Adalbert von Magdeburg, 20 Juni

Erster Erzbischof von Magdeburg - Glaubensbote unter den Wenden und Sorben. 

Adalbert von Magdeburg (910-981)
 
Leben
Adalbert von Magdeburg (910-981), nicht zu verwechseln mit dem Heiligen Adalbert dem 2.  Bischof von Prag (956-997), stammte aus Lothringen und arbeitete um 950 als erzbischöflicher Urkundenschreiber in Köln. Von 953-958 war er Kanzleinotar unter Kaiser Otto I. (dem Großen). 959 verließ er seine angesehene Stellung und trat in das Reformkloster St. Maximin in Trier ein. 961 wurde der gelehrte Mönch als Missionar nach Kiew gesandt. Prinzessin Olga hatte Kaiser Otto I.  gebeten Missionare zu senden. Der Sohn von Prinzessin Olga nahm aber seiner Mutter kurz nach Adalberts Ankunft in Kiew die Krone ab. Adalberts Missionsgefährten wurden ermordet. Adalbert entkam nur knapp mit dem Leben und ging nach Mainz, wo er 4 Jahre blieb. Dann wurde er zum Abt von Weißenburg im Elsass und zum ersten Erzbischof von Magdeburg ernannt, das an der Grenze zum slawischen Osteuropa lag. Er widmete er sich der Missionierung der Sorben und anderer slawischer Volksstämme zwischen Elbe und Oder und gründete die Diözesen Naumberg, Neissen, Merseberg, Brandenburg, Havelberg und Posen. Zwei päpstliche Legaten unterstützen ihn bei dieser Arbeit. Die Domschule in Magdeburg baute er zu einem bedeutenden Bildungszentrum aus in der Adalbert von Prag Schüler war. 

Zeitgenossen
Ulrich von Augsburg (890–973)
Wolfgang von Regensburg (924–994)
Mathilde von Ringelheim (895–968)
 
Verehrung 
Das Grab Adalberts befindet sich im Magdeburger Dom. Sein Gedenktag ist der 20. Juni.
 
Quellen:
vgl. 2.bistum-augsburg.de; wikipedia; heiligenlexikon.de; katholisch.de; vaticannews.va; praedica.de; orthopedia.de und andere
 
Alle Tagesheiligen