Kräuterbuscheln zu Mariä Himmelfahrt

Beliebtes und sinntiefes Brauchtum zum ältesten Marienfest. 


Die Aufnahme Mariens mit Leib und Seele in den Himmel, zeigt die Wertschätzung und Vollendung des von Gott geschaffenen Leibes wider zeitgenössischer Vorstellungen des Transhumanismus und der Gender-Ideologie. 

Das Fest Maria Himmelfahrt wird im Volksmund auch großer Frauentag genannt und ist in manchen Gegenden Deutschlands und anderen Ländern ein öffentlicher Feiertag. 

Maria Himmelfahrt ist das älteste Marienfest.
 Die früheste Überlieferung kann bis ins 5. Jahrhundert zurückverfolgt werden, die Zeit des heiligen Bischofs und Kirchenlehrers Cyrill von Alexandrien.
 
Die meisten der frühen Kirchengebäuden sind der Gottesmutter Maria und damit dem Heilswirken Gottes in der Menschwerdung des Sohnes Gottes aber auch der Aufnahme Mariens mit Leib und Seele in den Himmel geweiht.
 
Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist von frühester Zeit an in der Kirche gegenwärtig. 1950 wurde dieser Glaube des Volkes Gottes von Papst Pius XII. feierlich zum Dogma (verbindliche Glaubensüberlieferung) erklärt. 
 
Die Legende berichtet, dass die Apostel in der Sterbestunde Mariens bei ihr zusammengeführt wurden. Jesus sei mit seinen Engeln erschienen und hat Maria mit sich in den Himmel genommen bzw., die Jünger haben statt des Leichnams Mariens, auf ihrem Sterbelager Blumen und Kräuter vorgefunden. 
 
Beliebt ist deshalb der Brauch zu diesem Festtag Kräuterbuscheln zu binden und segnen zu lassen. Die Blüten als Zeichen der Fruchtbarkeit und die Heilwirkung der Kräuter sind ein Zeichen für die Empfängnis und Geburt Christi, dem Erlösers aus der allerseligsten Jungfrau Maria. 
 
Die Zeit zwischen dem Fest »Mariä Himmelfahrt« (15.8.) und »Mariä Namen« (12.9.) gilt als besondere Gnadenzeit (Frauen-30er).