Rita von Cascia, 22. Mai
Die Heilige mit den Rosen
Ehefrau, Mutter, Witwe, Ordensfrau
Namen
Rita von Cascia, geboren als Margherita Lotti Mancini
Lebensdaten
Geboren 1381 in Roccaporena einen Ortsteil der Gemeinde Cascia in der Provinz Perugia, Region Umbrien in Italien; gestorben am 22. Mai 1447 in Cascia.
Lebensgeschichte
Margherita Lotti Mancini stammte aus der mittelitalienischen Region Umbrien. Sie kam in dem kleinen Dorf Roccaporena wahrscheinlich 1371 als Margherita Lotti zu Welt. Rita wurde bald ihr Kosename.
Lebensgeschichte
Margherita Lotti Mancini stammte aus der mittelitalienischen Region Umbrien. Sie kam in dem kleinen Dorf Roccaporena wahrscheinlich 1371 als Margherita Lotti zu Welt. Rita wurde bald ihr Kosename.
Die Eltern waren Bauern und Hirten, sie sorgten für eine gute Schul- und religiöse Bildung ihrer Tochter im nahegelegenen Cascia, wo Augustinermönche als Lehrer wirkten. In diesem Umfeld reift in Rita die Verehrung für den Heiligen Augustinus, für Johannes den Täufer und Nikolaus von Tolentino heran, die sie zu ihren Schutzheiligen erwählt.
Ehefrau und Mutter
Um 1385 heiratet Rita Ferdinando di Mancino. Politische Spannungen und Rivalitäten kennzeichnen die Gesellschaft jener Zeit, und auch Ritas Mann ist in die Fehden verstrickt. Doch seine junge Braut verhilft ihm mit Gebet, mit ihrem Seelenfrieden und ihrem von den Eltern geerbten Talent, Frieden zu stiften, allmählich zu einem christlichen Lebensstil. Mit Liebe, Verständnis und Geduld wird die Ehe von Rita und Paolo eine fruchtbare Verbindung, aus der zwei Söhne hervorgehen.
Um 1385 heiratet Rita Ferdinando di Mancino. Politische Spannungen und Rivalitäten kennzeichnen die Gesellschaft jener Zeit, und auch Ritas Mann ist in die Fehden verstrickt. Doch seine junge Braut verhilft ihm mit Gebet, mit ihrem Seelenfrieden und ihrem von den Eltern geerbten Talent, Frieden zu stiften, allmählich zu einem christlichen Lebensstil. Mit Liebe, Verständnis und Geduld wird die Ehe von Rita und Paolo eine fruchtbare Verbindung, aus der zwei Söhne hervorgehen.
Doch durch verwandschaftliche Fehden wird ihr Mann ermordet. Um zu verhindern, dass die Söhne ihn rächen, verbirgt sie vor ihnen das blutbefleckte Hemd des toten Vaters. In ihrem Herzen verzeiht sie den Mördern ihres Mannes, doch seine Herkunftsfamilie gibt nicht auf, übt Druck aus, der zu neuen Feindseligkeiten führt.
Unaufhörlich betet Rita dafür, dass nicht noch mehr Blut fließt. Doch das Leid hört nicht auf. Die beiden Söhne sterben an einer Seuche. Es tröstet Rita, dass sie nicht mehr in der Gefahr durch das rachsüchtige Klima in ihrem Umfeld verstrickt sind.
Augustiner Ordensfrau
Rita nimmt ein intensives Gebetsleben auf: für ihre Verstorbenen, aber auch für die Familie ihres Mannes, damit sie vergeben können und Frieden finden.
Rita nimmt ein intensives Gebetsleben auf: für ihre Verstorbenen, aber auch für die Familie ihres Mannes, damit sie vergeben können und Frieden finden.
Im Alter von 36 Jahren bittet sie um Aufnahme bei den Augustinerinnen des Klosters der Heiligen Magdalena in Cascia. Ritas Gebete und die Fürsprache ihrer Patrone führen letztlich zur Beilegung des Streits zwischen den Familien, die am Mord ihres Mannes beteiligt waren, und nach vielen Hindernissen kann Rita ins Kloster ziehen.
Die Heilige der Rosen
Immer mehr in die Betrachtung Christi versunken, bittet Rita darum, an seiner Passion teilhaben zu dürfen. 1432 entdeckt sie im Gebet auf ihrer Stirn die Wunde eines Dorns aus der Krone des Gekreuzigten. Das Stigma zeichnet ihr Gesicht fortan bis zum Tod 15 Jahre später.
Immer mehr in die Betrachtung Christi versunken, bittet Rita darum, an seiner Passion teilhaben zu dürfen. 1432 entdeckt sie im Gebet auf ihrer Stirn die Wunde eines Dorns aus der Krone des Gekreuzigten. Das Stigma zeichnet ihr Gesicht fortan bis zum Tod 15 Jahre später.
