Solidarität mit der Ukraine

Drohnenangriff auf Altstadt von Lemberg

Eine russische Kampfdrohne traf nachmittags, 24. März 2026 das Gebäude des ehemaligen Bernhardinerklosters (17. Jh.) mitten in der historischen Altstadt von Lviv (Lemberg).

Lviv (Ukraine), Bernhardinerkloster und Andreaskirche (24-03-2026)
 
(24.03.2026)
Am Nachmittag des 24.03.2026 traf eine russische Kampfdrohne das Gebäude des ehemaligen Bernhardinerklosters (17. Jh.) in Lviv (Lemberg). Es gab Verwundete. Dies ist nicht das erste architektonische Wahrzeichen, das zum UNESCO-Welterbe gehört und während des russischen Angriffs auf die Ukraine beschädigt oder zerstört wurde in diesem Krieg gegen eine freie Zivilisation der Völker. 
 
Ukraine, Lviv, Andreaskirche und Bernhardinerkloster (17. Jh) 24-03-2026

My dear friends in Lviv,
this morning, during my meditation on the saint of the day, Blessed Bishop Óscar Romero (24 March), I read his words: “Whoever follows Christ stands on the side of the poor and the persecuted—even if it costs them their life. ‘If they kill me, I will rise again among the people of El Salvador.’”
At that moment, I thought of the people and soldiers in Ukraine who have lost their lives. Now I have heard the terrible news about the attack on Lviv and seen the images. My heart and prayers are with you.
May Ukraine and its people rise again after this Good Friday. I stand with you in hope. Father Christoph Eichkorn 
 
In meiner Urlaubswoche in den Pfingstferien plane ich meinen nächsten Besuch in der Ukraine und die Mitnahme von Hilfsgütern.  

(02.03.3026)
Am Beginn des Angriffs der USA und Israels auf das Terrorregime im Iran soll in Erinnerung sein, dass der Iran an der Seite Russland auch den Angriff auf die Ukraine unterstützt. Die Auswirkungen auf einen weltweiten Konflikt und Konfrontation sind mit größten Schrecken unabsehbar. 
 
(24.2.2026)
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Die gegenwärtige russische Aggression gegen die Ukraine dauert schon länger als der zweite Weltkrieg in der Ukraine. Es ist etwas, das niemals hätte beginnen dürfen und nun enden muss. Deshalb bitte ich an diesem traurigen Jahrestag alle, Gott und sich selbst ein Versprechen zu geben: Frieden zu schaffen. Politiker müssen ihre Pflicht erfüllen. Geistliche und Diplomaten, einschließlich der christlichen Diplomatie, müssen ihre Pflicht erfüllen. Das Militär, Freiwillige: Jeder ist aufgerufen, seinen Beitrag zu leisten. Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um den Aggressor zu stoppen.“ (Großbischof Swjatoslaw Schewtschuck von Kyiv)
 
(23.2.2026)
Kloster der Karmelitinnen in Sofiyivska Borshchahivka bei Kyiv ist am Sonntag durch die Schockwelle eines heftigen russischen Angriffs zerstört worden.
 
(22.2.2026)
Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen. An diesen traurigen Jahrestag hat Papst Leo XIV. am Sonntag, den 22. Februar beim Angelusgebet erinnert.

(5.2.2026)
Angesichts der systematischen Zerstörung der ukrainischen Infrastruktur hat Kardinal Christoph Schönborn (Wien) zu einer massiven Ausweitung der humanitären Hilfe aufgerufen. Putin führt einen „Vernichtungskrieg“ gegen die Zivilbevölkerung. In vielen Städten droht bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt eine Katastrophe historischen Ausmaßes. Mehr >>>
 
 
(4.2.2026)
Leo XIV. ruft zur Unterstützung der Ukraine auf.  Am Mittwoch, 4.5.26  sagte der Papst am Ende der wöchentlichen Generalaudienz:
„Ich rufe alle dazu auf, unsere Brüder und Schwestern in der Ukraine, die schwer unter den Folgen der Bombardierungen leiden, welche erneut auch die Energieinfrastrukturen getroffen haben, mit dem Gebet zu unterstützen“. Weiter sagte er: „Ich bringe meine Dankbarkeit für die Solidaritätsinitiativen zum Ausdruck, die in den katholischen Diözesen Polens und anderer Länder gefördert werden und sich dafür einsetzen, der Bevölkerung zu helfen, diese Zeit großer Kälte zu überstehen.“ Mehr >>>

(25.01.2026)
„Mit Schmerz“ verfolgt Papst Leo XIV. die „anhaltenden Feindseligkeiten mit immer schwerwiegenderen Folgen für die Zivilbevölkerung“ mehr >>>

(22.01.2026)
Akte des Staatsterrors der Russischen Föderation die auf einen Genozid am ukrainischen Volk abzielen.
 
Während die Temperaturen in der Ukraine nachts auf bis zu minus 20 Grad sinken, kämpft die Bevölkerung nach massiven russischen Luftangriffen ums nackte Überleben. 
Kälte und Nahrungsmittelmangel durch Stromabschaltungen. 
 
