
Maria, Königin von Palästina und des Heiligen Landes dargestellt mit der Stadt Jerusalem in den Händen.
Papst Franziskus kommentierte die Ikone wie folgt: "Maria schaut uns so an, dass man sich in ihrem Schoß willkommen fühlt."
Gedenktag
Gedenktag
25. Oktober
Geschichte und Bedeutung
Der Titel wurde 1920 von Luigi Barlassina, dem damaligen lateinischen Patriarchen von Jerusalem, eingeführt.
Im Jahre 1927 ließ Luigi Barlassina, Patriarch von Jerusalem (1920 - 1947), diesen Wallfahrtsort errichten, um die Diözese Jerusalem unter den Schutz der Mutter Gottes zu stellen. Die Kirche erhielt den Namen „Unsere Liebe Frau, Königin von Palästina", ihr Fest wurde auf den ersten Sonntag nach dem 25. Oktober gelegt.
1933 hat auch Rom dieses Fest in den liturgischen Kalender mit aufgenommen.
Die Fassade der Wallfahrtskirche trägt die Inschrift auf lateinisch Reginæ Palæstinæ‚der Königin Palästinas‘ und eine sechs Meter hohe Statue der Jungfrau Maria. Die Decke der Klosterkirche ist mit einem Gemälde geschmückt, das verschiedene Engel mit Bändern zeigt, die den Spruch „Gegrüßet seist du Maria“ (Ave Maria), in 280 Sprachen tragen.
Der Titel wird unter anderem auch vom Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem verwendet, dessen Patronin Maria, Königin von Palästina, ist.
Im Ort und Kloster von Deir Rafat - zwischen TelAviv und Jerusalem, wo sich ihr Heiligtum befindet, wird das Hochfest von "Maria, der Königin von Palästina und des Heiligen Landes" gefeiert. In der Stille des biblischen Flachlandes von Simson und Delila, 30km von Jerusalem entfernt, nicht weit von der Stadt Beit Schemesch, wohin die Philister die Bundeslade zurückgebracht haben (1 Sam 6,12), erhebt sich eingebettet in einen Olivenhain auf einer Anhöhe die Wallfahrtskirche „Unsere Königin von Palästina". Sie ist die Marienkirche des Lateinischen Patriarchats, Ziel vieler Pilger, Touristen.
In den Evangelien kommt der Name „Palästina“ nicht vor. Herodes wird als „König von Judäa“ bezeichnet (Lk 1,5). Bethlehem liegt auf „judäischem“ Territorium: „Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem“ (Lk 2,4). Pilatus ließ an das Kreuz die hebräische, griechische und lateinische Inschrift „I.N.R.I.“ anbringen – Jesus wird dort als „Rex Judaeorum“ (König der Juden) bezeichnet.
Das Land „zwischen dem JordanFluss und dem Meer“ war vor der Einwanderung der Israeliten als „Land Kanaan“ bekannt. Die dort lebenden Volksgruppen bildeten keine politische Einheit – sie waren in unabhängig agierenden Stadtgemeinschaften organisiert. Nach der Landnahme unter Josua wurde es als das „Land Israels“ bezeichnet – ein Name, der auch im Neuen Testament gebräuchlich ist, obwohl es zu dieser Zeit eine Provinz des Römischen Reiches war und Judäa hieß.
Ob der Name "Palästina" von den „Philistern“ abgeleitet ist, wie Flavius Josephus schreibt, wird nicht allgemein geteilt – in römisch-biblischer Zeit war diese Bezeichnung nicht bekannt oder nicht gebräuchlich. Nach dem Tod Herodes’ „des Großen“ im Jahr 4 v. Chr. wurde sein Reich aufgeteilt. Erst nach dem jüdischen Bar-Kochba-Aufstand 132–135 n. Chr. unter Hadrian - das Volk der Philister existierte nicht mehr -, benannte der Kaiser „Judäa“ in „Palästina“ bzw. „Syria Palästina“ um – als Zeichen seiner konsequenten antijüdischen Politik, um die Juden ins römische Reich zu assimilieren. Seit Ende der römischen Ära hatte der Name jedoch keine politische Bedeutung mehr. Eine historische Nation mit diesem Namen existiert nicht.
Palästina“ wurde jahrhundertelang als geographischer Begriff ohne klare Grenzen verwendet. So wurde es auch als „Surya al-Janubiyya“ (Südsyrien) bezeichnet, weil es Teil des geografischen Syriens war, wie der palästinensische Gelehrte Muhammad Y. Muslih in „The Origins of Palestinian Nationalism“ erläutert. Bis zum Ersten Weltkrieg gehörte das Gebiet zum Osmanischen Reich und war in mehrere Provinzen und Gouvernements unterteilt. Eine Verwaltungseinheit bildete es nie.
(Vgl. José Garcia, Tagespost 12.12.2024)
Palästina“ wurde jahrhundertelang als geographischer Begriff ohne klare Grenzen verwendet. So wurde es auch als „Surya al-Janubiyya“ (Südsyrien) bezeichnet, weil es Teil des geografischen Syriens war, wie der palästinensische Gelehrte Muhammad Y. Muslih in „The Origins of Palestinian Nationalism“ erläutert. Bis zum Ersten Weltkrieg gehörte das Gebiet zum Osmanischen Reich und war in mehrere Provinzen und Gouvernements unterteilt. Eine Verwaltungseinheit bildete es nie.
(Vgl. José Garcia, Tagespost 12.12.2024)
Gebet
Königin des Friedens,
Erwählte Tochter eines Landes, das auch heute wieder von Kriegen, Hass und Gewalt verwüstet wird,
wir Ritter und Damen vom Heiligen Grab beten voller Vertrauen zu Dir:
Lass nicht zu, dass die Tränen Jesu beim Anblick der Heiligen Stadt,
die das Geschenk des Friedens nicht verstanden hat, einmal mehr in der Gleichgültigkeit und im politischen Kalkül untergehen.
