Rufina und Secunda, 10. Juli
Frühchristliche Märtyrerinnen, die während der Christenverfolgung unter Kaiser Valerian das Martyrium erlitten.

Rufina (257); Gemälde von Il Morazzone 1620–1625.
Namen
Rufina und Secunda
Gedenktag
10. Juli
Lebensdaten
Märtyrium ca. 260
Zeitgenossen
• Hl. Cyprian von Karthago (um 210–258)
• Hl. Sixtus II. und Laurentius († 258)
• Hl. Agnes von Rom (um 291–304)
• Hl. Lucia von Syrakus (um 283–304)
• Hl. Sixtus II. und Laurentius († 258)
• Hl. Agnes von Rom (um 291–304)
• Hl. Lucia von Syrakus (um 283–304)
Lebensgeschichte
Rufina und Secunda waren leibliche Schwestern, vielleicht sogar Zwillinge. Sie gehörten im 3. Jahrhundert zur jungen Kirche in Rom. Ihre Verlobten waren zunächst ebenfalls Christen, verleugneten den Glauben jedoch aus Angst vor der Verfolgung. Rufina und Secunda blieben Christus treu, legten ein Gelübde der Jungfräulichkeit ab und weigerten sich, ihrem Glauben abzuschwören. Daraufhin wurden sie von ihren enttäuschten Verlobten verraten, verhaftet und grausam gefoltert. Schließlich ließ man sie um das Jahr 260 an der Via Cornelia enthaupten. Ihr mutiges Zeugnis machte sie zu Vorbildern unerschütterlicher Glaubenstreue.
Verehrung
Über ihrem Grab entstand später eine Basilika, und ihre Reliquien wurden im 12. Jahrhundert in die Lateranbasilika übertragen. Ihr Leben erinnert daran: Wahre Liebe zu Christus bleibt auch dann standhaft, wenn sie Opfer fordert.
Quellen
vgl. deutsche-biographie.de; 2.bistum-augsburg.de; wikipedia; heiligenlexikon.de; katholisch.de; vaticannews.va; praedica.de; orthopedia.de und andere sowie mir KI bearbeitet.