(11.01.2026)
Papst Leo XIV. erneuert beim Mittagsgebet am Sonntag, 11. Januar vor 25.000 Gläubigen auf dem Petersplatz einen weiteren Friedensappell für die Ukraine:  
„In der Ukraine treffen neue, besonders schwere Angriffe, die vor allem auf die Energieinfrastruktur gerichtet sind, gerade jetzt, wo die Kälte immer härter wird, die Zivilbevölkerung schwer. Ich bete für die Leidenden und erneuere meinen Appell, die Gewalt zu beenden und die Bemühungen um Frieden zu intensivieren." Mehr >>>


(27.12.2025)
Leo XIV. hat zum Fest der Heiligen Familie Lebensmittelhilfen in die Ukraine geschickt. Mehr…
 
(9.12.2025)
Papst Leo XIV. hat erneut den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen. In Castelgandolfo bei Rom sprach er mit ihm über den Krieg in der Ukraine. Mehr… 
 

(18./19.11.2025)
die katholischen Bischöfe des Landes haben ihre jährliche Versammlung am Marienwallfahrtsort von Sarwanyzja (Region Ternopil, Westukraine) unterbrochen, um nach den massiven russischen Bombardierungen auf die westukrainische Stadt Ternopil zwischen dem 18. und 19. November 2025 den Betroffenen Trost zu spenden. Der päpstliche Nuntius in der Ukraine, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, bezeichnete die Initiative im Gespräch mit den Vatikan-Medien als eine Art Pilgerfahrt zu den Orten des Schmerzes. Mehr Vaticannews.va 
 
(21. Nov. 2025)
„Mit Sorge verfolge ich die Nachrichten über die Angriffe, die weiterhin zahlreiche ukrainische Städte, darunter auch Kiew, treffen. Sie fordern Tote und Verletzte, darunter auch Kinder, und verursachen große Schäden an der zivilen Infrastruktur, so dass Familien obdachlos werden, während es jetzt immer kälter wird. Ich versichere der so schwer geprüften Bevölkerung mein Mitgefühl. Wir dürfen uns nicht an Krieg und Zerstörung gewöhnen! Beten wir gemeinsam für einen gerechten und stabilen Frieden in der gepeinigten Ukraine.“ (Leo XIV)
 
 
(3.  Nov. 2025)
Kampf gegen Kälte, Angst und Erschöpfung
Die humanitäre Lage für die Bevölkerung in der Ukraine verschärft sich angesichts des bevorstehenden vierten Kriegswinters dramatisch. Die österreichische Hilfsaktion „Nachbar in Not“ hat am Montag eine neue Spendenkampagne gestartet, um auf die prekäre Situation aufmerksam zu machen und Soforthilfe zu mobilisieren. Mehr Infos auf Vatican.va
 

Seit 3 1/2 Jahren genauer seit der Besetzung der Krim 2014 sind die Menschen in der Ukraine einem Angriffskrieg ausgesetzt. Sie schützen und pflegen ihre Lieben und verteidigen ihre Heimat so gut sie können. Gerne nimmt Pater Christoph Spenden entgegen, besonders an Pflegehilfsmitteln, Rollatoren, Rollstühle für alte und behinderte Menschen, Schlafsäcke, Decken. Mehr Infos bei Pater Christoph: 0160 477 17 52
 
Beten wir beständig für den Frieden in der Ukraine und weltweit. Papst Leo XIV. hat am 27. September 2025 den ukrainischen Märtyrerpriester, Peter Paul Orosz (1917-1953) seliggesprochen. Dabei hat er die Bitte geäußert: "Beten wir auf die Fürsprache dieses neuen ukrainischen Seligen, damit das geliebte ukrainische Volk trotz der Kriegstragödie mit Standhaftigkeit im Glauben und in der Hoffnung verharren kann".
 
 
(12.10.2025)
Leo XIV. sagt bei der Mittagsansprache zum Angelus am 12. Okt. 2025:
„Mit Schmerz verfolge ich die Nachrichten über die neuen gewalttätigen Angriffe, die verschiedene Städte und zivile Infrastrukturen in der Ukraine getroffen haben, unschuldige Menschen, darunter auch Kinder, getötet und sehr viele Familien ohne Strom und Heizung zurückgelassen haben. Mein Herz ist voller Mitgefühl für das Leid der Bevölkerung, die seit Jahren in Angst und Not lebt. Ich erneuere meinen Appell, der Gewalt ein Ende zu setzen, die Zerstörung zu stoppen und sich für Dialog und Frieden zu öffnen!"
 
 
(05.10.2025)
In der Stadt Lviv (Lemberg) im Westen der Ukraine wurde in der Nacht zum Sonntag, den 5. Oktober, eine griechisch-katholische Kirche schwer beschädigt. Die Druckwellen der Explosionen zerstörte Fenster und Türen des Gotteshauses sowie den Glockenturm. Während es auf dem Gelände der Kirche am südlichen Stadtrand keine Verletzten gab, kamen in einem Dorf in der Nähe von Lviv vier Menschen ums Leben. Der griechisch-katholische Erzbischof Ihor Wosnjak rief zu Gebeten für die Todesopfer und Verletzten auf.
 
 
(28.09.2025)
Leo XIV. sagte am 29. September 2025: Möge die Ukraine trotz der Kriegstragödie im Glauben treu sein. 
Seligsprechung eines Märtyrerpriesters aus der Ukraine

„Frieden kann nur entstehen, wenn wir ihn anstreben“ (Kardinal Zuppi). Die Kirche setzt auf eine Kraft, die nicht aus Worten, sondern aus konkretem Einsatz erwächst für den Frieden, der mehr ist als ein diplomatisches Ziel: eine menschliche Notwendigkeit.
 
“Entweder du stiftest Frieden oder du lässt den Krieg zu. Liebe und bete für die Feinde des Friedens sonst wird ihr Stolz und Hass dein Herz besiegen“. (pc)
 
 
(17.9.2025)
Interview mit Josef D. Blotz, Verantwortlicher im Malteserorden und frühere Generalmajor der deutschen Bundeswehr, besuchte im September die Ukraine: Man muss die Menschen unterstützen und stärken. Die Herausforderungen sind so komplex, dass die Lösungen auch komplex sein müssen. Es geht um Resilienz – um Resilienz während dieses Krieges, aber auch danach. Dafür Sorge zu tragen und die Menschen zu stärken: wirklich auch physisch und mental zu stärken. 

