WELTMISSIONSSONNTAG 26. Oktober

"Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen“ (Röm 5,5) lautet das Motto im Zeichen des Heiligen Jahres. Das Hilfswerk MISSIO rückt dabei die Mission der Menschen in den Philippinen in den Vordergrund. 

 
Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen“
Der Monat Oktober ist der Sendung der Kirche, der Mission gewidmet. Der Sonntag der Weltmission wird am 26. Oktober 2025. 

 
Am 19. Oktober findet die Heiligsprechung von sieben Personen in das Verzeichnis der Heiligen statt.
Zu den neuen Heiligen gehört der armenisch-katholische Erzbischof von Mardin, Ignatius Choukrallah Maloyan, der 1915 während des Völkermords an den Armeniern hingerichtet wurde; der Laie und Katechet Peter To Rot aus Papua-Neuguinea, der während der japanischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wegen seines pastoralen Einsatzes ermordet wurde; drei Ordensfrauen: Vincenza Maria Poloni aus Verona, Gründerin des Instituts der Barmherzigen Schwestern, Maria del Monte Carmelo Rendiles Martínez aus Venezuela, Gründerin der Kongregation der Diener Jesu, sowie die Salesianerin und Missionsschwester Maria Troncatti, die im ecuadorianischen Amazonasgebiet indigene Gemeinschaften sowohl medizinisch als auch seelsorglich betreute; der venezolanische Arzt José Gregorio Hernández Cisneros als "Arzt der Armen" hochverehrt und Bartolo Longo, ein ehemaliger Anwalt, der sich vom Satanismus abwandte und später zu einem der bedeutendsten Förderer des Rosenkranzgebets und des Heiligtums von Pompeji wurde.
 
Die Botschaft  zum Weltmissionssonntag 2025 ist noch von Papst Franziskus unter das Motto gestellt: 
Hauptgedanke der Botschaft
  • Christen und Kirche sind berufen, in der Nachfolge Christi Boten und Bauleute der Hoffnung zu sein, besonders in einer von Krisen und Dunkelheit geprägten Welt.
     
    1. Christus – unsere Hoffnung
  • Jesus ist die Mitte der Geschichte und das Vorbild der Mission der Hoffnung.
  • Er hat Heil und Hoffnung verkündet, besonders für die Armen und Leidenden.
  • Durch seine Jünger setzt er seine Sendung fort: die Kirche ist nicht statisch, sondern missionarisch unterwegs.
     
    2. Christen – Boten und Bauleute der Hoffnung
  • In der Nachfolge Christi sind alle Getauften gerufen, Hoffnung zu bezeugen und zu leben.
  • Missionare ad gentes zeigen dies besonders sichtbar.
  • Hoffnung ist nicht auf das Irdische begrenzt, sondern transzendent und auf Gott ausgerichtet.
  • Die Kirche soll gegen Vereinsamung, Egoismus und Materialismus ein Zeichen neuer Menschlichkeit sein.
  • Praktische Einladung: sich besonders den Armen, Kranken, Alten und Ausgegrenzten zuzuwenden – mit Nähe, Mitgefühl und Zärtlichkeit.
     
    3. Die Mission der Hoffnung erneuern
  • Christen sind „Handwerker der Hoffnung“, verwurzelt in der österlichen Spiritualität.
  • Gebet, besonders die Psalmen, ist die erste Kraft der Hoffnung.
  • Evangelisierung ist immer gemeinschaftlich und synodal – verbunden mit Bildung, Begleitung und der Förderung durch die Päpstlichen Missionswerke.
  • Alle (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Alte) sind eingeladen, mit Zeugnis, Gebet, Opfern und Großzügigkeit mitzuwirken.
     
    Maria, die Mutter Jesu, ist das Licht der christlichen Hoffnung.
  • Die Kirche soll weltweit eine treue Zeugin der Hoffnung und Liebe Gottes sein.

Papst Pius XI. rief 1926 erstmals den Weltmissionssonntag aus, um die vielen missionarischen Initiativen besser zu koordinieren.
Heute wird der Weltmissionssonntag in rund 100 Ländern am 3.  Sonntag im Oktober begangen (in Deutschland am 4. Sonntag) und unterstützt die missionarische Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen der Welt.
In Deutschland wird die Aktion von missio Aachen und missio München organisiert.
 
Spendenkonten:
Missionswerk Aachen
IBAN: DE96 7509 0300 0800 0800 04
BIC: GENODEF1M05 / LIGA Bank
 
Paypal: @missiomuenchen