Klinikum spendet Betten für die Ukraine
Zum fünften Mal seit dem Angriff Putins auf die Ukraine startete Pater Christoph Eichkorn mit vollbeladenen Fahrzeugen in die Ukraine. Er bitte um Hilfsgüter für den nächsten Transport nach Ostern.
(Vgl. Pressemitteilung Klinikum Hochrhein vom 02.03.2023 mit freundlicher Genehmigung)
Ende Dezember des letzten Jahres begab sich Pater Christoph Eichkorn der Seelsorgeeinheit Oberes Schlüchttal in die Ukraine, um dort zu helfen, wo Hilfe so dringend nötig ist. Bereits auf dem Rückweg war für den engagierten Seelsorger klar, dass dies nicht die letzte Reise gewesen sein kann. Die Verteidigung unter großen Opfern dauert an und die Menschen brauchen Hilfe und Unterstützung.
Ende Dezember des letzten Jahres begab sich Pater Christoph Eichkorn der Seelsorgeeinheit Oberes Schlüchttal in die Ukraine, um dort zu helfen, wo Hilfe so dringend nötig ist. Bereits auf dem Rückweg war für den engagierten Seelsorger klar, dass dies nicht die letzte Reise gewesen sein kann. Die Verteidigung unter großen Opfern dauert an und die Menschen brauchen Hilfe und Unterstützung.
Hilfe und Unterstützung für seinen Einsatz fand Pater Christoph im Klinikum Hochrhein, dass sich spontan bereit erklärte, 60 Reserve-Krankenhausbetten an die Ukraine zu spenden. „Für mich und mein Team eine Herzensangelegenheit, denn die Zerstörung zahlreicher Krankenhäuser hat zu einem Engpass an all jenen Dingen geführt, die für uns selbstverständlich sind “, betont Hans-Peter Schlaudt, Geschäftsführer der Klinikum Hochrhein GmbH.
Dank des Kontaktes der Stühlinger Kapuziner zu einem ukrainischen Logistikunternehmen, konnte Pater Eichkorn den Transport organisieren und durch Spender finanzieren. Der LKW kam am 17. Februar in Tiengen an. Mit Hilfe von ukrainischen Flüchtlingen, Freiwilligen und Mitarbeitenden des Klinikums wurden 58 Betten verladen. Peter Böhler, Leiter Wirtschaft und Beschaffung, sowie sein Stellvertreter, Jürgen Vonderach, leiteten den Einsatz seitens des Klinikums. „Die vielen helfenden Händen ermöglichten einen zügigen Abtransport, der uns das gute Gefühl gab, schnelle und unkomplizierte
Hilfe für Menschen in Not zu leisten“, so Böhler.
Hilfe für Menschen in Not zu leisten“, so Böhler.
Die verbliebenen zwei Betten brachte Eichkorn in einem Transporter unter, den die Firma Rühle, Grafenhausen ihm zur Verfügung stellte. So konnte Pfarrer Eichkorn zum fünften Mal seit Ausbruch des Krieges mit vollbeladenen Fahrzeugen in die Ukraine starten. Ziel war Lviv (Lemberg) wo er freudig erwartet wurde. Die Bistumsleitung der römisch-katholischen Diözese vermittelte die Übergabe der Betten mit den zuständigen Regierungsstellen an ein Krankenhaus das in einem ehemaligen Kloster in der Stadt Mostyska in der Oblast Lviv eingerichtet wird.
Da weitere Güter für die Ausstattung des Krankenhauses, für verletzte Soldaten und die Versorgung von Pflegebedürftigen Vertriebenen benötigt werden, sammelt Pater Eichkorn weiter Hilfsgüter. Der nächste Transport ist nach Ostern geplant. Benötigt werden jegliche Art von Ausstattungsgegenständen, medizinische Geräte und Hygieneartikel für die Versorgung Verletzter und Pflegebedürftiger!