(11.09.25)
Die Ukraine erlebt die tödlichsten Angriffe seit Beginn des Krieges“, so die Einschätzung von Sarah Easter, Referentin für Nothilfe-Kommunikation der Hilfsorganisation CARE. „Wir dürfen die Menschen in der Ukraine nicht allein lassen. Denn sie zahlen den höchsten Preis.“
 
(06.09.2025)
Konkretes Zeichen der Nähe und Zuneigung zum ukrainischen Volk, Kardinal Crescenzio Sepe in der westukrainischen Stadt Lemberg. „Es ist eine weitere Gelegenheit für Papst Leo, zu bekräftigen, dass er nicht nur nicht vergisst, sondern dass er weiterhin betet und alle Menschen guten Willens auf das dramatische Problem eines Krieges aufmerksam macht, der nur Tod und Zerstörung bringt”.
 
(31.08.25)
Papst Leo XIV. äußerte den ausführlichsten Friedensappell für die Ukraine seit Beginn seines Pontifikats vom 8. Mai 2025

Liebe Brüder und Schwestern, leider bringt der Krieg in der Ukraine weiterhin Tod und Zerstörung“, so Leo von einem Fenster des Apostolischen Palastes aus. „Auch in den letzten Tagen haben Bombenangriffe mehrere Städte, darunter die Hauptstadt Kyiv, getroffen und zahlreiche Opfer gefordert. Ich bekunde dem ukrainischen Volk und allen verletzten Familien erneut meine Verbundenheit. Ich fordere alle auf, nicht gleichgültig zu bleiben, sondern mit Gebet und konkreten Gesten der Nächstenliebe nahe zu sein. Ich bekräftige nachdrücklich meinen dringenden Appell zu einem sofortigen Waffenstillstand und zu einem ernsthaften Dialog. Es ist Zeit für die Verantwortlichen, der Logik der Waffen abzuschwören und mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft den Weg der Verhandlungen und des Friedens zu beschreiten. Die Stimme der Waffen muss verstummen, während die Stimme der Geschwisterlichkeit und Gerechtigkeit erhoben werden muss!“

(24.8.2025)
 Die Ukraine begeht am 24. August ihren Unabhängigkeitstag  - inzwischen schon zum 34 Mal. Unterdessen geht der russische Angriffskrieg auf das Land weiter. 
Papst Leo XIV. hat erneut um Gebete für Frieden in der Ukraine gebeten. „Schließen wir uns unseren ukrainischen Brüdern und Schwestern an, die mit der spirituellen Initiative ,weltweites Gebet für die Ukraine`den Herrn bitten, ihrem gequälten Land Frieden zu schenken", sagte das katholische Kirchenoberhaupt nach seinem Mittagsgebet am Sonntag - 24.8.25 - im Vatikan.
 
Papst Leo XIV. hat den Menschen in der Ukraine seine Nähe versichert. "Mit einem Herzen, das von der Gewalt, die Ihr Land verwüstet, verwundet ist, wende ich mich an Sie an Ihrem Nationalfeiertag", schrieb Leo XIV. in einer Botschaft an den ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj. Dieser veröffentlichte das Schreiben anlässlich des Unabhängigkeitstages seines Landes am Sonntag im Online-Dienst "X":
 
"Ich möchte Ihnen versichern, dass ich für die Menschen in der Ukraine bete, die unter dem Krieg leiden - insbesondere für alle, die körperlich verwundet sind, für diejenigen, die einen geliebten Menschen verloren haben, und für diejenigen, die ihrer Heimat beraubt wurden", so Leo XIV. weiter. "Ich flehe den Herrn an, die Herzen der Menschen guten Willens zu bewegen, damit der Lärm der Waffen verstummt und dem Dialog Platz macht, um den Weg zum Frieden zum Wohl aller zu öffnen." 

(20.8.25)
Papst Leo XIV. ruft am Ende der Generalaudienz am Mittwoch 20.8. zu einem Fasten- und Gebetstag am 22. August auf!
 
(19.8.2025)
„Es gibt Hoffnung“ sagte Papst Leo, 
„aber man muss noch viel tun, viel beten und wirklich einen Weg suchen, um voranzukommen und den Frieden zu suchen.“ Leo XIV. äußerte sich am Dienstagabend (19.8.25) mit Blick auf die neu angelaufenen Friedensbemühungen für die Ukraine vor Journalisten in Castel Gandolfo bei Rom. 
 

(17.8.25)
„Die Ukraine ist kein Territorium, sondern ein Volk“ (Bischof Schewtschuk, Kiew)  Mehr…

(3.8.2025)
Papst Leo beim Treffen der Jugendlichen im Heiligen Jahr: “Wir sind mit den Jugendlichen in Gaza. Wir sind mit den Jugendlichen in der Ukraine und mit allen, deren Länder durch Kriege mit Blut getränkt sind. Meine jungen Brüder und Schwestern: ihr seid das Zeichen dafür, dass eine andere Welt möglich ist – eine Welt der Geschwisterlichkeit und Freundschaft, in der Konflikte nicht mit Waffen, sondern durch Dialog gelöst werden.
 
(30.6.25)
Präsident Selenskyj dankt Papst Leo für Solidarität:
„Vielen Dank, Eure Heiligkeit @Pontifex, für Ihre anhaltenden Gebete und Ihr Mitgefühl für die Ukraine und unser Volk."
 
