Bernhard Menthon, 15. Juni

Bernhard von Menthon (1020–1081)
 

Namen
Bernhard von Menthon (auch Bernhard von Aosta oder Bernhard von Montjoux) 

Gedenktag
15. Juni

Lebensdaten
Geboren: um 983 in Menthon-Saint-Bernard (am See von Annecy) Frankreich
Gestorben: 15. Juni 1081 (oder 1086) in Novara (südwestlich von Mailand), Italien
Orden: Augustiner-Chorherr, Erzdiakon von Aosta
Heiligsprechung: 1123 lokal bestätigt, 1681 offiziell durch Papst Innozenz XI.
Patronat: Alpenbewohner, Bergsteiger, Skifahrer, Bergrettung
 
Leben
Bernhard entstammte einem savoyischen Adelsgeschlecht und erhielt eine Ausbildung in Paris. Einer arrangierten Ehe entzog er sich der Überlieferung nach durch Flucht ins Aostatal, wo er zum Priester (ungewiss) geweiht und Erzdiakon wurde. Sein Hauptanliegen war der Schutz der Pilger und Händler, die die gefährlichen Alpenpässe überquerten. Um 1050 gründete er auf dem Großen Sankt Bernhard ein Hospiz sowie später auch auf dem Kleinen Sankt Bernhard eine Herberge, wo Mönche Reisende aufnahmen und retteten.
 
Bernhard versuchte 1081 in Pavia König Heinrich IV. von seinem Kampf (Investiturstreit) gegen Papst Gregor VII. abzuhalten. Heinrich wollte Papst Gregor absetzen und an seiner Stelle Clemens III. auf den Thron bringen. 
 
Verehrung
Die nach ihm benannten Bernhardiner Hunde wurden seit dem 17. Jahrhundert auf dem Großen Sankt Bernhard gezüchtet und als Lawinen- und Rettungshunde berühmt.
 
Bernhards Grab befindet sich in Novara, sein Haupt wird als Reliquie im Hospiz bewahrt.
 
Papst Pius XI. erklärte ihn 1923 zum „himmlischen Schutzherrn der Alpenbewohner und aller Bergsportler“.
 
Quellen
vgl. www2.bistum-augsburg.de; wikipedia; heiligenlexikon.de; katholisch.de; vaticannews.va; praedica.de; orthopedia.de und andere
 
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