Hermann-Josef, 21. Mai

In der St. Leodegar Kirche in Riedern am Wald ist hermann-Josef in einem Kirchenfenster dargestellt.


Her­mann Jo­sef (1150-1241) schuf Hym­nen und Ge­dich­te: „Gro­ßer Mut­ter­got­tes­hym­nus", ei­nen Hym­nus auf die hei­li­ge Ur­su­la und ih­re Ge­fähr­tin­nen so­wie Ge­be­te an Chris­tus.
 
Her­mann Jo­sef wird als Or­dens­mann mit Ma­ria und dem Je­sus­kind dar­ge­stellt, sei­ne At­tri­bu­te sind Kelch oder drei Ro­sen. Sein Gedenktag ist am 21. Mai.
 
Lebensgeschichte
Her­mann wurde um 1150 in Köln ge­bo­ren. Mit 12 Jah­ren kam er zur Ausbildung in das Kloster der Prä­mons­tra­ten­ser in Stein­feld in der Ei­fel. Er wur­de vor al­lem durch sei­ne Ma­ri­en­ver­eh­rung be­kannt, die ihm den Bei­na­men Jo­sef ein­brach­te. Als Kind soll er dem Je­sus­kind ei­ner Ma­ri­en­statue in der Köl­ner Kir­che St. Ma­ria im Ka­pi­tol einen Ap­fel geschenkt ha­ben welchen das Jesuskind annahm. Deshalb wurde er auch der „Ap­fel­hei­li­ge" genannt.
 
 
Hermann-Josefs ma­ria­ni­sche Grund­aus­rich­tung prägte die ‚mys­ti­sche Ver­mäh­lung’ mit Maria aus. Durch diese besondere Wertschätzung der Frau wurde Her­mann Jo­sef von Frau­en an­ge­ru­fen, die sich auch das Glück ei­ner gu­ten und ge­sun­den Mut­ter­schaft er­ba­ten. Als Seel­sor­ger wirk­te Her­mann Jo­sef in meh­re­ren Frau­en­k­lös­tern der Um­ge­bung, so auch im Zis­ter­zi­en­se­rin­nen­klos­ter Ho­ven. Ge­schwächt von ei­ner Krank­heit, starb er dort ver­mut­lich am 7. April 1241.
Sei­ne Grab­stät­te in der Ba­si­li­ka Stein­feld ist ein vor al­lem von Gläu­bi­gen aus der Ei­fel viel be­such­ter Wall­fahrts­ort, be­son­ders am Her­mann-Jo­sef-Fest (sechs­ter Sonn­tag nach Os­tern).