(28.6.2025)
Papst Leo XIV. hat am 28. Juni 2025 Pilgerinnen und Pilger der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche in Rom empfangen. In seiner Ansprache zeigte er sich solidarisch mit dem vom Krieg betroffenen ukrainischen Volk und rief zur Hoffnung und zum gemeinsamen Glaubenszeugnis auf. „Ich teile euren Schmerz über die Opfer dieses sinnlosen Krieges.“ Papst Leo XIV. hat am 28. Juni 2025 Pilgerinnen und Pilger der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche in Rom empfangen. In seiner Ansprache zeigte er sich solidarisch mit dem vom Krieg betroffenen ukrainischen Volk und rief zur Hoffnung und zum gemeinsamen Glaubenszeugnis auf.
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(6. Juni 2025)
Erzbischof Visvaldas Kulbokas, der Apostolische Nuntius in der Ukraine, hat am Freitag, dem 6. Juni Papst Leo XIV. getroffen. Er warnte sich innerlich von den Schrecken des Krieges zu distanzieren, um das eigene seelische Gleichgewicht zu wahren. Es besteht die Gefahr, die Mitmenschlichkeit zu verlieren. Gleichzeitig dürfe man sich nicht in Verzweiflung verlieren. Die einzige Hoffnung ist der Herr, der uns zu Hingabe, Opferbereitschaft, Ausdauer und Mut inspiriert.
 
Der Erzbischof berichtete über die jüngsten nächtlichen Angriffe auf Kyiv, Ternopil, Luzk und weitere Städte, die den Alltag massiv beeinträchtigen. Das Leben ohne Schlaf und ohne Bewegungsfreiheit ist für viele Menschen zur Normalität geworden. 

Der Erzbischof berichtete von der Erschöpfung seiner Mitarbeiter, die nach nächtlichen Angriffen nicht mehr arbeitsfähig seien, und von einer Bevölkerung, die sich zunehmend in unterirdische Schulen, improvisierte Schutzräume und Notfallstrukturen zurückziehen muss. Inzwischen gebe es über 140 unterirdische Schulprojekte im ganzen Land. Viele Kinder sähen einander nur noch bei besonderen Anlässen, etwa bei Besuchen von Hilfsorganisationen wie den „Engeln der Freude“.
 
(4. Juni 2025)
Papst Leo XIV. und der russische Machthaber Wladimir Putin haben am Mittwoch, 4.6.2025 miteinander telefoniert. „Besondere Aufmerksamkeit“ habe der „Lage in der Ukraine und dem Frieden“ gegolten. „Der Papst hat an Russland appelliert, eine Geste zu leisten, die den Frieden fördern könnte, und hat die Bedeutung des Dialogs für die Herstellung positiver Kontakte zwischen den Parteien und für die Suche nach Lösungen für den Konflikt hervorgehoben.“
 
(28. Mai 2025)
Papst Leo XIV. hat zum Frieden in der Ukraine und im Gazastreifen aufgerufen.
„In diesen Tagen sind meine Gedanken oft bei der ukrainischen Bevölkerung, die von neuen schweren Angriffen auf Zivilisten und die Infrastruktur betroffen ist.“ Das sagte Papst Leo bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. „Ich versichere meine Verbundenheit und meine Gebete für alle Opfer, insbesondere für die Kinder und Familien.“
Trotz aller Bemühungen um einen Waffenstillstand gehen Beschuss und Zerstörung in der Ukraine weiter. Nach Angaben der „UN Human Rights Monitoring“-Mission war der April der tödlichste Monat für die Zivilbevölkerung in der Ukraine seit September 2024: Mindestens 209 Menschen wurden getötet und 1146 weitere verletzt.
„Ich erneuere nachdrücklich meinen Appell, den Krieg zu beenden und jede Initiative für Dialog und Frieden zu unterstützen“, so der Papst. „Ich bitte alle, sich dem Gebet für den Frieden in der Ukraine und überall dort anzuschließen, wo Menschen unter dem Krieg leiden.“


(26.5.2025)
Er appellierte, in der solidarischen Unterstützung für die leidgeprüfte Bevölkerung in der Ukraine nicht nachzulassen. Mehr…
 
 
(11.5.25)
Gebetsaufruf von Papst Leo XIV. für den Frieden in der Ukraine beim ersten Sonntagmittagsgebet: „Ich trage das Leid des geliebten ukrainischen Volkes in meinem Herzen. Möge alles getan werden, um so bald wie möglich einen echten, gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen. Mögen alle Gefangenen freigelassen werden, und mögen die Kinder zu ihren Familien zurückkehren“, so Papst Leo XIV. vor den rund 100.000 Menschen, die für das erste Mittagsgebet nach der Papstwahl am 11.5.2025 auf den Petersplatz geströmt waren.

(26.4.2025)
Christoph Kardinal Schönborn 
zum überraschenden Treffen von Donald Trump und Vladimir Selensky bei der Beerdigung von Papst Franziskus in Rom am 26.4.2025:
 
„Es war ein starkes Bild: Trump und Selenskij sitzen einander gegenüber, im Petersdom, ins Gespräch vertieft. Gelingt in Rom, was so schwer vorstellbar erscheint? Ein Friede, der trägt und hält? „Friede“ war das erste Wort des neuen Papstes Leo XIV.. Er lädt zu Friedensgesprächen in den Vatikan. Sein Appell: „Macht Frieden!“ Die schrecklichen Kriege in der Ukraine, in Gaza, im Sudan und in vielen anderen Ländern fordern unfassbar viele Menschenleben!

Ist das alles nicht ein bisschen naiv? Ist nicht der Krieg der „Vater aller Dinge“, wie der griechische Philosoph Heraklit schon vor 2500 Jahren gesagt hat? Die
Friedenstaube ist ein ohnmächtiger Vogel gegenüber den zerstörerischen Drohnen. Was bringen die vielen Verhandlungen und Friedensgespräche im Vergleich zum blindwütigen Morden?

