
Hl. Cäcilia, Artemisia Gentileschi (1620)
„Die Liebe singt das neue Lied, aber sie singe es nicht mit der Zunge, sondern mit dem Leben.
Wer möchte da nicht Gott ein gutes Singen anbieten, ihm, der Richter über die Singenden ist, der alles genau prüft und der gut zuhört?
Singe mit Jubel! Denn das heißt, gut für Gott singen.
Es ist unmöglich, in Worten auszusprechen, was das Herz singt!“ (Augustinus)
Namen
Namensvarianten
Gedenktag
Lebensdaten
Frau, Märtyrin
Namen
aus dem Geschlecht der Caecilier, auch: die Blinde (lat.)
Namensvarianten
Cäcilie, Cécile, Cecil, Celia, Sheila, Silke, Cilly, Aziliz,
Gedenktag
22. November
Lebensdaten
Geboren 180 in Rom, gestorben am 22. November 230 in Rom.
Lebensgeschichte / Legende
Die junge Patrizierin (Bürgerin der Stadt Rom) und Christin aus der Sippe der Caecilier wurde gegen ihren Willen verheiratet. Gott ließ aber ihren Mann Valerianus in der Hochzeitsnacht den Engel sehen, der sie vor sexueller Gewalt bewachte, worauf er sich zum Glauben bekehrte und taufen ließ.
Gemeinsam standen sie verfolgten Christen bei. Nach der Gefangennahme und Hinrichtung ihres Mannes mitsamt dessen Bruder Tiburtius sowie ihres Wärters Maximus, der sich ebenfalls bekehrt hatte, bestattete Cäcilia ihre Leichen.
Auch das galt in der Zeit der Christenverfolgungen als Verbrechen.
Cäcilia wurde gefasst, widerstand aber ebenfalls standhaft allen Drohungen.
Ihr Vorbild beeindruckte und bekehrte über 400 Menschen, die Bischof Urban I. von Rom auf Cäcilias Bitte hin taufte.
Schließlich ließ der römische Stadtpräfekt Cäcilia in siedend heißes Wasser setzen, was sie aber unbeschadet überstand. Daraufhin wurde sie zur Hinrichtung durch das Schwert geführt. Dreimal schlug der Henker zu, doch die „halsstarrige“ Cäcilia überlebte ihre Enthauptung um drei schmerzhafte Tage, die sie noch nutzte, um ihr Vermögen den Armen zu schenken.
Auch das galt in der Zeit der Christenverfolgungen als Verbrechen.
Cäcilia wurde gefasst, widerstand aber ebenfalls standhaft allen Drohungen.
Ihr Vorbild beeindruckte und bekehrte über 400 Menschen, die Bischof Urban I. von Rom auf Cäcilias Bitte hin taufte.
Schließlich ließ der römische Stadtpräfekt Cäcilia in siedend heißes Wasser setzen, was sie aber unbeschadet überstand. Daraufhin wurde sie zur Hinrichtung durch das Schwert geführt. Dreimal schlug der Henker zu, doch die „halsstarrige“ Cäcilia überlebte ihre Enthauptung um drei schmerzhafte Tage, die sie noch nutzte, um ihr Vermögen den Armen zu schenken.
Verehrung / Brauchtum
Der Überlieferung nach soll die heutige Basilika Santa Cecilia im römischen Stadtteil Trastevere das ursprüngliche Haus der Heiligen gewesen sein, wo seit dem 22. November 545 angeblich ihr Gedächtnis gefeiert wird.
Seit 496 wird Cäcilia im Eucharistischen Hochgebet genannt.
Die Kathedrale von Albi in Südfrankreich trägt seit dem 7. Jahrhundert ihren Namen.
821 wurde ihr vermuteter Leichnam aus einem Grab der Gens Caecili in der Calixt-Katakombe nach Santa Cecilia verbracht. 1599 wurde dort ihr Grab geöffnet. Nach der Lage ihres erhaltenen Leichnams schuf der Augenzeuge Stefano Maderno die berühmte Liegefigur der Heiligen aus Marmor.
Gebet
Gott, du hast alles erschaffen, was ist. Wie die heilige Cäcilia wollen wir dich loben, dir singen und danken. Lege Freude in unsere Herzen, dass unser Loben und Singen fröhlich von dir erzählt. Darum bitten wir dich, denn du gabst uns Atem und Leben durch Christus unseren Herrn.
Patronin
der Musiker und Instrumentenbauer weil Cäcilia, der Legende nach bei ihrer erzwungenen Hochzeit selber die Orgel spielte und „Gott zugewandt im Herzen sang“.
Für viele Komponisten war und ist es bis heute Ehrensache, zu ihrem Festtag Messen, Oden und Hymnen zu verfassen.
Darstellung
bei ihrem Martyrium, liegend mit Halswunde, mit Orgel oder Geige und Engeln
Quellen
praedica.de; www2.bistum-augsburg.de, Wikipedia, heiligenlexikon.de, www.muenchen-Freising und andere.