Gottesdienstordnung
Für die drei Bereiche (Südwest, Südost und Nord) der neuen Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ wurde auf der Basis des Arbeitskreises Liturgie ein neuer Gottesdienstplan erstellt.
Alle Beteiligten haben sich bemüht, einen Gottesdienstplan zu entwickeln, der für keine Ortschaft oder ehemalige Pfarrei erhebliche Verschlechterungen mit sich bringen wird – vor allem dann nicht, wenn bei den Gläubigen die Bereitschaft wächst, sich zum Besuch einer Sonntagsmesse auch in eine andere Ortschaft zu begeben.
Bei der Erstellung des neuen Messplanes ging es auch darum, der speziellen Situation gerecht zu werden, in der einzelne Ortschaften aufgrund ihrer Lage oder kirchlichen Aktivität sind.
Nach der Auflösung der Seelsorgeeinheiten sind alle bisherigen Pfarrkirchen nur Filialkirchen. Die alten Zuordnungen einzelner Dorfkapellen zur Pfarrkirche, wie sie teilweise jahrhundertelang existiert haben, besteht nicht mehr. Ebenso wurden vom Bischof alle Seelsorgeeinheiten aufgelöst, so dass künftig die innere Zusammengehörigkeit bestimmter ehemaliger Pfarreien nicht mehr gilt.
Das heißt: Alle bisherigen Pfarrkirchen und Kapellen sind der neuen Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Tiengen zugeordnet.
Es wird wahrscheinlich viele Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern, bis sich in der Wahrnehmung der Gläubigen diese strukturelle Änderung durchgesetzt haben wird. Aber wir bitten Sie sehr herzlich darum, dass Sie diese Veränderung – die die Diözese will – innerlich annehmen und dass Sie sich in ihrer religiösen Gottesdienstpraxis darauf einstellen und einlassen.
Zu dieser Veränderung gehört auch, dass in Zukunft immer weniger Priester zur Verfügung stehen werden. Zwar gibt der jetzige Personalschlüssel noch ausreichend Priesterstellen her, aber das wird nicht so bleiben.
Für die nächsten Jahre aber scheint uns der neue Gottesdienstplan (mit zumutbaren Veränderungen) möglich zu sein.
Nichts wird nicht automatisch dadurch besser, dass es anders wird, aber wenn wir zusammenstehen und die neuen Gegbenheiten bejahend mittragen, kann aus den notwendigen und schmerzlichen Veränderungen Gutes wachsen.
Es wurde für die gesamte neue Pfarrei verabredet, dass die neuen Gottesdienstpläne nun erst einmal in Kraft gesetzt und für die nächste Zeit gelten werden. Danach wird es ein „review“ mit möglichen Anpassungen geben.
Wir danken Ihnen für Ihr Mittragen an den Herausforderungen, die die Bildung der neuen Großpfarrei auch bezüglich der Gottesdienstordnung mit sich bringt.
Hannes Rümmmele, Pfarrer
