
Josef Varela (1866-1927)
Namen
José (Josef) Isabel Flores Varela
José (Josef) Isabel Flores Varela
Lebensdaten
Geboren: 28. November 1866 in Santa María de la Paz, Zacatecas, Mexiko; gestorben, ermordet am 21. Juni 1927 in Zapotlanejo, Mexico.
Zeitgenossen
• Miguel Pro (1891–1927)
• Pius X. (1835–1914), Papst der Eucharistie und der Kirchenreform
• Maria Goretti (1890–1902)
• Charles de Foucauld (1858–1916)
• Maria Goretti (1890–1902)
• Charles de Foucauld (1858–1916)
Lebensgeschichte
José Varela, wuchs in einer tief gläubigen Familie auf und verspürte früh die Berufung zum Priestertum. Er trat 1887 ins Priesterseminar von Guadalajara ein, wo er sich durch hervorragende Studienleistungen auszeichnete, und wurde am 26. Juli 1896 zum Priester geweiht.
Bekannt für seine Frömmigkeit, Demut und Hingabe, diente er in verschiedenen Pfarreien und wurde schließlich Kaplan in Matatlán in Zapotlanejo, Jalisco, wo er 26 Jahre lang wirkte.
Während des Cristero-Kriegs (1926–1929), einer Zeit intensiver religiöser Verfolgung in Mexiko unter der antiklerikalen Regierung von Plutarco Elías Calles, stand Pater José vor gewaltigen Herausforderungen. Die Regierung strebte die Unterdrückung der katholischen Kirche an und zwang Priester, ihre Ämter aufzugeben oder dem Tod ins Auge zu blicken. José weigerte sich zu gehorchen, ging in den Untergrund und feierte weiterhin heimlich die Messe sowie die Sakramente. Seine Treue gegenüber seinen Gemeindemitgliedern blieb ungebrochen, trotz der ständigen Bedrohung durch eine Verhaftung.
Am 18. Juni 1927 wurde José von einem ehemaligen Seminaristen, Nemesio Bermejo, verraten und auf dem Weg zur Feier der Eucharistie verhaftet. In erniedrigenden Haftbedingungen gefangen, erlitt er Folter und wurde mit Freiheit im Tausch gegen den Verzicht auf seinen Glauben und die Annahme der anti-kirchlichen Gesetze gelockt. José lehnte standhaft ab und erklärte berühmtermaßen: „Ich werde in den Himmeln bessere Musik hören.“ In der Nacht des 21. Juni 1927 wurde er zum Friedhof von Zapotlanejo gebracht. Versuche, ihn zu erhängen oder zu erschießen, scheiterten – bemerkenswerterweise funktionierten die Gewehre der Soldaten nicht. Letztlich schlitzte der Kommandant Anastasio Valdivia ihm die Kehle durch, und José starb als Märtyrer im Alter von 61 Jahren.
Verehrung
Josés wurde am 22. November 1992 selig- und am 21. Mai 2000 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen, zusammen mit anderen Märtyrern des Cristero-Kriegs. Sein Festtag wird am 21. Mai begangen und auch am 21. Juni.
Quellen
vgl. 2.bistum-augsburg.de; wikipedia; heiligenlexikon.de; katholisch.de; vaticannews.va; praedica.de; orthopedia.de und andere