Eines ist sicher: Krieg ist kein Normalzustand. Die Sehnsucht nach Frieden ist stärker. Wenn der Krieg der Vater aller Dinge ist, dann ist die Sehnsucht nach Frieden die Mutter aller Dinge! Und zieht nicht auch diese Sehnsucht die Politiker aus aller Welt nach Rom? Der Mann im weißen Gewand hat keine Armee, keinen mächtigen Staat. Aber eines strahlt er aus: den Glauben, dass Frieden möglich ist.“
Christoph Kardinal Schönborn (23.05.2025)
 

(20.04.2025)
"Möge der auferstandene Christus der gepeinigten Ukraine das österliche Geschenk des Friedens zuteil werden lassen und alle Beteiligten ermutigen, ihre Bemühungen um einen gerechten und dauerhaften Frieden fortzusetzen."

16.4.2025
Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk aus Kiew über das Ostergeheimnis im Krieg. 
Die Hoffnung ist nicht ein vager Optimismus, sondern gelebte christliche Tugend im Angesicht des Krieges.
 
Besonders erschütternd war der russische Raketenangriff am Palmsonntag auf die Stadt Sumy, bei dem 34 Menschen – darunter zwei Kinder – ums Leben kamen. Zwei Raketen trafen gezielt das Stadtzentrum. Die zweite explodierte, als bereits Rettungskräfte vor Ort waren – ein absichtlicher Akt gegen die Zivilbevölkerung. Doch anstatt in Panik zu verfallen, reagierten die Menschen mit Zusammenhalt: Nach dem Angriff flohen die Menschen nicht, sondern halfen einander, bereiteten sich dann weiter auf Ostern vor. Sie lassen sich nicht einschüchtern.
 
Die Hoffnung ist eine Kraft des Auferstandenen, die in uns lebt und pulsiert. Gerade in einer Zeit, in der das Leid zunimmt, wachse das Gefühl, dass Christus nicht nur mit uns, sondern in uns sei. Diese Hoffnung sei eine erlebte Wirklichkeit. Viele Gläubige pilgern trotz der Gefahr zu den Wallfahrtsorten und Sakramenten, um in der Gemeinschaft mit Christus und der Kirche Kraft zu schöpfen.
 
 
 
6.4.2025 (Franziskus)
Wir beten weiterhin für den Frieden: in der gepeinigten Ukraine, die von Angriffen heimgesucht wird, die viele zivile Todesopfer fordern, darunter zahlreiche Kinder. Das Gleiche geschieht im Gazastreifen … Mögen die Waffen schweigen und der Dialog wieder aufgenommen werden; … Beten wir für den Frieden im gesamten Nahen Osten, im Sudan und im Südsudan, in der Demokratischen Republik Kongo, in Myanmar, das ebenfalls stark vom Erdbeben betroffen ist, und in Haiti, wo die Gewalt weiter wütet und vor wenigen Tagen zwei Nonnen getötet wurden.
 

27.3.2025
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin sagte bei der Konferenz der europäischen Bischofskonferenz zum Ukraine-Konflikt am 27.3.2025 in Nemi bei Rom: Dieser ist durch den Einmarsch Russlands in der Ukraine ausgelöst worden. Ein Ende des Krieges müsse durch Verhandlungen erreicht werden; dabei sei darauf zu achten, dass der Friede „gerecht und dauerhaft“ sei und im Einklang mit dem Völkerrecht stehe. „Es ist unsere Pflicht, dem zu Unrecht angegriffenen ukrainischen Volk beizustehen, ihm im Rahmen der Möglichkeiten zu helfen und die Kriegsparteien sowie die gesamte internationale Gemeinschaft aufzufordern, sich für eine rasche und gerechte Lösung einzusetzen.“

Swjatoslaw Schewtschuk (19.3.2025), Großerzbischof der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine erläutert: „Das Böse kann weder befriedet noch befriedigt werden, man muss es stoppen. Und genau das tun wir und bezahlen dafür mit unserem Blut. …
Es besteht die Notwendigkeit eines gerechten und dauerhaften Friedens, der auf der Einhaltung des Völkerrechts und verlässlichen Sicherheitsgarantien basieren muss.
Besorgniserregend ist die Verbreitung russischer Propaganda im Westen. Das ist manchmal schlimmer als die russischen Bomben. Wenn der ukrainische Widerstand durch die Brille der russischen Propaganda beurteilt wird, sei dies nicht nur eine Gefahr für die Ukraine, sondern für die gesamte Menschheit.“ 
 
 
Zivilbevölkerung zwischen Angst, Verlust und Solidarität
Ein Land im Ausnahmezustand: Trotz eines vereinbarten Waffenstillstands im Schwarzen Meer bleibt die humanitäre Lage in der Ukraine dramatisch. Die Menschen kämpfen mit Verlust, Angst und Entbehrungen – doch die Hoffnung bleibt.


Franziskus am
23. März 2025 (3. Sonntag in der Fastenzeit) 
Liebe Brüder und Schwestern, einen schönen Sonntag!
Das Gleichnis, das uns das heutige Evangelium vorlegt, erzählt von der Geduld Gottes, die uns dazu anspornt, unser Leben zu einer Zeit der Umkehr zu machen. Jesus verwendet das Bild eines unfruchtbaren Feigenbaums, der nicht die erhofften Früchte getragen hat und den der Bauer dennoch nicht fällen will: Er will ihn noch düngen, um zu sehen, „ob er in Zukunft Früchte trägt“ (Lk 13,9). Dieser geduldige Bauer ist der Herr, der den Boden unseres Lebens sorgsam bearbeitet und vertrauensvoll darauf wartet, dass wir zu ihm zurückkehren. …
Erflehen wir gemeinsam ein Ende der Kriege und bitten wir um Frieden, vor allem in der gemarterten Ukraine, in Palästina, Israel, Libanon, Myanmar, Sudan und in der Demokratischen Republik Kongo.
Die Jungfrau Maria behüte uns und begleite uns auch weiter auf dem Weg zum Osterfest.

