„Die Kranken sind unsere Herren und Meister.“
“Dient den Kranken mit der gleichen Liebe, mit der eine Mutter ihr einziges krankes Kind pflegt.“
“Dient den Kranken mit der gleichen Liebe, mit der eine Mutter ihr einziges krankes Kind pflegt.“
„Wer Christus dienen will, muss sich selbst vergessen.“
Namensbedeutung und Varianten
der Anständige (lat.)
Camille, Camillo, Kamil
Gedenktag
14. Juli
Lebensdaten
Geboren: 25. Mai 1550 in Bucchianico, Abruzzen (Italien); gestorben am 14. Juli 1614 Rom.
Zeitgenossen
• Philipp Neri (1515–1595), Apostel Roms
• Karl Borromäus (1538–1584), Reformbischof von Mailand
• Philipp Neri (1515–1595), Apostel Roms
• Karl Borromäus (1538–1584), Reformbischof von Mailand
• Petrus Canisius (1521–1597), Jesuit, Erneuerer des katholischen Glaubens im deutschsprachigen Raum.
• Fidelis von Sigmaringen (1578–1622), Kapuziner und Märtyrer in der Schweiz.
• Fidelis von Sigmaringen (1578–1622), Kapuziner und Märtyrer in der Schweiz.
Bedeutung
Kamillus war ein italienischer Söldner, der durch Krankheit und Bekehrung zum Gründer des Ordens der Kamillianer wurde – einer Gemeinschaft zur Pflege von Kranken.
Er galt als „zweiter Vinzenz von Paul“ und war ein Pionier christlicher Krankenpflege.
Er reformierte die Krankenpflege radikal: mit Liebe, Geduld und Würde statt mit Vernachlässigung oder Verachtung. Camillus sah Christus selbst in den Kranken – ein revolutionärer Gedanke für die damalige Zeit.
Er ist Patron der Kranken, Krankenpfleger, Spitäler und der Sterbenden.
Der Dienst an den Kranken ist der Dienst am leidenden Christus.
Er galt als „zweiter Vinzenz von Paul“ und war ein Pionier christlicher Krankenpflege.
Er reformierte die Krankenpflege radikal: mit Liebe, Geduld und Würde statt mit Vernachlässigung oder Verachtung. Camillus sah Christus selbst in den Kranken – ein revolutionärer Gedanke für die damalige Zeit.
Er ist Patron der Kranken, Krankenpfleger, Spitäler und der Sterbenden.
Der Dienst an den Kranken ist der Dienst am leidenden Christus.
Lebensgeschichte
Camillus verlor als Kind seine Mutter und wuchs ohne den Vater auf, der als Offizier nie zu Hause war. 1568 wurde Camillo selber Soldat und kämpfte als Söldner in den Türkenkriegen. Eingebracht hat es ihm eine nicht heilende, eitrige Wunde am linken Fuß sowie die Spielsucht.
Nachdem 1574 sein Regiment aufgelöst worden war, schlug er sich bettelnd durch das Land, bis er Arbeit beim Bau des Kapuzinerklosters in Manfredonia (Apulien, Süditalien) fand. Im nahegelegenen Konvent von San Giovanni Rotondo zog ihn der Guardian Bruder Angelo in ein Gespräch, das Kamillus so tief beeindruckte, dass er sich bekehrte und sich dem Orden anschließen wollte. Er wurde mit der Auflage, zuerst sein Fußgeschwür abheilen zu lassen, wieder weggeschickt und zog nach Rom, wo er es im Sankt Jakobusspital vom Patient zum Krankenpfleger und Spitalmeister brachte und er eine Genossenschaft zur Krankenpflege und Krankenseelsorge gründen konnte .
Auf Anraten seines Freundes Filipp Neri ging der 32-jährige in die Lateinschule, studierte Theologie und wurde 1584 zum Priester geweiht.
1591 wurde seine Genossenschaft als „Gesellschaft der Diener der Kranken“ zum Orden erhoben und breitete sich trotz der enormen Verluste beim Dienst an den Pest- und Typhuskranken in ganz Italien aus. „Kamillianer“ begleiteten als Sanitäter und Feldgeistliche die Soldaten auf ihren Feldzügen.
1607 legte Kamillus sein Amt als Generaloberer ab, um sich ganz den Kranken und Sterbenden zu widmen, ungeachtet seiner eigenen Krankheiten. Er starb 1614.
Verehrung
1742 selig- und 1746 heiliggesprochen, wurde Kamillus 1886 zusammen mit Johannes von Gott zum Patron der Kranken und der Krankenhäuser und 1930 zum Patron der Krankenschwestern und -pfleger erklärt.
Henry Dunant übernahm 1859 das Emblem der Kamillianer und machte daraus das Rote Kreuz.
Darstellung
in schwarzem Habit mit rotem Kreuz, in Ekstase mit der Muttergottes oder mit dem Gekreuzigten Jesus.
Patron
von Zabrze bei Kattowitz, der Abruzzen, der Kranken und Sterbenden, der Pflegeberufe und Krankenhäuser
Quellen:
vgl. 2.bistum-augsburg.de; wikipedia; heiligenlexikon.de; katholisch.de; vaticannews.va; praedica.de; orthopedia.de und andere
