Dimitrios, 26. Oktober


Dimitrios ist einer der am meisten verehrten Heiligen der Ostkirche. Er gilt als Bruder des Hl. Georg. 
 
Du großer Verteidiger in Gefahren, bitte, o Heiliger Dimitrios, Christus Gott, dass uns geschenkt werde sein Erbarmen.

Soldat, Märtyrer

Namensdeutung
von der Göttin Demeter stammend (griech.)

Namensvarianten
Demetrius, Dimitri, Mitja,

Gedenktag
26. Oktober

Lebensdaten
Geboren in Saloniki (Thessaloniki in Griechenland) gestorben um 304 in Sirmium, heute Sremska Mitrovica, Serbien. 
 
Lebensgeschichte
Wahrscheinlich wurde er um 304 während der Diokletianischen Christenverfolgung vom Mitkaiser Maximinus Daia in Sirmium ermordet.
 
Er war Statthalter (Prokonsul) im Saloniki-Gebiet unter dem römischen Kaiser Maximian (305) und bekehrte ungeachtet des Verbotes viele zum Christentum. Als der Kaiser von Demetrios’ Glauben erfuhr, ließ er ihn und viele Christen der Stadt verfolgen und im Zirkus töten. Demetrios selbst starb den Märtyrertod, indem er im Kerker erstochen wurde.
 
Demetrios ist einer der am meisten verehrten Heiligen der Ostkirche, vor allem in Griechenland und besonders in Saloniki. 
Der Legende nach bekannte Demetrios inmitten der grausamen Christenverfolgung seinen Glauben. Er wurde von seinen Männern verraten und verhaftet. Als man ihn Maximinus Daia vorführte, schaute der gerade den Gladiatorenspielen in der Arena zu und befahl, Demetrios hinter Gitter zu sperren.
Nun sollte ein Mutiger gefunden werden, der es mit einem scheinbar unbesiegbaren Gladiator namens Lyaeos aufnehmen sollte.
Ein ebenfalls christlicher Freund des Demetrios mit Namen Nestor stellte sich der Aufgabe, allerdings nicht, ohne vorher den Segen seines eingesperrten Freundes zu erbitten. Und tatsächlich besiegte er ohne größere Mühe den Gladiator. 
 
Maximinus Daia war so erzürnt, dass er Nestor augenblicklich hinrichten lassen wollte. Doch ein Diener hinterbrachte ihm, dass wohl ein Zauber des verhafteten Christen den Sieg möglich gemacht hatte. Daraufhin ließ der Kaiser Demetrios töten.
 
Verehrung
Von Sirmium wurden Dimitrios’ Gebeine im 5. Jahrhundert nach Thessaloniki verbracht, wo sie in der Kirche Hagios Demetrios sehr verehrt werden.
 
Weil aus seinem Schrein ein heilsames, wohlriechendes Öl fließt, wird Demetrios auch „der Myrrheverströmende“ genannt.
 
Allein in Griechenland, wo er als Bruder des heiligen Georg gilt, sind ihm über 200 Kirchen geweiht.
 
Am 26. Oktober erweist traditionell der griechische Premierminister dem Großmärtyrer seine Reverenz durch einen Besuch in Saloniki.
 
Darstellung
als senatorischer Offizier
 
Patron
von Konstantinopel, Saloniki, Bukarest, Venedig, der Soldaten
 
Quellen
www2.Bistum-Augsburg.de, Wikipedia, heiligenlexikon.de und andere. 
 
Website