Maria Theresia Ledóchowska, 6. Juli
Mutter Afrikas - Eine Frau, die die Welt veränderte.
„Nicht jeder kann nach Afrika gehen, aber jeder kann etwas für Afrika tun.“
„Was zählt, ist nicht der Lärm, den man macht, sondern das Herz, das man einsetzt.“
Musik-Tanz-Lesung zum Lebenswerk einer Kämpferin (1:10‘)
Filmbericht Kurzfassung (12:01‘)
Theresia Ledóchowska musikalische Inzenierung mit Katharina Gudmundsson und der Philharmonie Salzburg von Elisabeth Fuchs (1:13:33)
Namen
Maria Theresia Ledóchowska
Lebensdaten
Lebensdaten
Geboren: 29. April 1863 in Loosdorf, Niederösterreich; gestorben: 6. Juli 1922 in Rom.
Lebensgeschichte
Maria Theresia war eine Tochter des Grafen Anton Ledóchowski und seiner Frau Josephine geborene Gräfin von Salis-Zizers. Sie hatte 11 Geschwister, eine Schwester ist die heilige Ursula Ledóchowska, die Ordensgründerin der Grauen Ursulinen, eine caritative Gemeinschaft. Ihr Bruder Wladimir wurde Ordensgeneral bei den Jesuiten. Ein Onkel war Erzbischof von Gnesen und Posen und wurde später Kurienkardinal in Rom.
Maria ging in St. Pölten bei den Englischen Fräulein zur Schule. Mit 22 Jahren wurde sie in Folge einer Pockenerkrankung, an der ihr Vater starb, im Gesicht entstellt und isoliert.
Im Alter von 25 Jahren, trat sie einem kurz zuvor in Salzburg gegründeten interkonfessionellen Antisklaverei Verein bei. 1894 gründete sie selbst eine katholische Vereinigung zur Bekämpfung der Sklaverei in Afrika, die „St. Petrus Claver-Sodalität für die afrikanischen Missionen“, die 1897 vom Vatikan als Ordensgemeinschaft anerkannt wurde.
In Salzburg arbeitete sie von 1885 bis 1891 als Sekretärin der Großherzogin Alice von Toskana und begleitete diese auf ihren Reisen durch Europa. In dieser Zeit reift in ihr der Entschluss, für die Befreiung der Sklaven in Afrika tätig zu werden. Ausschlaggebend dafür war 1889 eine Begegnung mit Kardinal Lavigerie, dem Primas von Afrika und Gründer der Missionsgesellschaften der Weißen Väter und Schwestern. Sie stellte sich mit ihrer schriftstellerischen Begabung ganz in den Dienst seines missionarischen Kampfes gegen die Sklaverei in Afrika durch die Kolonialmächte und arabischen Staaten. Sie verfasste mehrere Dramen über die Sklaverei in Afrika um diese Praxis in Europa als Unrecht bekannt zu machen. Europaweit veranstaltete sie Informationsveranstaltungen mit einer Wanderausstellung und trat als Rednerin auf mit Hilfe von modernsten Medien ihrer Zeit, einem Lichtbildprojektor. Sie gab mehrere Zeitschriften heraus Untermettingen anderen das „Echo aus Afrika“, das bis heute in sechs Sprachen erscheint.
Maria ging in St. Pölten bei den Englischen Fräulein zur Schule. Mit 22 Jahren wurde sie in Folge einer Pockenerkrankung, an der ihr Vater starb, im Gesicht entstellt und isoliert.
Im Alter von 25 Jahren, trat sie einem kurz zuvor in Salzburg gegründeten interkonfessionellen Antisklaverei Verein bei. 1894 gründete sie selbst eine katholische Vereinigung zur Bekämpfung der Sklaverei in Afrika, die „St. Petrus Claver-Sodalität für die afrikanischen Missionen“, die 1897 vom Vatikan als Ordensgemeinschaft anerkannt wurde.
In Salzburg arbeitete sie von 1885 bis 1891 als Sekretärin der Großherzogin Alice von Toskana und begleitete diese auf ihren Reisen durch Europa. In dieser Zeit reift in ihr der Entschluss, für die Befreiung der Sklaven in Afrika tätig zu werden. Ausschlaggebend dafür war 1889 eine Begegnung mit Kardinal Lavigerie, dem Primas von Afrika und Gründer der Missionsgesellschaften der Weißen Väter und Schwestern. Sie stellte sich mit ihrer schriftstellerischen Begabung ganz in den Dienst seines missionarischen Kampfes gegen die Sklaverei in Afrika durch die Kolonialmächte und arabischen Staaten. Sie verfasste mehrere Dramen über die Sklaverei in Afrika um diese Praxis in Europa als Unrecht bekannt zu machen. Europaweit veranstaltete sie Informationsveranstaltungen mit einer Wanderausstellung und trat als Rednerin auf mit Hilfe von modernsten Medien ihrer Zeit, einem Lichtbildprojektor. Sie gab mehrere Zeitschriften heraus Untermettingen anderen das „Echo aus Afrika“, das bis heute in sechs Sprachen erscheint.
1888 gründete sie eine Vereinigung zur Unterstützung ihrer Aufgaben, die sich ab 1894 zur Kongregation der Missionsschwestern vom heiligen Petrus Claver entwickelte.
1897 kaufte sie das Gut Maria Sorg bei Salzburg und errichtete eine Druckerei für ihre Presseaufgabe für die Verbreitung der Berichte der Missionare und zur Herstellung katechetischer Werke in zahlreichen afrikanischen Sprachen sowie unter den Pseudonymen Alexander Halka und Afrikanus.
1897 kaufte sie das Gut Maria Sorg bei Salzburg und errichtete eine Druckerei für ihre Presseaufgabe für die Verbreitung der Berichte der Missionare und zur Herstellung katechetischer Werke in zahlreichen afrikanischen Sprachen sowie unter den Pseudonymen Alexander Halka und Afrikanus.
Verehrung
Aufgrund ihres Engagements für die Befreiung der Afrikaner wird sie als Mutter Afrikas bezeichnet.
1975 wurde sie am Weltmissionstag - gemeinsam mit Arnold Janssen, Josef Freinademetz und Eugen von Mazenod – von Papst Paul VI. seliggesprochen. Ihre Gebeine wurden in eine Kapelle im Generalat der Kongregation übertragen.
Jährlich vergibt die Erzdiözese Salzburg einen Schülerpreis, der nach ihr benannt ist.
Gedenktag
6. Juli
6. Juli
Quellen
vgl. wikiwand.com; wikipedia.de; ledochowska.at; 2.bistum-augsburg.de; heiligenlexikon.de; katholisch.de; vaticannews.va; praedica.de; orthopedia.de und andere Alle Tagesheiligen
