Veit, 15. Juni
„Nach Sankt Veit wendet sich die Zeit“.
Namensdeutung
„aus Bithynien stammend“ (thrakisch) oder „aus Holz, aus dem Wald“ (althochdt.)
Namensvarianten
Vitus, Vito, Vít, Vid, Guy
Gedenktag
15. Juni
Lebensdaten
Geboren in Mazara, Sizilien; gestorben um 304 in Lukanien (Süditalien) bei Neapel
Leben und Legende
Sohn des heidnischen Senators Hylas wurde er zur Erziehung an die Amme Crescentia und den Erzieher Modestus übergeben die Christen waren. Crenscentia fasste den Entschluss, das Kind taufen zu lassen. Modestus, ihr Mann warnte, dass sie bestraft würden. Crescentia aber betete: „Dreieiniger Gott, gib Deinen Segen dazu, damit das Kind, welches in der Taufe den wahren Glauben empfangen hat, darin wachse und durch seinen Wandel würdig wird, in dein Reich einzugehen, das Du ihm verheißen hast.”
Schon als 7-jähriger wirkte Vitus Wunder das heißt Glaubenszeichen - und wurde deshalb von seinem Vater geschlagen. Vitus bekannte vor seinem Vater ohne Scheu, dass kein anderer Gott existiert, als der Gott der Christen, und dass er nur an diesen glaubt. Voller Entrüstung darüber, versuchte der Vater seinen Sohn durch Versprechungen und Drohungen, ja selbst durch Tränen vom Glauben abzubringen. Vitus aber antwortete: “Wüsstest du, Vater, wie groß und herrlich der Gott der Christen ist, du würdest sogleich deine Götter verlassen und den anbeten, der Himmel und Erde gemacht hat, und seine Diener mit unaussprechlicher Seligkeit erfüllt.“
Der Vater zeigte Vitus beim Statthalter wegen Verachtung der Götter des Kaisers an. Vitus und seine Pflegeeltern wurden schließlich mit siedendem Öl zu Tode gefoltert.
Die Verehrung des Heiligen Vitus und seiner Pflegeeltern ist seit Ende des 5. Jahrhunderts bezeugt. Reliquien kamen 836 nach Korvey an der Weser. Von dort verbreitete sich seine Verehrung im deutschen Sprachgebiet.
Im 14. Jahrhundert kamen Reliquien nach Prag, wo zu seiner Ehre der Veitsdom erbaut wurde.
Vitus zählt zu den 14 Nothelfern und ist auch ein bedeutender „Wetterheiliger“.
„Nach Sankt Veit wendet sich die Zeit“
oder “Regnet’s am Sankt-Veits Tag, so regnet’s einunddreißig Tag“.
Dazu ist zu bemerken, dass viele an Heiligengedenktagen festgemachten Wetterregeln aus der Zeit vor der gregorianischen Kalenderreform von 1582 stammen. Das bedeutet, dass der Tag des Heiligen Vitus bis 1582 auf den Tag der Sommersonnwende (21.6.) fiel.
Schon als 7-jähriger wirkte Vitus Wunder das heißt Glaubenszeichen - und wurde deshalb von seinem Vater geschlagen. Vitus bekannte vor seinem Vater ohne Scheu, dass kein anderer Gott existiert, als der Gott der Christen, und dass er nur an diesen glaubt. Voller Entrüstung darüber, versuchte der Vater seinen Sohn durch Versprechungen und Drohungen, ja selbst durch Tränen vom Glauben abzubringen. Vitus aber antwortete: “Wüsstest du, Vater, wie groß und herrlich der Gott der Christen ist, du würdest sogleich deine Götter verlassen und den anbeten, der Himmel und Erde gemacht hat, und seine Diener mit unaussprechlicher Seligkeit erfüllt.“
Der Vater zeigte Vitus beim Statthalter wegen Verachtung der Götter des Kaisers an. Vitus und seine Pflegeeltern wurden schließlich mit siedendem Öl zu Tode gefoltert.
Die Verehrung des Heiligen Vitus und seiner Pflegeeltern ist seit Ende des 5. Jahrhunderts bezeugt. Reliquien kamen 836 nach Korvey an der Weser. Von dort verbreitete sich seine Verehrung im deutschen Sprachgebiet.
Im 14. Jahrhundert kamen Reliquien nach Prag, wo zu seiner Ehre der Veitsdom erbaut wurde.
Vitus zählt zu den 14 Nothelfern und ist auch ein bedeutender „Wetterheiliger“.
„Nach Sankt Veit wendet sich die Zeit“
oder “Regnet’s am Sankt-Veits Tag, so regnet’s einunddreißig Tag“.
Dazu ist zu bemerken, dass viele an Heiligengedenktagen festgemachten Wetterregeln aus der Zeit vor der gregorianischen Kalenderreform von 1582 stammen. Das bedeutet, dass der Tag des Heiligen Vitus bis 1582 auf den Tag der Sommersonnwende (21.6.) fiel.
Quellen
vgl. www2.bistum-augsburg.de; wikipedia; heiligenlexikon.de; katholisch.de; vaticannews.va; praedica.de; orthopedia.de und andere
