbe - und Tschenstochau, dem größten Wallfahrtsort Polens, wurden in Opole (Oppeln) weitere Hilfsgüter geladen, bevor es am 19. August über Rzeszow nach Lviv (Lemberg) ging. Die Stadt wurde am 14.08. 2023 von Russland mit 20 Raketen beschossen von denen 16 abgewehrt werden konnten. Fazit 25 Tote und 300 Familien die ihre Wohnungen verloren.
Nun konnten wir unsere Hilfsgüter überbringen und besuchten Menschen in den Oblasten Lviv und Ternopil. Ein Stück Normalität und Lebensfreude konnte ich mit einem befreundeten Priester und einer Familie auf dem Land, bei einem Hüttenaufenthalt und beim Angeln verleben.
 
  
 
Über das Leben und die Gefühle in Kriegssituation zu sprechen ist nicht leicht. Dazu verweise ich auf ein Interview mit einem Priester aus dem Osten des Landes, das am 10.08. 2023 von VATICAN NEWS veröffentlicht wurde. Darin heißt es: „Ich möchte allen danken, die für unsere Ukraine gebetet haben, beten und weiter beten werden. Zweitens möchte ich Ihnen sagen, wie sehr wir leiden: Wir haben tiefe Wunden, Wunden der Seele, Wunden des Körpers. Der Krieg gegen uns ist noch nicht zu Ende, wir leiden weiterhin. Bitte sprechen sie von unseren Wunden, von unseren Schmerzen, damit die ganze Weltgemeinschaft nicht aufhört, alles zu tun, um diesen Aggressor (Putin) zu stoppen, der unser Land überfallen hat und unsere ukrainische Nation zerstören will, der uns unser Land, unsere Heimat nehmen will. ...“ [Das ganze Interview!]