Bevor sie stirbt, bittet die bettlägrige Rita eine Cousine ihr eine Feige und Rosen aus dem Garten ihres Elternhauses zu bringen. Es ist Januar, doch die Verwandte geht und findet zu ihrem Erstaunen die Rose und die Feigen. Rita nimmt sie entgegen als Zeichen der Güte Gottes, der ihre Söhne und ihren Ehemann im Himmel aufgenommen hat. Sie stirbt in der Nacht auf den 22. Mai 1447.
Verehrung
Aufgrund der Verehrung durch die Gläubigen, die ihre Zuneigung zu der Heiligen mit Blumen ausdrücken, wird ihr Leib nie bestattet. Heute liegt er in einem Glassarg. Rita blühte trotz der Dornen, die das Leben ihr beschied, sie verströmte den guten Duft von Christus und schmolz den kalten Winter vieler Herzen. Deshalb ist das Symbol der Heiligen Rita die Rose. (vgl. Vatican News)
Mess-Texte
Eröffnungsvers
Ich will mich allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. (Gal 6,14)
Ich will mich allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. (Gal 6,14)
Gloria
Tagesgebet
Gott, unser Vater, du hast deiner Dienerin Rita eine innige Liebe zum Gekreuzigten geschenkt. Gib auch uns deine Kraft, unsere Leiden in Geduld zu tragen, damit wir immer innigeren Anteil erhalten am österlichen Geheimnis deines Sohnes, unseres Herrn, Jesus Christus.
Gott, unser Vater, du hast deiner Dienerin Rita eine innige Liebe zum Gekreuzigten geschenkt. Gib auch uns deine Kraft, unsere Leiden in Geduld zu tragen, damit wir immer innigeren Anteil erhalten am österlichen Geheimnis deines Sohnes, unseres Herrn, Jesus Christus.
1. Lesung: Spr 2,1-15
2. Lesung: Röm 12,9-21
Ruf vor dem Evangelium
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm. (1 Joh 4,16b)
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm. (1 Joh 4,16b)
Evangelium: Joh 15,1-14
Gabengebet
Barmherziger Gott, am Fest der heiligen Rita bringen wir unsere Gaben zum Altar. Nimm sie an, erlöse uns von allem Bösen und hilf uns, täglich unser Kreuz zu tragen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Barmherziger Gott, am Fest der heiligen Rita bringen wir unsere Gaben zum Altar. Nimm sie an, erlöse uns von allem Bösen und hilf uns, täglich unser Kreuz zu tragen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Präfation
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, allmächtiger Vater, zu danken und am Fest der hl. Rita das Werk deiner Gnade zu rühmen. Du gabst uns in der heiligen Rita ein einzigartiges Vorbild der Liebe zu deiner göttlichen Güte und, um deinetwillen, zu allen Menschen. Du machtest ihr Leben in Wahrheit zu einem Leben beständiger Betrachtung der erlösenden Menschheit deines Sohnes. In allen Lebensständen folgte sie den Spuren Jesu, des Erlösers, und wurde so zu einem Vorbild der Buße und der Liebe. Voll Freude erfuhr sie den hohen Anspruch der Liebe, die die Seelen durch das Kreuz des Leides zum Licht und zur Freude der Auferstehung geleitet. Darum rühmen dich Himmel und Erde. Engel und Menschen und singen wie aus einem Munde das Lob deiner Herrlichkeit.
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, allmächtiger Vater, zu danken und am Fest der hl. Rita das Werk deiner Gnade zu rühmen. Du gabst uns in der heiligen Rita ein einzigartiges Vorbild der Liebe zu deiner göttlichen Güte und, um deinetwillen, zu allen Menschen. Du machtest ihr Leben in Wahrheit zu einem Leben beständiger Betrachtung der erlösenden Menschheit deines Sohnes. In allen Lebensständen folgte sie den Spuren Jesu, des Erlösers, und wurde so zu einem Vorbild der Buße und der Liebe. Voll Freude erfuhr sie den hohen Anspruch der Liebe, die die Seelen durch das Kreuz des Leides zum Licht und zur Freude der Auferstehung geleitet. Darum rühmen dich Himmel und Erde. Engel und Menschen und singen wie aus einem Munde das Lob deiner Herrlichkeit.
Kommunionvers
So spricht der Herr: Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht. Halleluja. (Joh 15,5)
So spricht der Herr: Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht. Halleluja. (Joh 15,5)
Schlussgebet
Gütiger Gott, in dieser Opferfeier hast du uns gestärkt mit dem Fleisch und Blut deines Sohnes. Lass uns auf die Fürbitte der heiligen Rita die Geheimnisse deines Leidens so verehren, dass uns die Frucht des ewigen Friedens zuteil wird. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Gütiger Gott, in dieser Opferfeier hast du uns gestärkt mit dem Fleisch und Blut deines Sohnes. Lass uns auf die Fürbitte der heiligen Rita die Geheimnisse deines Leidens so verehren, dass uns die Frucht des ewigen Friedens zuteil wird. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Quellen:
vgl. www2.bistum-augsburg.de; wikipedia; heiligenlexikon.de; katholisch.de; vaticannews.va; praedica.de; und andere