 
Hilfstransport in den Fastnachtsferien 2025
Herzlichen Dank, besonders an die Kirchengemeinde St. Verena Mittlerer Hochrhein für die Überlassung von abgängigen Pflegeutensilien aus dem aufgelösten Pflegeheim St. Josef in Tiengen. 


Franziskus rief beim Angelus am Sonntag, 9. März zum Gebet auf!
Lasst uns gemeinsam weiterhin um das Geschenk des Friedens bitten, insbesondere in der gequälten Ukraine, in Palästina, Israel, Libanon, Myanmar, Sudan und der Demokratischen Republik Kongo. Insbesondere habe ich mit Sorge von der Wiederaufnahme der Gewalt in einigen Gebieten Syriens erfahren: Ich hoffe, dass sie endgültig endet, unter voller Achtung aller ethnischen und religiösen Gruppen der Gesellschaft, insbesondere der Zivilbevölkerung.
Ich vertraue euch alle der mütterlichen Fürsprache der Jungfrau Maria an.
 
 
Die Ansprache wurde vom Vatikan für den im Krankenhaus befindlichen Heiligen Vater veröffentlicht.
“Morgen jährt sich der große Krieg gegen die Ukraine zum dritten Mal: ​​ein schmerzlicher und beschämender Anlass für die gesamte Menschheit! Während ich dem leidenden ukrainischen Volk meine Nähe bekräftige, lade ich Sie ein, der Opfer aller bewaffneten Konflikte zu gedenken und für das Geschenk des Friedens in Palästina, Israel und im gesamten Nahen Osten, in Myanmar, Kivu und Sudan zu beten.“
 
Beten wir für die leidgeprüfte Ukraine, dass sie dem Aggressor widerstehen kann, Europa beschütze und Frieden werde.

Gebete
Du liebender Gott, 
fassungslos stehen wir vor der Gewalt in unserer Welt;
angesichts des Krieges gegen die Ukraine,
im Gazastreifen, im Kongo, in Burkina Faso …
Gib uns die Kraft,
solidarisch denen nahe zu sein, die betroffen sind.
Steh all denen bei, die auf Gerechtigkeit und Frieden hoffen.
Sende uns deinen Heiligen Geist,
den Geist des Friedens,
damit die Politiker ihre Entscheidungen zum Wohl der Menschen
Und dem Frieden zwischen den Völkern treffen.
(vgl. Frère Alois, Gemeinschaft Taizé)
 
In einem Brief (2024) schreibt ein ukrainischer Jugendlicher an Papst Franziskus: 
"Vater, wenn Sie an die tausend Tage unseres Leids zurückdenken, denken sie auch an die tausend Tage der Liebe, denn nur Liebe, Glauben und Hoffnung geben den Wunden eine wahre Bedeutung."
 
Johannes Paul II. besuchte 2001 die Ukraine und sagte:
 
Dank Dir, Ukraine; du hast in deinem unermüdlichen und heldenhaften Kampf Europa gegen die Invasoren verteidigt. … 
Der Herr schenke dir Frieden, Volk der Ukraine! Nachdem du durch beharrliche und einträchtige Hingabe endlich die Freiheit wiedererlangen konntest, hast du eine wahre Neuentdeckung deiner wahrsten Wurzeln in Gang gesetzt und unternimmst nun ein anspruchsvolles Reformprojekt, um allen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihren Glauben, ihre Kultur und ihre Überzeugungen in Freiheit und Gerechtigkeit leben und zum Ausdruck bringen zu können. …
Mein Wunsch ist, daß die Ukraine sich vollberechtigt in ein Europa einfügen kann, das den ganzen Kontinent vom Atlantik bis zum Ural umfaßt. …
Einheit und Eintracht! Dies ist das Geheimnis des Friedens und die Voraussetzung für einen wahren und stabilen sozialen Fortschritt. …
Ich bitte »den starken und gerechten Gott« um seinen reichen Segen für die Kinder deines Landes, »hundertfach mit Blut befleckt, einst eine glorreiche Landschaft«. Gott beschütze dich allezeit!
 

(20.11.2024)
1.000 Tage sind vergangen, seit der russische Präsident Wladimir Putin seine Truppen ins Nachbarland Ukraine geschickt und einen Krieg in Europa entfesselt hat.
Aus diesem Anlass hat der Heilige Stuhl am 19. Nov. 2024 einen Friedensgottesdienst im Andenken an die Opfer des Krieges gefeiert. Unter den Anwesenden war auch Olena, die Ehefrau des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, die sich mit Papst Franziskus zu einer Privataudienz getroffen hatte.
 
„Die Ukraine ist dankbar für den Beitrag des Heiligen Stuhls zur Freilassung unserer Kriegsgefangenen“, sagte die Frau des ukrainischen Präsidenten nach dem Treffen.
 
Kardinal Matteo Zuppi zelebrierte eine Gottesdienst in der Kirche Santa Maria in Trastevere in Rom an dem auch die „First Ladies“ von Litauen, Diana Nausiedene, Serbien, Tamara Vucic, und Armenien, Anna Hakobyan teilnahmen. 

Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz am 22. Nov. 2024 anlässlich des tausendsten Tages des Kriegs in der Ukraine einen eindringlichen Appell an die Weltgemeinschaft gerichtet. Vor tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz sagte er:
 
„Gestern jährte sich der Einmarsch in die Ukraine zum tausendsten Mal. Ein tragischer Jahrestag für die Opfer und die dadurch verursachte Zerstörung, gleichzeitig aber auch eine beschämende Katastrophe für die gesamte Menschheit! Dies darf uns jedoch nicht davon abhalten, an der Seite des gequälten ukrainischen Volkes zu bleiben, um Frieden zu betteln und uns dafür einzusetzen, dass Waffen dem Dialog und Konflikten Platz machen.“
 
Franziskus las einen bewegenden Brief eines ukrainischen Studenten vor: „Vater, wenn du am Mittwoch an mein Land gedenkst und die Gelegenheit hast, am tausendsten Tag dieses schrecklichen Krieges zur ganzen Welt zu sprechen, bitte sprechen Sie nicht nur von unseren Leiden, sondern bezeugen Sie auch unseren Glauben: Auch wenn er unvollkommen ist, mindert sein Wert nicht, er zeichnet mit schmerzhaften Pinselstrichen das Bild des auferstandenen Christus. Es gab heutzutage zu viele Todesfälle in meinem Leben. Es ist schwierig, in einer Stadt zu leben, in der eine Rakete Dutzende Zivilisten tötet und verletzt, Zeuge so vieler Tränen zu werden. Ich wollte fliehen, ich wollte wieder ein Kind sein, das von meiner Mutter umarmt wurde, ich wollte ehrlich in Stille und Liebe sein, aber ich danke Gott, denn durch diesen Schmerz lerne ich, mehr zu lieben. Trauer ist nicht nur ein Weg zu Wut und Verzweiflung; Wenn es auf Glauben basiert, ist er ein guter Lehrer der Liebe. Vater, wenn der Schmerz wehtut, bedeutet das, dass du liebst; Wenn Sie also über unseren Schmerz sprechen, wenn Sie sich an die tausend Tage des Leidens erinnern, erinnern Sie sich auch an die tausend Tage der Liebe, denn nur Liebe, Glaube und Hoffnung geben den Wunden einen wahren Sinn.“
 

(1.11.2024)
Beten wir für die leidgeprüfte Ukraine, beten wir für Palästina, Israel, den Libanon, Myanmar, Südsudan und alle Völker, die unter Kriegen leiden. Der Krieg ist immer eine Niederlage, immer! Und er ist schändlich, weil er der Triumph der Lüge und Falschheit ist. (Franziskus) 
 
(19.10.2024)
Heute findet die Initiative "Eine Million Kinder beten den Rosenkranz für den Frieden in der Welt" statt.
Danke an alle Jungen und Mädchen, die daran teilnehmen! Schließen wir uns ihnen an und empfehlen wir Marias Fürsprache alle Völker, die unter Kriegen leiden. (Franziskus)
 
Rosenkränze für die Ukraine 
Im Rahmen der Initiative „Dein Rosenkranz für den Frieden“ werden weltweit Rosenkränze gesammelt, die in die vom Krieg heimgesuchte Ukraine gebracht werden.
 
(4.9.2024)
Terrorangriff auf Lwiw (Lemberg) mit 12 Toten. Vergleiche auch die Nachrichten auf Tagesschau und anderen Nachrichtenkanälen.
 

Am Freitag, 6. September 2024 fand die Beerdigung der getöteten Familie, einer Mutter mit ihren 3 Töchtern (7, 17 und 23) statt. Sie sind Mitglieder der katholischen Gemeinde in Lwiw.
 
Beten wir täglich um den Frieden! Privat oder gemeinsam, beim Glockenläuten des Engel-des-Herrn Gebets, als Andacht, Rosenkranz oder mit einer anderen Gebetsform.
 
Papst Franziskus sagt:
„Hören wir auf diejenigen, die unter den Folgen leiden, wie die Opfer und die Bedürftigen, hören wir auch auf die Schreie der jungen Menschen, der einfachen Leute und der Völker, die der kriegerischen Rhetorik überdrüssig sind, der sterilen Refrains, die immer andere beschuldigen und die Welt in Gut und Böse einteilen, der Führer, die sich schwer tun, sich an einen Tisch zu setzen, um zu vermitteln und Lösungen zu fördern…“ 
mehr bei Vatican News 
 
Gebets- und Gottesdienstvorlagen gibt es im Gotteslob unter Nr. 680,1 + 2, Nr. 19,4-20,1 oder
die hier aufgeführten Gebetsvorlagen.
 
Gott, wir leben im Krieg,
Russlands gegen die Ukraine,
Krieg in Europa,
Krieg im Nahen Osten
gegen die Terrororganisationen Hamas und Hizbollah im Gazastreifen im Südlibanon. 
Krieg weltweit,
fern und so nah, 
es herrscht Gewalt,
Raketenangriffe, Söldnertruppen,
Explosionen, Saboteure;
Millionen Binnenflüchtlinge
und Tausende Tote,
hinter jeder Zahl ein Mensch,
sein Leben und seine Lieben. 
 
Wann beginnt Krieg, Gott? 
Wenn dein Leben und Gebot nicht geachtet sondern verachtet wird,  
im Mutterleib, 
am Pflegebett,
an der Grenzstation,
im Streit unter Geschwistern,
Mann gegen Frau;
wenn sich Feindbilder ins Herz schleichen,
wenn Drohkulissen aufgebaut werden, 
wenn Mächtige deals miteinander machen und Rüstungsfirmen Gewinne,
wenn Menschen zu hamstern anfangen,
wenn Flucht erzwungen wird,
wenn Söhne und Töchter verschwinden, damit sie nicht zum Militär müssen. 
wenn Menschen vertrieben werden,
wenn Opfer nicht beschützt,
Wehrlose, Kinder, Frauen, Kranke, Alte nicht verteidigt werden. 

Und wie, Gott,
wie kommt Frieden? 
Wann wir miteinander reden,
Vertrauen wagen,
uns ent-feinden,
die Diplomatie nutzen. 

