Heiliger Jakobus,
du bist Jesus mutig gefolgt,
hast keine Angst vor dem Weg gehabt
nicht vor dem Aufbruch, nicht vor dem Opfer.
Begleite mich auf meinem Lebensweg,
wenn ich müde werde oder zweifle.
Stärke meinen Glauben,
dass ich tue was ich höre.
Bitt für mich,
dass ich den Mut haben, loszugehen
und das Ziel nie aus den Augen verliere: die Liebe.
Amen.
du bist Jesus mutig gefolgt,
hast keine Angst vor dem Weg gehabt
nicht vor dem Aufbruch, nicht vor dem Opfer.
Begleite mich auf meinem Lebensweg,
wenn ich müde werde oder zweifle.
Stärke meinen Glauben,
dass ich tue was ich höre.
Bitt für mich,
dass ich den Mut haben, loszugehen
und das Ziel nie aus den Augen verliere: die Liebe.
Amen.
Wer war Jakobus der Ältere?
Apostel, 1. Märtyrer der Apostel
Lebensdaten
geboren am See Genezareth, Galiläa (Israel), gestorben 44 in Jerusalem
Name
Jakobus der Ältere, Sohn des Zebedäus, seine Mutter hieß Salome, Bruder des Apostels Johannes. Beiname: „Donnersohn“ (griech. Boanerges) – vermutlich wegen seines feurigen Temperaments (Mk 3,17) oder als Bezeichnung ihrer Sendung Christus zu verkünden wie man Donner hört.
Namensbedeutung
Gott möge schützen (hebr.)
Namensvarianten
Jakob, Jacques, James, Jake, Jak, Diego, Tiago,
Jakob, Jacques, James, Jake, Jak, Diego, Tiago,
Gedenktag
25. Juli
25. Juli
Beruf
Fischer am See Genezareth, bevor er von Jesus berufen wurde (Mk 1,19–20)
Wichtige Ereignisse:
Wichtige Ereignisse:
Einer der engsten drei Vertrauten Jesu (mit Petrus und Johannes) Zeuge der Verklärung Jesu (Mt 17,1–2)
Zeuge der Auferweckung der Tochter des Jairus (Mk 5,37)
War mit Jesus im Garten Getsemani beim Gebet (Mk 14,33)
Zeuge der Auferweckung der Tochter des Jairus (Mk 5,37)
War mit Jesus im Garten Getsemani beim Gebet (Mk 14,33)
Sein Lebensende, Martyrium
Erster Apostel, der den Märtyrertod starb. Er wurde um 44 n. Chr. unter König Herodes Agrippa I. in Jerusalem enthauptet (Apg 12,1–2)
Sein Tod ist der einzige Märtyrertod eines Apostels, der im Neuen Testament berichtet wird
Sein Tod ist der einzige Märtyrertod eines Apostels, der im Neuen Testament berichtet wird
Grab und Verehrung
Der Legende nach wurde sein Leichnam auf wundersame Weise nach Galicien (Spanien) überführt, nach Santiago de Compostela, das seither ein bedeutendes Wallfahrtsziel wurde (Jakobsweg)
Lebensgeschichte
Jakobus gehört mit seinem Bruder Johannes zu den vier erstberufenen Jüngern.
Jakobus gehört mit seinem Bruder Johannes zu den vier erstberufenen Jüngern.
Wegen ihres Temperaments oder als Verheißung über ihre Sendung gab Jesus ihm und seinem Bruder den Beinamen Donnersöhne.
Jakobus, der in den Apostellisten vom Herren(Jesus-)bruder(Verwandter-)Jakobus dem Jüngeren unterschieden wird, gehörte mit Johannes und Petrus zu den Jüngern, die Jesus zu Zeugen besonderer Ereignisse wie der Auferweckung der Tochter des Jaïrus, der Verklärung auf dem Berg Tabor oder des Gebets am Ölberg machte.
Der Überlieferung nach verkündete Jakobus in Samaria und Jerusalem das Evangelium (der Legende bis an die Atlantikküste Spaniens d.h. bis an die Enden der Erde).
Im Jahr 44 wurde er auf Befehl des Königs Herodes Agrippa I. von Judäa mit dem Schwert hingerichtet (Apg 12,2) und war damit der Erste der Apostel, der das Martyrium erlitt.
Verehrung und Legende
Um das Jahr 70 sollen Jakobus’ Gebeine auf den Sinai gebracht worden sein, wo man das Katharinenkloster erbaute.
Die Reliquien seien dann vor dem Ansturm des Islams im 7./8. Jh. nach Spanien gebracht worden, wenn Jakobus, einer weiteren Leseart nach nicht gleich dort missioniert hätte, oder sein Leichnam wäre auf einem steuerlosen Boot auf dem Meer bis nach Galicien getrieben worden.
Das Grab geriet in Vergessenheit, bis Jakobus selber es einem Einsiedler auf dem „Sternenfeld“ (= Compostela) in einer Vision zeigte.
Besonders gefördert wurde die Verehrung vom asturischen Königshaus, nachdem Jakobus schon 844 als „Maurentöter“ (Matamoros) in einen Kampf zur Verteidigung eingegriffen und den Sieg herbeigeführt hätte.
Die Wallfahrt nach Santiago war im Mittelalter bereister als die nach Rom oder Jerusalem und zieht heute wieder unzählige Pilger und Wanderer an.
Benedikt XVI. sah in diesem Pilgerweg ein Sinnbild für das christliche Leben: „Nicht nur der äußere, sondern vor allem der innere Weg, vom Berg der Verklärung zum Berg der Agonie (Todesangst im Garten Getsemane), symbolisiert die ganze Pilgerschaft des christlichen Lebens, eine Pilgerschaft zwischen den Verfolgungen der Welt und den Tröstungen Gottes."
Entlang der Route entstanden viele Jakobskirchen, wobei einige besonders in Süddeutschland nichts mit den Pilgerrouten, sondern mit Jakobus als Patron des staufischen Herrscherhauses zu tun haben.
Der Jakobustag war früher ein Markttag, was sich als Jakobidult in Augsburg oder München bis heute erhalten hat.
Die Jakobiäpfel wurden als die ersten reifen Äpfel des Jahres zur Segnung in die Kirche gebracht.
Darstellung
Pilgerstab, Jakobsmuschel (Coquille)
weiter Mantel und Wanderhut, Pferd (als Reiter „Santiago Matamoros“), Buch oder Schriftrolle
Patron
von Spanien, Innsbruck, des Herrscherhauses der Staufer, der Krieger, Arbeiter, Apotheker, Drogisten, Hutmacher, Kettenschmiede, Pilger, des Wetters, der Äpfel, Feldfrüchte
(Quelle vgl. Bistum Augsburg)
Leben und Deutung des Jakobusbriefs als Buchvideo (8‘)
Zeichentrickfilm (12‘ Englisch)
