Felix und Nabor von Mailand
Gedenktag
12. Juli
Lebensdaten
Märtyrer, römische Soldaten, gestorben 304. Sie erlitten während der Verfolgung unter dem römischen Kaiser Maximian den Martertod.
Lebensgeschichte
Im Hymnus für die Vesper ihres Festes, der vom Heiligen Ambrosius selbst komponiert wurde, werden sie als "Mauren von Geburt" beschrieben, da sie aus der römischen Provinz Mauretanien in Nordafrika stammten. Sie könnten alle zu einem Berberstamm gehört haben, der als Gaetuli bekannt ist, von denen sehr viele im 3. und 4. Jahrhundert in den römischen Armeen gedient haben.
Eine spätere Tradition verbindet alle drei mit der thebäischen Legion weil sie in Mailand im Dienst des Kaisers Maximian standen, der sein Hauptquartier in dieser Stadt hatte und der Verfolger der Christen in der Armee war.
Eine Legende aus dem 5. Jahrhundert erzählt, dass sie sich weigerten, den vom Kaiser und der Armee verehrten Göttern zu opfern und daher in der Stadt Laus Pompeji (jetzt Lodi Vecchio genannt) enthauptet wurden. Eine Adlige namens Savina, eine gebürtige Mailänderin, soll sie im Gefängnis getröstet und nach ihrer Hinrichtung heimlich in ihrem eigenen Haus begraben haben. Nachdem die Verfolgung im Jahr 310 endete, brachte sie ihre Reliquien nach Mailand, wo sie in der Kapelle ihrer Familie, der Valerii, aufbewahrt wurden. Diese Kapelle wurde dann als Basilica Naboriana bekannt.
Verehrung
Nabor und Felix werden im ambrosianischen Messkanon zusammen mit ihrem Mitsoldaten St. Victor genannt.
Im Hymnus für die Vesper ihres Festes, der vom Heiligen Ambrosius selbst komponiert wurde, werden sie als "Mauren von Geburt" beschrieben.
Seit 1960 werden die Reliquien der Heiligen in einer neuen Pfarrei am Stadtrand von Mailand aufbewahrt. Andere Reliquien kamen 1164 nach Köln, wo sie im Dreikönigsschreins im Dom aufbewahrt werden.
Quellen:
vgl. deutsche-biographie.de; 2.bistum-augsburg.de; wikipedia; heiligenlexikon.de; katholisch.de; vaticannews.va; praedica.de; orthopedia.de und andere