Sieh auf das Leid so vieler Mütter, Väter, Brüder, Schwestern, Kinder,
die Opfer von zerstörerischen, blinden Energien ohne Zukunft sind.
Gib den Menschen Wege des Dialogs, einen starken Willen, die Probleme zu lösen,
und die Zusammenarbeit in unerschütterlicher Hoffnung ein.
Gib, dass wir uns nie an die Unterdrückung gewöhnen, dass wir die Kämpfe nicht als „unvermeidlich“
und die Opfer, die sie verursachen, nicht als „Kollateralschäden“ betrachten.
Gib, dass die Logik der Aggression nicht die Oberhand über den guten Willen gewinnt,
und dass die Lösung so vieler Probleme nicht als unmöglich angesehen wird.
Wie du die Jünger an Pfingsten durch Dein Gebet unterstützt hast,
so bitte auch jetzt den Allmächtigen Gott, auf dass in Situationen, die im Heiligen Land doch so unüberwindbar scheinen,
ein Weg gefunden wird, der zu einem glücklichen Ausgang führt.
AMEN (
Erwählte Tochter eines Landes, das auch heute wieder von Kriegen, Hass und Gewalt verwüstet wird,
wir Ritter und Damen vom Heiligen Grab beten voller Vertrauen zu Dir:
Lass nicht zu, dass die Tränen Jesu beim Anblick der Heiligen Stadt,
die das Geschenk des Friedens nicht verstanden hat, einmal mehr in der Gleichgültigkeit und im politischen Kalkül untergehen.
Sieh auf das Leid so vieler Mütter, Väter, Brüder, Schwestern, Kinder,
die Opfer von zerstörerischen, blinden Energien ohne Zukunft sind.
Gib den Menschen Wege des Dialogs, einen starken Willen, die Probleme zu lösen,
und die Zusammenarbeit in unerschütterlicher Hoffnung ein.
Gib, dass wir uns nie an die Unterdrückung gewöhnen, dass wir die Kämpfe nicht als „unvermeidlich“
und die Opfer, die sie verursachen, nicht als „Kollateralschäden“ betrachten.
Gib, dass die Logik der Aggression nicht die Oberhand über den guten Willen gewinnt,
und dass die Lösung so vieler Probleme nicht als unmöglich angesehen wird.
Wie du die Jünger an Pfingsten durch Dein Gebet unterstützt hast,
so bitte auch jetzt den Allmächtigen Gott, auf dass in Situationen, die im Heiligen Land doch so unüberwindbar scheinen,
ein Weg gefunden wird, der zu einem glücklichen Ausgang führt.
AMEN (
Die Lauretanische Litanei
Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.
Christus, erhöre uns.
Gott Vater im Himmel,
erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott Heiliger Geist
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott
Heilige Maria, bitte für uns.
Heilige Mutter Gottes
Heilige Jungfrau der Jungfrauen
Mutter Christi
Mutter der Kirche
Mutter der Barmherzigkeit
Mutter der göttlichen Gnade
Mutter der Hoffnung
Du reine Mutter
Du keusche Mutter
Du unversehrte Mutter
Du unbefleckte Mutter
Du liebenswürdige Mutter
Du wunderbare Mutter
Du Mutter des guten Rates
Du Mutter des Schöpfers
Du Mutter des Erlösers
Du Mutter der Barmherzigkeit
Du weise Jungfrau
Du ehrwürdige Jungfrau
Du ehrwürdige Jungfrau
Du lobwürdige Jungfrau
Du mächtige Jungfrau
Du gütige Jungfrau
Du getreue Jungfrau
Du Spiegel der göttlichen Heiligkeit
Du Sitz der Weisheit
Du Ursache unserer Freude
Du Tempel des Heiligen Geistes
Du Sitz der Weisheit
Du Ursache unserer Freude
Du Tempel des Heiligen Geistes
Du Tabernakel der ewigen Herrlichkeit
Du Wohnung, ganz Gott geweiht
Du geheimnisvolle Rose
Du Turm Davids
Du elfenbeinerner Turm
Du goldenes Haus
Du Arche des Bundes
Du Pforte des Himmels
Du Morgenstern
Du Heil der Kranken
Du Zuflucht der Sünder
Du Hilfe der Migranten
Du Trösterin der Betrübten
Du Hilfe der Christen
Du Königin der Engel
Du Königin der Patriarchen
Du Königin der Patriarchen
Du Königin der Propheten
Du Königin der Apostel
Du Königin der Märtyrer
Du Königin der Bekenner
Du Königin der Jungfrauen
Du Königin aller Heiligen
Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen
Du Königin, in den Himmel aufgenommen
Du Königin des heiligen Rosenkranzes
Du Königin der Familien
Du Königin des Friedens
Du königin des Friedens
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
verschone uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
erhöre uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
erbarme dich unser, o Herr.
Bitte für uns, o heilige Gottesmutter (Gottesgebährerin). / Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Gütiger Gott,
du hast allen Menschen Maria zur Mutter gegeben;
höre auf ihre Fürsprache;
nimm von uns die Traurigkeit dieser Zeit,
dereinst aber gibt uns die ewige Freude.
Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.
Bitte für uns, o heilige Gottesmutter (Gottesgebährerin). / Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Gütiger Gott,
du hast allen Menschen Maria zur Mutter gegeben;
höre auf ihre Fürsprache;
nimm von uns die Traurigkeit dieser Zeit,
dereinst aber gibt uns die ewige Freude.
Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.
Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir,
o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.
o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.
Quelle: Bistum Augsburg; u. a.