
Patron der Knechte, Bauern, der Stadt Madrid, von Spanien
Landarbeiter, Ehemann, Vater
Namen
Isidor und Maria von Madrid
Gedenktag
15. Mai
Lebensdaten
Geboren um 1070; gestorben am 15. Mai 1130 bei Madrid
Lebensgeschichte:
Geboren zwischen 1070 und 1080 in einer armen Familie. Schon als Kind arbeitete er als Knecht. Die Arbeit begann nach der Messe vor Sonnenaufgang auf den Feldern. Nach dem frühen Tod seiner Eltern fand er Arbeit bei einem Grundbesitzer namens Vera, dem er treu diente.
Während des Krieges und der Eroberung Madrids floh er nach Torrelaguna wo er auf den Feldern arbeitete, aber von neidischen Arbeitern beschuldigt wurde, mehr Zeit mit Gebet als mit Arbeit zu verbringen. Seine Geduld und sein Glaube wurden jedoch belohnt: Seine Ernte brachte dem Gutsherrn weit mehr Ertrag als die der anderen.
Er lernte seine Frau Maria de la Cabeza, genannt Toribia kennen, die als Putzkraft in der Kirche Virgen de la Piedad arbeitete. Sie bekamen einen Sohn Illan und zogen wieder nach Madrid.
Er lernte seine Frau Maria de la Cabeza, genannt Toribia kennen, die als Putzkraft in der Kirche Virgen de la Piedad arbeitete. Sie bekamen einen Sohn Illan und zogen wieder nach Madrid.
Zurück in Madrid trat Isidor wieder in den Dienst von Juan de Vargas, der ihn schließlich zum Verwalter seiner Ländereien ernannte. Doch erneut wurde er von Neidern verleumdet. Vargas überprüfte die Vorwürfe persönlich und sah, dass Engel für Isidor pflügten, während er betete. Von diesem Wunder tief beeindruckt, verehrte Vargas Isidor als Vorbild für Frömmigkeit und Pflichterfüllung.
Berichtet werden fünf besondere Wundertaten Isidors, darunter das Wunder am Brunnen: nachdem sein Sohn Illan in den Armen seiner Mutter eine plötzliche Bewegung machte und deshalb samt seinem Körbchen in den Brunnenschacht gefallen war, beteten Isidor und seine Frau für die Rettung der Kindes; da stieg das Wasser in dem Brunnen so stark an, dass das Kind, lächelnd in seinem Körbchen an die Oberfläche kam und gerettet werden konnte.
Ein andermal rettete Isidor einen Esel vor einem angreifenden Wolf.
Einmal fütterte er Vögel im Winter doch das Getreide das er dafür verwendete wurde nicht weniger.
Einmal fütterte er Vögel im Winter doch das Getreide das er dafür verwendete wurde nicht weniger.
Isidor war ein großer Verehrer der Muttergottes Maria, besonders verehrt als Maria von Almudena.
Am 15. Mai 1130 starb Isidor.
Verehrung
Isidors Reliquien wurden 1170 in die Kirche San Andrés überführt.
1619 erfolgte die Seligsprechung, 1622 wurde er heiliggesprochen gemeinsam mit Filippo Neri, Ignatius von Loyola, Franz Xaver und Teresa von Ávila.
1619 erfolgte die Seligsprechung, 1622 wurde er heiliggesprochen gemeinsam mit Filippo Neri, Ignatius von Loyola, Franz Xaver und Teresa von Ávila.
Heute ruht die Gebeine in der Kathedrale von Madrid neben seiner Frau Maria, die am 11. August 1697 seliggesprochen wurde.
1768 wurden seine Gebeine in die ehemalige Jesuitenkirche verbracht, die danach in San Isidro umbenannt wurde.
Neben seinem Patronat über Madrid ist er auch Schutzpatron der Bauern
Das Leben Isidros wurde bereits 1922 von Sabino A. Micón unter dem Titel „Isidro labrador“ verfilmt. 1964 folgt ein weiterer Film von von Rafael J. Salvia.
Quellen:
vgl. www2.bistum-augsburg.de; wikipedia; heiligenlexikon.de; katholisch.de; vaticannews.va; praedica.de; und andere