Stärke diese Gabe bei den Politikerinnen und Politikern,
leite unsere Gespräche,
lass uns geduldig und hartnäckig suchen, 
was dem Frieden dient,
Unschuldige verteidigen,
Opfer schützen,
Aggressoren stoppen. 
Für die Menschen und Soldaten in der Ukraine bitten wir:
Beschütze sie im Krieg.
Für uns alle beten wir:
Schenke uns den Frieden des Herzens,
Behüte uns in deinem Frieden. 
Erneuere den Frieden auf Erden.
Deinen Frieden gebe uns;
nicht, wie die Welt ihn gibt,
sondern wie du ihn allein geben kannst,
dass sich unser  Herz nicht beunruhigt und nicht verzagt.
Denn aus dir leben wir
und sind wir,
durch Christus,
deinen Sohn, dem Fürsten des Friedens empfangen und geboren
aus der Jungfrau Maria,
der Königin des Friedens,
und mit dem Heiligen Geistes, der versöhnt und Frieden stiftet. 
Amen.  
 
 
Was denkst du, Gott,
über das, was geschieht?
Da in der Ukraine.
Von Russland bedroht durch die Invasion tausender Soldaten.
Du hast Gedanken des Friedens. 
So sagt es der Prophet Jeremia.  (Jer 29,11)
Aber jetzt tobt Krieg
Ein Weltkrieg in Ettapen
Wir haben Angst.
Zu viel Bosheit und Sturheit.
Hass und Hetze.
Da wird einem schwindelig.
Wo gibt es Halt?
Wir kommen zu dir und bitten dich, Gott:
Pflanz deine Gedanken des Friedens ein
in die Köpfe der Mächtigen,
in die Herzen derer, die jetzt um Frieden verhandeln,
in unsere Herzen. 
Gib Hoffnung und Zukunft.
Und klaren Verstand.
Damit Friede sich ausbreitet.
Dort in der Ukraine. 
Und hier bei uns.
Amen.
 

 
Friedensandacht  

Lied zum Eingang
Wo Menschen sich vergessen (GL 861)
 
Eröffnung
Es ist Krieg.
Soldaten mit furchtbaren Waffen sind eingedrungen von Russland in die Ukraine.
Bereit zur Gewalt.
Mit tödlicher Macht.
Wir sind fassungslos.
Worte fehlen.
Unsere Kraft ist zu klein.
Wir fühlen uns hilflos.
Darum sind wir hier.
Gemeinsam vor Gott.
 
Was uns Angst macht,
das bringen wir zu Gott.
 
(Stille)
 
„Gott ist unsre Zuversicht und Stärke“,
so heißt es in Psalm 46
„Gott ist unsere Zuversicht und Stärke,
eine Hilfe in den großen Nöten,
die uns getroffen haben.“ (Ps 46,3)
 
(Lied)
Meine engen Grenzen  (GL 437)
 
Lesung
Psalm 85  (GL 633,7 - die Verse können im Wechsel gemeinsam lesen werden)
 
alternativ Psalm 142 (Gl 75,2)
 
(Lied)
Da wohnt ein Sehnen  (GL 846)
 
Gebet 
Gott, in dir ist allezeit Frieden.
Du bist das Leben und in Dir ist Heil und Fülle
Wir bitten dich um Hoffnung
und Stärkung des Glaubens, der durch die Liebe wächst.
Wir schauen auf die Ukraine, nach Israel und den Gazastreifen 
auf so viele Kriegsorte weltweit
Und das Herz wird schwer.
Wie kann es sein, dass Bosheit und Unvernunft siegt?
Sturheit und Machtgier sich durchsetzen ?
Wo bist du, Gott? Du Gott des Friedens?
 
Ach, Gott, wie sehr wir uns das wünschen:
Dass du etwas anders tust als wir Menschen
Damit Friede sich ausbreite.
Und Menschen leben könnten.
Unbeschwert und voller Freude.
Ohne Angst vor Raketen und Bomben.
Vor Diktatoren und Terroristen.
 
Darum bitten wir dich:
Gib Einsicht und Vernunft.
Gib Weisheit denen, die um Frieden verhandeln.
Beschütze die Menschen in der Ukraine und an allen Kriegsorten vor dem Terror des Angriffskrieges.
Bewahre Soldaten davor, töten zu müssen.
Und bewahre uns davor, die Hoffnung zu verlieren.
 
In der Stille legen wir dir ans Herz, was uns auch noch bewegt.
 
(Stille)
 
Daran halten wir uns fest – das wollen wir im Herzen behalten:
Du, Gott, bis unsere Zuversicht und Stärke,
eine Hilfe in den großen Nöten,
die uns getroffen haben.
Amen.
 
Lasst uns beten wie Jesus, der HERR, der Friedensfürst uns gelehrt hat zu beten:
 
Vaterunser
 
(Segensbitte)
Gott behüte uns vor allem Übel.
Behüte unsere Seele.
Behüte unser Denken und Tun
von nun an bis in Ewigkeit.
Amen.
 
(Lied)
Sprich du das Wort das tröstet und befreit (GL 422,2+3)
 
[vgl. © Zentrum Verkündigung der EKHN]

Lieder und Vorlagen

 
  • Andacht für den Frieden im Gotteslob Nr. 680,2
     
    Thematische Lieder im Gotteslob
    • O ewiger Gott, wir bitten dich, gib Frieden (471,1+2)
    • Erhöre uns, Herr, unser Gott (850,1+4)
    • Zeige uns Herr, deine Allmacht und Güte (272,1+2)
    • Wo Menschen sich vergessen (86,1-3)
    • Aus der Tiefe rufe ich zu dir, Herr, höre meine Klagen (283)
    • Dein Hilfe wir begehren, o reinste der Jungfraun (856,2)
    • Maria breit den Mantel aus (534,1+4)