Neubau der Löhninger Kapelle Zu den 14 Nothelfer

Richtfest an der wiedererrichteten privaten Kapelle "Zu den Vierzehn Nothelfern" im Ortsteil Löhningen, Untermettingen in der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf.

 
 
Das "Kapellenteam" (von links nach rechts) Jürgen Alex, Andreas Gantert, Norbert Alex, Matthias Jäger und Benno Alex
 
Mit einem Richtfest wurde der große Baufortschritt an der wiedererrichteten privaten Löhninger Kapelle gefeiert.
 
Im Oktober 2024 hat Benno Alex das Grundstück mit der Löhninger Kapelle erworben. Er wollte diese renovieren. Leider war das nicht möglich, da die Bausubstanz in einem zu schlechten Zustand war.
 
Benno Alex hat sich dafür entschieden, die Kapelle neu aufzubauen. Dafür hat er seine Brüder Jürgen und Norbert sowie Matthias Jäger begeistert. Im Januar 2025 haben sie die Arbeit aufgenommen.

Die neue Kapelle wird entsprechend der Maße der alten Kapelle 3,10 x 5 Meter groß. Der Bau erfolgt ehrenamtlich. Für die Arbeiten haben die Kapellenbauer bereits mehr als 200 Stunden erbracht. Für das Aufrichten wurden sie fachmännisch von Zimmermeister Andreas Gantert unterstützt.
 
Benno Alex freut sich über die Unterstützung der Gemeinde und des Ortschaftsrates und vor allem über das Entgegenkommen und die Spenden jeglicher Art aus der Bevölkerung. Die Ausbauarbeiten werden jetzt zügig weitergehen. Im Herbst soll die Fertigstellung mit einem Kapellenfest gefeiert werden.
 
Geschichte
Löhningen ist mit Endermettingen ein Ortsteil des Dorfes Untermettingen in der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf. 

Löhningen liegt zwischen Endermettingen/Untermettingen und Krenkingen bzw. Detzeln oberhalb des Steinatals.

Löhningen ist ein „sehr altes Dorf, das schon 779 erwähnt wird.“ Der Ort bzw. wenige Gehöfte  hatte „einst einen eigenen Adel, von welchen Bernhart im Jahre 1202 und Konrad 1275“ beurkundet sind. 1282 wird das Dorf als Loeningen erwähnt.
 
Das Kloster Berau und das Haus Österreich hatten hier Besitz: So wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts ein Hof gemäß dem Habsburger Urbar in Habsburgischem Besitz registriert, drei andere Höfe und eine Schuppose unterstanden dem Kloster Berau.
 
Die Pfarrherrschaft hatte ab 1694 Untermettingen. 
 
Das Gemeindesiegel hatte im Wappen den fürstenbergischen Wolkenrand; im gelben Schild den Wellenpfahl, der die Steina andeutet.