
Halloween und Allerheiligen
Die katholische Kirche feiert seit 835 das Allerheiligenfest am 1. November. Das Gedenken erinnert, dass Gott allen Menschen ihr Heil (Heiligkeit) durch den Sühnetod und die Auferstehung Jesu schenken will und schenkt. In den Heiligen leuchten uns die Verstorbenen auf, die schon geheiligt, erlöst und im Licht Gottes sind, z. B. der heilige St. Martin.
Aus der englischen Bezeichnung für den Vortag von Allerheiligen, "All Hallows eve(ning)" entstammt das Wort „Halloween“ als Bezeichnung für den Vorabend von Allerheiligen.
Aus der englischen Bezeichnung für den Vortag von Allerheiligen, "All Hallows eve(ning)" entstammt das Wort „Halloween“ als Bezeichnung für den Vorabend von Allerheiligen.
Freuen wir uns besonders auf die Festtage im November und Dezember die reich an lebendigem Brauchtum sind, wie St. Martin, Nikolaus, Luzia, Barbara und andere.
Die Kürbis-Laternen sind eine Vor-Form für die Martinslaternen oder die Grablichter, die wir auf die Gräber stellen in der Hoffnung mit dem Gebet: „Und das Ewige Licht leuchte ihnen!“
Die Kürbis-Laternen sind eine Vor-Form für die Martinslaternen oder die Grablichter, die wir auf die Gräber stellen in der Hoffnung mit dem Gebet: „Und das Ewige Licht leuchte ihnen!“
Halloween wird von manchen Forschern auf das rund 2.000 Jahre alte keltische Fest Samhain in Irland zum Übergang von der Erntezeit zum Winter zurückgeführt. Dieses wird in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November gefeiert.
Der Legende nach steht dann das Tor zur "anderen Welt" offen - die Grenze zwischen Leben und Tod. Und durch die können die Geister der Verstorbenen die Welt der Menschen betreten. Bei der Christianisierung wurden die alten Todesvorstellungen durch die christliche Botschaft erhellt und Brauchtum kombiniert.
Zum Totengedenken gab und gibt es bis heute Essenseinladungen. Arme Kinder durften dabei von Haus zu Haus ziehen. Die Spenden an sie galten als Segenszeichen für die Lebenden und Verstorbenen.