Maria Romero Meneses, 7. Juli

 
„Mein Geheimnis: Lebe, indem du fortwährend Akte der Liebe zu Gott setzt“. - „Gib jedem, der dich bittet. Und was kann ich geben? Ich muss mich selbst geben, meine Intelligenz, um zu lehren, meine Korrektur für die Irrenden. Ich muss mein Leben geben, meine Zeit, damit alle Durstigen trinken können…“
 
Namen
Maria Romero Meneses

Gedenktag:
7. Juli

Lebensdaten 
geboren 13. Januar 1902 in Granada (Nicaragua); gestorben 7. Juli 1977 in Las Peñitas (Nicaragua), sie war eine nicaraguanische Don-Bosco-Schwester, die in Costa Rica für sozial benachteiligte Mädchen wirkte.

Lebensgeschichte
Maria Romero Meneses wurde am 13. Januar 1902 in Granada (Nicaragua) geboren. Sie war eines von 13 Kindern einer Familie der nicaraguanischen Oberklasse. Ihr Vater war Finanzminister. Trotzdem hatte er ein großes Herz für die Benachteiligten. Seine Großzügigkeit den Armen gegenüber wurde jedoch manches Mal ausgenutzt, wodurch er in große
wirtschaftliche Nöte geriet. Seine Tochter Maria war ähnlich sozial gesinnt wie ihr Vater. Ihre Familie erhoffte sich für sie eine große Karriere. So ließ man sie Musik, Klavier und Geige studieren. Im Alter von zwölf Jahren wurde sie 1914 von einem schweren rheumatischen Fieber befallen. Ihre Heilung führte sie auf ihr Gebet zu Maria, Hilfe der Christen zurück, zu der sie seither noch stärkeres Vertrauen fasste.
 
Sie entschloss sich am 8. Dezember 1915, selbst Don-Bosco-Schwester zu werden, konnte aber erst 1920 mit 18 Jahren eintreten. Sie fühlte sich vom Charisma Don Boscos angezogen und strebte selbst ein heiligmäßiges Leben an. Nachdem sie die ewigen Gelübde abgelegt hatte, wurde sie nach San José de Costa Rica gesandt, wo sie schließlich ihre zweite Heimat fand. Sie erhielt den Auftrag, im dortigen Kolleg die wohlhabenden Mädchen zu unterrichten. Sie suchte jedoch vor allem „die armen und verlassenen Kinder“ auf, wie es auch Don Bosco getan hatte. Und nachdem sie diese Kinder aus der Stadt für sich gewonnen hatte, ging sie mit ihnen „über Berge und durch Täler, um Seelen zu retten“. Wie Don Bosco formte sie die Schülerinnen für das Werk der Oratorien (Gebetsgruppen), indem sie die besten von ihnen für die Mitarbeit auswählte. Sie nannte sie „las misioneritas“ („kleine Missionarinnen“). Diese vollbrachten Wunder, nicht nur im übertragenen Sinn. Auch nachdem sie den Schulunterricht aufgeben musste, hörte sie nicht auf, den Kleinen und den Großen Unterricht im Katechismus zu erteilen. Das tat sie bis zu ihrem Lebensende.
 
Rings um Schwester Maria Romero entstanden zahlreiche „soziale Werke“, die selbst die Regierung in Erstaunen versetzten. Es gelang ihr, eine Wohnsiedlung für die Armen zu
errichten. Jede Familie, die sie unter den Brücken weggeholt hatte, erhielt ein eigenes Haus. Zur Ehren Marias, der Helferin der Christen, ließ sie im Zentrum von San José eine Kirche erbauen, die unzählige Menschen anzog. Mit Hilfe ihres Glaubens, ihrer tiefen Marienverehrung und der Mitarbeit vieler wohlhabender Personen konnte Maria Romero viel bewegen und viel Gutes tun. Die Regierung von Costa Rica erklärte sie zur Ehrenbürgerin der Nation. 

Diese so aktive Schwester schöpfte ihre Kraft aus einer innigen Vereinigung mit Gott. Sie verfasste zahlreiche mystische Schriften. Ihre „Escritos Espirituales“ („Geistliche
Schriften“) wurden später veröffentlicht und in mehreren Bänden gedruckt.
 
Maria Romero Meneses starb am 7. Juli 1977 im Alter von 75 Jahren in ihrer Heimat in Nicaragua. Ihr Leichnam wurde in die Kirche San José de Costa Rica, nahe den von ihr gegründeten Werken „Casa de la Virgen“ und „Obra social“. 
 
Quellen
 www.iss.donbosco.de; wikipedia.de; 2.bistum-augsburg.de; wikipedia; heiligenlexikon.de; katholisch.de; vaticannews.va; praedica.de; orthopedia.de und andere
 
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